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Nachricht vom 24.06.2019    

Datenverlustgefahr bei Gewittern und Hitze

Spitzentemperaturen während der sommerlichen Jahreszeit bergen nicht nur diverse gesundheitliche Risiken, sondern auch auf technischer Ebene für gespeicherte Daten. Infolge von Wärmegewittern kann es zu empfindlichen Datenverlusten auf PCs, Laptops und sonstigen Speichermedien von Firmen und Privatleuten kommen. Wenn infolge von Überspannung kein Zugriff mehr auf die Daten möglich ist, kommt häufig nur noch die Beauftragung von speziellen Datenrettungsfirmen in Frage.

Gewitter treten gerade in den Sommermonaten nach zuvor schwülen Temperaturen in den Abendstunden auf. Bildquelle: nickgesell / pixabay.com

So gefährlich sind Gewitter und Hitze für Daten wirklich

Viele Besitzer von Computer, Laptop, Smartphone und Co. sehen in einem Gewitter oder Hitze im Sommer keine Gefahr für ihre technischen Peripheriegeräte. Doch gerade Gewitter stellen ein ernst zu nehmendes Risiko für Datenverlust dar, der mit herkömmlichen Mitteln wie dem Einsatz einer Datenrettungssoftware nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Im schlimmsten Fall muss dann eine professionelle Datenrettungsfirma mit der Wiederherstellung der Daten beauftragt werden.

Datenrettungsfirmen verzeichnen in den Sommermonaten einen deutlichen Zuwachs an Aufträgen durch eine Vielzahl von beschädigten Geräten. Überspannungsschäden sind dabei der häufigste Grund für entsprechende Einsendungen. Privatanwender sind überproportional häufig vertreten, denn Firmen nutzen häufig sogenannte USVs, was für unterbrechungsfreie Stromversorgungen steht.

Die USVs besitzen Netzfilter, die Spannungsspitzen und Überspannungen im Stromnetz nicht nur erkennen, sondern gleichzeitig auch herausfiltern können. Derartige Produkte werden auch für Privatpersonen in Form von speziellen Überspannungs-Steckdosenleisten angeboten. Aufgrund ihres Mehrpreises gegenüber normalen Steckdosenleisten, die nicht mit bis zu 50 Euro zu Buche schlagen, verzichten jedoch viele Privatanwender auf das Plus an Sicherheit und investieren in Stromfresser.

Diese Symptome weisen auf beschädigte Datenträger hin

Ist der Schaden erst einmal eingetreten, kann ein physikalischer Datenträger diverse Fehlfunktionen aufweisen:

1. Die Festplatte wird nicht mehr erkannt vom Betriebssystem
2. Die HDD macht komische Geräusche oder gibt ein Klicken von sich
3. Die Festplatte geht zunächst an, anschließend aber direkt wieder aus
4. USB-Sticks oder Speicherkarten wollen permanent formatiert werden

Neben Festplatten können also auch USB-Sticks und Speicherkarten für elektronische Geräte von Überspannungsschäden betroffen sein. Günstige Speicherkarten oder solche, die besonders lange hohen Temperaturen exponiert gewesen sind, können sich auch bis zur Unverwendbarkeit deformieren mit der Folge, dass kein herkömmlicher Kartenleser mehr auf die hinterlegten Daten Zugriff hat.

So können Sie Ihre Daten vor einem unnötigen Verlust schützen

Glücklicherweise sind die Sicherheitsvorkehrungen, die Privatanwender treffen können, um ihre Daten vor einem Verlust in derartigen Szenarien zu schützen, vergleichsweise simpel. Um den Datentod durch Gewitter zu vermeiden, sollten Endanwender alle Verbindungen zum Stromnetz kappen und den kabelgebundenen wie kabellosen Datenaustausch kurzfristig unterbinden.

Darüber hinaus sollten Peripheriegeräte bei sommerlichen Temperaturen nicht in der Sonne gelagert oder aber ausreichend gekühlt werden. Anders, als viele Personen vermuten, ist selbst moderne Technik Hitze gegenüber sehr empfindlich und kann mit kostspieligen Schäden reagieren.

Eine nützliche Vorkehrung für potenzielle Schäden ist auch die Aktivierung des SMART-Fehlermeldungs-Features im Betriebssystem. Ist dieses eingeschaltet, können relative Fehlermeldungen dabei helfen, einen drohenden Ausfall des Speichermediums frühzeitig zu erkennen und im Idealfall noch zu verhindern.

Um gegen alle Eventualitäten abgesichert zu sein, ist es zudem empfehlenswert, sensible Daten auf mehreren Endgeräten zu speichern und diese an unterschiedlichen Orten zu lagern. Auch die Übertragung in eine Cloud ist unter Umständen sinnvoll. Dadurch sind Anwender mehrfach abgesichert und können immanente Risiken minimieren.



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