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Nachricht vom 07.04.2020    

Coronakrise: Wie unterstützt man Ärzte in der Krisenzeit?

Das Coronavirus verändert das Bewusstsein vieler Bundesbürger im Alltag – aber auch, was essentielle Berufsgruppen wie Ärzte betrifft. Wie viel im Gesundheitswesen Tag für Tag geleistet wird und welchen Gefahren man sich dabei aussetzt, macht die Krise mit Eindringlichkeit klar.

Foto und Quelle: geralt | pixabay.com

Aus gutem Grund stehen auf der gesamten Welt ganze Straßen klatschend auf Balkonen, um sich für den Einsatz zu bedanken. So schön derartige Gesten der Dankbarkeit auch sind: Die drohende Überlastung des Gesundheitssystems macht klar, dass Klatschen allein nicht reicht. Der Höhepunkt der Pandemie ist laut Experten noch nicht erreicht. Die deutsche Ärzteschaft steht aber schon jetzt nahe am Limit.

Umso wichtiger ist es, Mediziner und Pfleger in der Krise wirklich zu unterstützen. Jeder einzelne Bürger kann dazu beitragen, das Gesundheitssystem zu entlasten. Nicht mit Klatschen, sondern mit Solidarität und durch die Befolgung der Corona-Regelungen. Auch davon abgesehen gibt es einige Möglichkeiten.

Digitale Technologien nutzen
In vielen Arztpraxen gehört dieses Szenario zum Alltag: Ständig klingelt das Telefon, werden Rezepte ausgedruckt und geben sich Patienten im Wartezimmer die Klinke in die Hand. Zu Zeiten von Corona hat sich die Lage vielerorts nochmal verschärft. Digitale Technologien bedeuten für die meisten Praxen einen Lichtblick, da sie für eine merkliche Entlastung sorgen können. So beispielsweise Software zum digitalen Terminmanagement, die den Verwaltungsaufwand bedeutend reduziert. Indem Patienten – nicht nur während der aktuellen Pandemie – ihre Terminvereinbarung online vornehmen, werden in gestressten Praxen zusätzliche Kapazitäten frei. Der Arzt bietet eine Video-Sprechstunden an? Auch solche Technologien können zur Entlastung beitragen und sollten bei Verfügbarkeit gerade jetzt genutzt werden.

Verdacht auf COVID-19? In solchen Fällen bitte niemals unangemeldet zum Hausarzt gehen. Auch die Online-Terminvergabe eignet sich im Verdachtsfall nicht. Der Anruf ist in diesem Fall unumgänglich.

Auf die eigene Gesundheit achten
Das deutsche Gesundheitssystem zählt zu den besten der Welt. Trotzdem macht die Coronakrise klar, dass sich niemand blind darauf verlassen sollte. Das eigene Verhalten entscheidet über die persönliche Konstitution und sollte unabhängig von der Versorgungsqualität so gesundheitsbewusst wie möglich ausfallen. Solidarität mit Ärzten und Pflegern beweist man nicht nur, wenn man in Krisenzeiten wie der gegenwärtigen das Infektionsrisiko eindämmt. Ebenso wichtig ist Verantwortung, was folgende Zusammenhänge betrifft:

- ausreichendes Bewegungspensum
- Abstand von Konsumgiften
- ausgewogene Ernährung
- Stressreduktion
- Prävention


Dass sich die genannten Bereiche auf die persönliche Gesundheit auswirken, ist keine große Neuigkeit. Heutzutage erlebt man Zusammenhänge wie diese allerdings mit höherer Eindringlichkeit. Wer auf die eigene Gesundheit achtet, entlastet das Gesundheitssystem auf lange Sicht nämlich am effektivsten. Arztpraxen und Krankenhäuser müssen so weniger Zeit mit der Behandlung von Gesundheitsbeschwerden verbringen, die sich oftmals schon durch kleine Veränderungen im Alltag vermeiden ließen. Dies kann sogar Leben retten, weil wichtige Versorgungskapazitäten für tatsächlich notwendige Interventionen übrig bleiben. Wie wichtig dieser Zusammenhang ist, macht erst die Gefahr der derzeit drohenden Versorgungsengpässe klar. (PRM)



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