Werbung

Nachricht vom 10.05.2022    

Die Zukunft des Wohnens – wie könnte sie aussehen?

Wer heute jemanden fragt, wie er sich die Zukunft des Wohnens vorstellt, wird wahrscheinlich eine Vielzahl von Antworten erhalten. Einige sehen zukünftige Städte und Dörfer vielleicht voller Häuser, die komplett aus Glas bestehen. Andere stellen sich Häuser vor, die mit einem 3D-Drucker ausgedruckt werden können. Und wieder andere stellen sich eine Zukunft vor, in der wir alle in riesigen Hochhäusern oder Mehrfamilienhäusern leben. Die Wahrheit ist, dass niemand wirklich weiß, wie die Zukunft des Wohnens aussehen wird. Das heißt aber nicht, dass sich nicht einige fundierte Vermutungen anstellen lassen.

Foto Quelle: pixabay.com / anncapictures

Im Folgenden wird ein Blick auf einige der wahrscheinlichsten Möglichkeiten für die nahe und ferne Zukunft des Wohnens geworfen:

1. Vorgefertigte Häuser
Ein Trend, der bereits an Popularität gewinnt, ist die Verwendung von vorgefertigten Häusern bzw. Fertighäusern. Diese Häuser werden modulweise in Fabriken gebaut und dann vor Ort zusammengesetzt. Diese Bauweise hat eine Reihe von Vorteilen, unter anderem ist sie besonders bei einfachen Gebäuden wie einem Bungalow schneller und günstiger als herkömmliche Methoden.

2. 3D-gedruckte Häuser
Eine weitere Möglichkeit für die Zukunft des Wohnungsbaus ist der Einsatz der 3D-Drucktechnologie zum Drucken von Häusern. Dies würde ermöglichen, Häuser schnell und zu geringeren Kosten als mit traditionellen Methoden gebaut werden können. Im Grunde würde man die Fabrik bei Fertighäusern direkt auf die Baustelle holen.

3. Solide Häuser
Eine weitere Möglichkeit für die Zukunft des Wohnens ist der Einsatz von Massivhäusern. Diese Häuser bestehen vollständig aus sehr festen und beständigen Materialien, die sich nicht zersetzen, wie Beton oder Stahl. Das macht sie haltbar und langlebig. Allerdings sind Massivhäuser deutlich zeitintensiver im Bau, außerdem oft vergleichsweise teuer.

4. Mehrfamilienhäuser und Hochhäuser
Da die Weltbevölkerung weiter wächst, ist es wahrscheinlich, dass die Zahl der Mehrfamilienhäuser und Hochhäuser zunehmen wird. Diese Häuser sind größer als herkömmliche Einfamilienhäuser und für die Unterbringung mehrerer Familien ausgelegt. In die Höhe gebaut lässt sich einem Platzmangel begegnen, der in vielen Städten zu beobachten ist.

5. Einfamilienhäuser
Trotz des Trends zu Mehrfamilienhäusern ist es immer noch möglich, dass die Zukunft des Wohnens von Einfamilienhäusern dominiert wird. Dies gilt insbesondere für Länder, in denen die Bevölkerung nicht so schnell wächst und für Gegenden, in denen es keine Metropolen gibt.

Das Haus ist nur ein Aspekt – das Wohnen darin ein anderer
Während die Frage nach der Art der Immobilie auch in Zukunft sehr diversifiziert erscheint, lässt sich mit deutlich mehr Bestimmtheit das Leben darin vorstellen: Digitaler wird es werden, bedingt durch die aktuell stattfindende digitale Transformation: Das Smart Home ist dabei nur ein Aspekt. Während sich moderne Immobilien mit erhöhter Anzahl an LAN-Steckdosen oder eigenem Serverraum ebenso wie jene mit Ladebuchse für das Elektroauto besser verkaufen, wünschen sich viele in Zukunft vielleicht einen separaten Raum zum Erleben virtueller Realität (VR) oder einen Serviceraum für Roboter.

Zusammenfassung
Niemand weiß mit Sicherheit, wie die Zukunft des Wohnens aussehen wird. Aber eines ist sicher: Die Art und Weise, wie wir unsere Häuser bauen und bewohnen, wird sich in den kommenden Jahren der Digitalisierung folgend verändern. Elektromobilität, Robotik, VR – all das wird auch Teil des Privatlebens werden und unmittelbar das Bild des Wohnens prägen. (prm)

Agentur Artikel



Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus der Wirtschaft


Mittelgebirgsallianz: Das fordern die Bauern aus Westerwald, Siegerland und Olpe

Region. Den Auftakt zur neuen „Mittelgebirgsallianz“ präsentierten Vertreter der Bauernverbände nun bei einem gemeinsamen ...

Acht neue IHK-Industriemeister Keramik: Feierstunde in IHK-Stelle Montabaur

Montabaur. Vergessen war der Stress des zweieinhalb Jahre dauernden Vorbereitungskurses, der von den Teilnehmern ein hohes ...

IHK Montabaur: Rechtsberatung für Existenzgründer

Montabaur. Die Fragestellungen sind vielfältig: Wie darf ich mein Unternehmen nennen? Welche Rechtsformen gibt es? Welche ...

Geisweider Flohmarkt am 2. Juli unter der HTS

Siegen-Geisweid. Auf dem Geisweider Flohmarkt gibt es nur reinen Trödel, von Kinderkleidung über Spielzeug, Bücher bis zu ...

evm muss Preise für Strom und Erdgas anpassen

Koblenz. Die Energieversorgung Mittelrhein (evm) erhöht die Tarife in der Grund- und Ersatzversorgung für Strom und Erdgas ...

"Hachenburger Kalter Kaffee": Vom Aprilscherz zur erfolgreichen Produktneueinführung

Hachenburg. "Mein Telefon hat nicht mehr stillgestanden", so Benny Walkenbach, Vertriebsleiter Gastronomie und Handel, "denn ...

Weitere Artikel


Wirgeser Karnevalsgesellschaft erhält Scheck über 800 Euro für die Bambini-Tanzgruppe

Wirges. Die Spende über 800 Euro soll zweckgebunden verwandt werden, um damit die jüngste Tanzgruppe der KG, die Bambinis ...

Westerwaldverein Bad Marienberg: Ehrung für 70 Jahre Vereinstreue

Bad Marienberg. Wir schreiben das Jahr 1952: Der Zweite Weltkrieg ist gerade sieben Jahre vorbei. Die Montanunion wird gegründet, ...

Brand an einer Scheune in Fehl-Ritzhausen

Fehl-Ritzhausen. Am Donnerstag, dem 12. Mai, waren gegen 12 Uhr Löschzüge der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Bad Marienberg ...

Pflegeberufe: Arbeit mit Herz für die Menschen

Bad Marienberg. Sie gilt als die Pionierin der modernen Pflege und verschrieb ihr Leben ganz der Pflege von Senioren und ...

Ukraine-Krieg: Musikakademie Lviv wird von Landesmusikakademie unterstützt

Neuwied. Die Musik-Akademie in Lemberg liegt direkt neben einer Polizeistation und man ist in großer Sorge, dass diese Polizeistation ...

Uni Koblenz bewertet Renaturierungsmaßnahmen des Flusses Nister

Kreis Altenkirchen/Westerwaldkreis. Ob durch Renaturiengsmaßnahmen, wie der Aufschüttung von Inseln die Artenvielfalt in ...

Werbung