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Nachrichten zu Buchtipps


Aufregend und trostlos: Sänger von Destination Anywhere veröffentlicht Buch

Als Frontmann von der heimischen Band Destination Anywhere feierte er große Erfolge. Nun hat David Conrad ein Buch geschrieben. „Backstage“ handelt von einer Nachwuchsband in den Anfangsjahren. Dem Leser erwarten Prügeleien, Pöbel und keine Promis. Aber auch positive Botschaften.


Buchtipp: „Rummelplatz meiner Seele“ von Tina Hüsch

Tina Hüsch nennt sich selbst „Wundertütenpoet“. Sie ist Künstlerin und Kunstwerk in Personalunion, sie verzaubert ihre Leserschaft mit Sonne und Regenbogenfarben, indem sie positive philosophische Gedanken zu Gedichten verwebt.


Leseprobe: Anekdoten aus Kindheit in den 60ern im Siegtal

GASTBEITRAG | In einem autobiografischen Buch nimmt der bekannte Wissener Jürgen Linke seine Leser mit auf eine Reise zu seiner Kindheit in den 60er Jahren. Viele Geschichten aus seiner Heimat Niederhövels werden alten wie jungen Dorfkindern bekannt vorkommen - wie diese Leseprobe aus "Wölfjen und ich" beweist.


Buchtipp: „Die schönsten Radtouren der Eifel II“ von Nahrendorf & Boßmann

Rainer Nahrendorf und Heinz-Günter Boßmann haben einen multimedialen Radtourenplaner für die vielfältige Rad-Wander-Region Eifel-Ardennen zusammengestellt.


Buchtipp: „Falkensommer“ von Anna Maria Pieroth

Unter dem Pseudonym Anna Maria Pieroth schrieb die im Westerwald lebende und in Koblenz geborene und arbeitende Autorin den Roman auf Grundlage einer alten Sage über die Burg Maus.


Buchtipp: „Zauberhafte Patisserie“ von Aurélia Beaupommier

Ein wahrhaft zauberhaftes Koch- und Backbuch mit „sagenumwobenem Gebäck und anderen phantastischen Leckereien“ hat der Verlag Zauberfeder aufgelegt. Nach Meinung der Autorin sind Zauberer, Hexen und phantastische Tierwesen ziemliche Schleckermäuler.


Buchtipp: „Inspektor Swanson und die Bibliothek des Todes“

Der viktorianische Krimi von Robert C. Marley entführt die Leser in das Jahr 1895 in London zu dem berühmten Ästheten, Dichter und Stückeschreiber Oscar Wilde und seinen Freundeskreis, dem der wohlhabende Lebemann Frederick Greenland, dessen Ziehsohn Billy Bob Badger und Miss Louisa Balshaw, ehemaliges Medium und Verlobte Fredericks ebenso angehören wie Chief Inspector Donald Sutherland Swanson von Scotland Yard.


Buchtipp: „Mittelalterliche Paläste und die Reisewege der Kaiser“

Caspar Ehlers & Holger Grewe haben ein umfassendes Buch über bauarchäologische Forschungsergebnisse der Pfalzen im Rhein-Main-Gebiet herausgegeben. Die Pfalzen sind demonstrative Säulen der Macht für Könige und Kaiser, die ähnlich heutigen Politikern in ihrem Machtbereich ständig unterwegs waren. Die Infrastruktur des Reiches musste durch Herrscherbesuche in Königspfalzen und -höfen in bewältigbaren Distanzen kontinuierlich erneuert und erhalten werden.


Buchtipp: "Die Tote vom Dublin Port“ von Mara Laue

Ein spannender Irland-Krimi, der in Dublin spielt und die irische Vorliebe für Pubs, Folk-Musik und Schifffahrt realistisch mit zeitgenössischer Kriminalistik verwebt. Russel O‘Leary, ein junger Singer-Songreiter, der allabendlich im Pub Temple Bar mit seiner Band auftritt, setzt seine persönlichen Vorlieben mit seinen beiden Jobs um, denn tagsüber arbeitet er als Privatdetektiv.


Kultur, Artikel vom 22.11.2020

Buchtipp: „Winzerschuld“ von Andreas Wagner

Buchtipp: „Winzerschuld“ von Andreas Wagner

Andreas Wagner ist Winzer, Historiker und Autor. Nach dem Studium der Geschichte, Politikwissenschaft und Bohemistik in Leipzig und an der Karls-Universität in Prag hat er 2003 zusammen mit seinen beiden Brüdern das Familienweingut seiner Vorfahren in der Nähe von Mainz übernommen. Seine Kompetenz ist in allen Belangen des Kriminalromans erkennbar und macht ihn zum Genuss wie einen perfekt ausgebauten Riesling.


Buchtipp: „Fürstin Pauline – Europäische Akteurin und lippische Landesmutter“

Das abbildungsreiche Buch ist Begleitband der Pauline-Ausstellung des Lippischen Landesmuseums anlässlich des 200. Todesjahrs der Fürstin (geboren 1769), die aufgrund ihres sozialen Wirkens und wirtschaftlich fortschrittlicher Einstellung sehr positiv gesehen wird. Die Herausgeber Milena Kempkes, Julia Schafmeister und Michael Zelle zeigen Aspekte zur Fürstin und ihrer Regentschaft, die bisher weniger Beachtung fanden oder unbekannt waren.


Buchtipp: „Das Corona-Buch“ von Matthias Scheben

Untertitel: „Anregungen zum Weg aus einer irritierten Gesellschaft“. Das Buch ist Schebens Lösungsvorschlag für alle, die die Gunst der Stunde nutzen wollen. Er zeigt Visionen auf, wie das erzwungene Innehalten den Fokus auf wirklich Wichtiges und Wesentliches richten und in der Folge die Gesellschaft besser und die Kommunikation humaner machen kann.


Kultur, Artikel vom 01.11.2020

Buchtipp: „Post Mortem“ von Amalia Zeichnerin

Buchtipp: „Post Mortem“ von Amalia Zeichnerin

Der „Viktorianische Kriminalroman“ spielt im Jahr 1878 in London, zur Zeit von Gaslaternen und Kutschen, Zylindern und Kollodium-Nassplattenfotografie. Die Autorin zeichnet ein Sittenbild der Gesellschaft, in der Frauen sittsam und gehorsam zu sein hatten. Sie waren noch völlig rechtlos, begannen aber vereinzelt bereits aufzumucken.


Buchtipp: „All die ungelebten Leben“ von Michaela Abresch

Die Dierdorfer Autorin hat sich in ihrem aktuellen Roman eines diffizilen Themas angenommen, dem langsamen Sterben einer krebskranken Frau. Ihre Protagonistin, die 45-jährige Jane will noch einmal das Meer erleben und zieht sich mit ihrer Tante Gitte in deren Ferienhaus auf der dänischen Insel Romo zurück. Jane hat noch einen Wunsch: Brieflich lädt sie ihre beiden Schwestern, die 20 Jahre lang keinerlei Kontakt zueinander hatten, zu sich in das Ferienhaus ihrer gemeinsamen Kindheit ein.


„Eine Räuberballade“ im Cinexx – Lesung mit Annegret Held

Thomas Pagel von der Hähnelschen Buchhandlung in Hachenburg freute sich, am Sonntag, 25. Oktober wieder Zuhörer einer Lesung begrüßen zu können, nachdem Covid 19 die Veranstaltungsreihe im März abrupt beendet hatte. Platz und Lüftungsanlage im Cinexx ließen die Lesung mit der Westerwälderin Annegret Held zu. Nach den Worten der für ihr Publikum dankbaren Autorin ein „original literarischer Schauplatz“, denn ihr dritter großer Westerwald-Roman spielt großenteils im Raum Hachenburg.


Buchtipp: „Die Schrecken des Pan“ von Ursula Neeb

„Er hatte sie zur Feier des Tages zum Fünf-Uhr-Tee in den Wintergarten des noblen Seehotels eingeladen und sie schwebte regelrecht in den siebten Himmel, als ihnen der livrierte Kellner die Prinzessinnentorte servierte, deren Anblick ein Traum war“, lautet der erste Satz des Prologs. Der Kriminalroman entführt die Leser in das Jahr 1923 und in ein mondänes Seebad vor den Toren Londons, wo die britische adlige High Society nach dem Ersten Weltkrieg, dem „Großen Krieg“, die Sommerfrische zu genießen pflegt.


Realität und Fiktion genial in einem historischen Roman kombiniert

Eine packende Lesung erlebten die Besucher am Dienstagabend (13. Oktober) in der Stadthalle Westerburg: Im Rahmen des Westerwälder Literatursommers zum Thema „Nordlicht“ stellte Lena Johannson ihr Buch „Die Malerin des Nordlichts“ vor. Moderator Bernhard Robben entlockte der Autorin viele interessante Informationen und persönliche Bekenntnisse.


Buchtipp: „Wilde Welten der Urzeit“ herausgegeben vom Naturhistorischen Museum Mainz

Das Autoren-Team Nicole Fischer, Manuela Aiglstorfer und Bernd Herkner hat ein anschauliches Buch gestaltet, anhand dessen sich ein Besuch – zum Beispiel jetzt in den Herbstferien - in der 2019 neu eröffneten Dauerausstellung des Museums in unserer Landeshauptstadt mit der ganzen Familie wunderbar vor- oder nachbereiten lässt.


Buchtipp: „Wo Recht zu Unrecht wird“ von Thomas Schwarz

30 Jahre nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten erinnert sich der Journalist Thomas Schwarz, der zum Zeitpunkt der friedlichen Revolution bei RTL arbeitete, an seine hatte Begegnungen mit der Staatssicherheit der DDR. Im Januar 2012 Schwarz Einsicht in seine Stasi-Akten beantragt, da er nach zwei Jahren noch nichts gehört hatte, entschied er sich, das Buch nur aus der Erinnerung heraus zu schreiben. Dabei beließ er es, als aus Berlin der Bescheid kam: „Die einsehbaren Unterlagen haben einen Umfang von ca. 670 Seiten.“


Buchtipp: „Zauberer des Zirkels“ von Sonja Ulrike Klug

Die Autorin recherchiert, wie es im Mittelalter möglich war, eine Kirche wie den Kölner Dom oder Notre Dame de Paris (wieder) aufzubauen ohne Baupläne. Denn es fehlen aus dieser Zeit Bau- und Konstruktionspläne, die eine vollständige Planung darstellen. Sind sie verschollen oder verloren gegangen? Aus heutiger Sicht ist es unvorstellbar, eine komplexe Kathedrale „planlos“ zu errichten.


Buchtipp: „Gladiatoren-Kochbuch“ von Christian Eckert

GEWINNSPIEL | Wer glaubt, dass das Essen der muskelbepackten Gladiatoren primär aus Fleischbergen bestand, wird eines Besseren belehrt: Die Supersportler der Antike waren auch als „Gerstenmänner“ oder „Körnerfresser“ bekannt und ernährten sich rein vegetarisch. Autor Christian Eckert trainierte, kämpfte und aß im Rahmen eines Projektes der Universität Regensburg wie die römischen Vorzeigeathleten und lernte deren Ernährungsweise schätzen.


Buchtipp: „Mord im Westerwald“ von Kerstin Lehmann

Pater Andreas liegt mit einem Messer im Rücken auf dem Rasen der Zisterzienser-Abtei Marienstatt. Ausgerechnet hier, an dem idyllischen Ort der Kontemplation. Wer sollte den allseits beliebten Mönch und Lehrer töten wollen? Kommissar Meyer von der Kripo Koblenz kommt frustrierend langsam vorwärts bei seinen Ermittlungen.


Buchtipp: „Der Raufbold“ von Rainer Nahrendorf

„Wie das Eifeldorf Wiesental berühmt wurde“, lautet der Untertitel. Seine Berühmtheit verdankt der kleine abgelegene Flecken dem Raufbold, einem kämpferischen Hahn. Der Autor will mit seinem Buch auch erklären, „warum manche Hähne so aggressiv sind und was zu tun ist.“ Es zeigt aber auch die Ambivalenz im Verhalten der Menschen gegenüber Haustieren.


Buchtipp: „Kelten Kochbuch“ von Ingeborg Scholz

GEWINNSPIEL | Das schön gestaltete Kochbuch ist mit anderen völkerbezogenen Rezeptsammlungen im Verlag „Zauberfeder“ erschienen. Scholz erläutert zu allen Rezepten den historischen Zusammenhang, dazu stellt sie zunächst die keltische Welt gestern und heute vor, bevor sie im Kapitel „Kochtopfarchäologie“ die Lebensweise der Kelten erläutert. Deren naturbelassene, saisonal und regional verwendeten Lebensmittel liegen im Trend, die alten Getreidesorten sind wieder in Supermärkten erhältlich. Die Kuriere verlosen drei Kochbücher.


Kultur, Artikel vom 26.07.2020

Buchtipp: „Elektra“ von Theo Brohmer

Buchtipp: „Elektra“ von Theo Brohmer

„Ein Ostfriesland-Krimi mit Onno Frerichs“ lautet der Untertitel. Im Prolog ist der Protagonist Onno Frerichs gerade einmal zwölf Jahre alt und genießt das Privileg, in den Osterferien eine achtköpfige Gruppe Kinder aus Ölbenfehn bei dem Mutproben-Spiel „hide and go kill“ im örtlichen Moor anzuführen. Ein grauenerregender Schrei aus dem Walkie-Talkie macht aus dem Spiel blutigen Ernst. Ein Junge ist getötet und ausgeweidet worden.


Die ersten 30 Episoden von Klara und van Kerkof jetzt als eBook

Seit März veröffentlichen die Autoren Christiane Fuckert und Christoph Kloft in den Kurieren Episoden, mit denen die Leserinnen und Leser in der schweren Corona-Zeit am Alltag der schrulligen Haushälterin Klara Schrupp und ihrem gutmütigen Chef, dem katholischen Pfarrer Willem van Kerkhof, teilhaben können.


Buchtipp: „Spur der Rache. Ein Fall für Alexander Bierbrauer“ von Doris Litz

Die in Hachenburg geborene Neuwieder Journalistin Doris Litz hat in ihrem ersten Kriminalroman ihre rheinländische Heimat mit der Mecklenburgischen Seenplatte verknüpft: Zu Beginn wird ein Neuwieder Urlauber tot in der Krone einer Buche gefunden, die mitsamt eines Küstenstücks vom Rügener Hochuferweg abgestürzt ist.


Buchtipp: Nassauische Annalen 2020 mit Themen aus Montabaur

Der Verein für Nassauische Altertumskunde gibt jedes Jahr einen Sammelband zu historischen Themen aus der Region heraus, die Nassauischen Annalen. Der Band 131, der im Frühjahr 2020 erschienen ist, enthält gleich zwei Kapitel über Montabaur, an denen das Stadtarchiv beteiligt war.


Orgelführer stellt besondere Wäller Instrumente vor

Die Wäller Orgeln sind Schmuckkästchen. Meistens keine Riesen, wie die Dom-Instrumente in Köln oder Frankfurt, aber so charmant, dass sie bei Orgelfreunden schon lange einen guten Ruf genießen. Das weiß auch der evangelische Dekanatskantor Jens Schawaller und stellt 24 von ihnen in einem Heft vor. Das lesenswerte Nachschlagewerk heißt „Die Orgeln im Evangelischen Dekanatskantorat Süd“ und lädt zu einem Streifzug durch die Kirchen der Region ein.


Buchtipp: „Eifeljugend im Speckmantel“ von Wolfgang Süß

In seinem Erstlingswerk will der Autor Wolfgang Süß mithilfe seiner über Jahre notierten Geschichten „meine Pubertät lustig umschreiben und Erinnerungen verarbeiten“. Diese Pubertät findet vom Sommer 1984 bis Sommer 1990 in dem Eifelort Mendig statt. Der Roman festigt sämtliche landläufig kursierende Klischees über Eifelaner: rückständig, katholisch und unmoralisch. Ein Roman für pubertär Eifelgeschädigte oder Fans der Filmreihe „Eis am Stiel“.


Kultur, Artikel vom 03.05.2020

Buchtipp: „Katharsis“ von Michael Reh

Buchtipp: „Katharsis“ von Michael Reh

In der Psychologie bedeutet Katharsis das Sichbefreien von psychischen Konflikten und inneren Spannungen durch emotionales Abreagieren. Im beschriebenen „Drama einer Familie“ ist der Befreiungsschlag ein rätselhafter Mord an Tante und Onkel. „“Es muss Schluss sein“, dachte er, „ein für alle Mal“. Die Wut war stärker als die Furcht.“ Ein Roman mit realem Hintergrund und Sogwirkung.


Kultur, Artikel vom 19.04.2020

Buchtipp „Varieté“ von Stephanie Langenberg

Buchtipp „Varieté“ von Stephanie Langenberg

Mit ihrem Erstlingswerk ist Stephanie Langenberg ein atmosphärisch dichter und spannender Roman gelungen, der Kaiserzeit und Gegenwart miteinander verwebt und nebenbei ein Sittengemälde darstellt. Grundlage ist ein Mordprozess im Jahr 1924, der den Mord an der neununddreißigjährigen Tänzerin und Kurtisane Luise Bergmann verhandelte. Angeklagt war der für seinen soliden Lebensstil bekannte Carl Ludwig Graf von Häberlein. Er wurde freigesprochen.


Buchtipp: „Käthe Kaufmann“ von Britta Wirtz und Bernhard Wagner

Die Bibliographische Lebensgeschichte ihrer Urgroßmutter Käthe Kaufmann, einer starken Frau aus Karlsruhe, stellte Britta Wirtz mit Co-Autor Bernhard Wagner zusammen. Der Journalist recherchierte zu den familiären Ereignissen der Protagonistin, sodass die historischen, regionalen und sozialen Zusammenhänge deutlich werden.


Buchtipp: „Westerwaldötzi“ von Thomas Hoffmann

Weitere „leicht verdrehte Blicke in menschliche Träume und Abgründe“ hat der Wissener Autor Thomas Hoffmann in dem Band „Westerwaldötzi“ zusammengetragen. Erzählungen, die von perfider Fantasie und Zynismus a la Roald Dahl oder Edgar Allan Poe geprägt sind. Für Freunde schwarzen britischen Humors eine Seelenmassage und lesbare Medizin gegen Langeweile durch Hausarrest.


Buchtipp: „Ich mach dir Betonschuhe“ von Roberto Capitoni

Am Freitag (27. März) sollte der Koblenzer Comedian Roberto Capitoni mit zwei Kollegen bei der immer ausverkauften Melsbacher Comedy-Nacht auf der Bühne stehen. Doch wegen der Pandemie sind beide Hälften des Halbitalieners, sowohl die untere italienische als auch die deutsche Oberhälfte, zur Kontaktlosigkeit verdammt. Comedians und Fans haben derzeit nichts zu lachen. Zum Glück gibt es Bücher und CDs, die über den Corona-Blues hinweghelfen. Roberto Capitonis Buch ist wie erwartet unterhaltsam und witzig, dazu auch noch spannend.


Buchtipp: „Archäologie im Rheinland 2018“ herausgegeben von Erich Claßen und Marcus Trier

Eine Veröffentlichung des LVR-Amtes für Bodendenkmalpflege im Rheinland - dessen Leiter der Herausgeber und Autor Erich Claßen ist - in Zusammenarbeit mit dem Römisch-Germanischen Museum der Stadt Köln/Amt für Archäologische Bodendenkmalpflege und –denkmalschutz, die belegt, dass die Erdgeschichte im Rheinland noch lange nicht auserforscht ist und ständig aufsehenerregende Funde von Archäologen veröffentlicht werden.


Buchtipp: „Der Tod im Buchenloch“ von Rainer Nahrendorf

„Das Steinzeitexperiment“ lautet der Untertitel des Eifelkrimis. Der Autor kennt sich in der Region sehr gut aus und hat umfassend recherchiert. Die Sehenswürdigkeiten, Internetseiten und Museen, die er nennt, kann man aufsuchen und sich auch an seine Wegbeschreibungen halten. Für Freunde der Archäologie, Urgeschichte oder Eifel-Natur eine unterhaltsame Lektüre.


Buchtipp: „Welt der Kobolde – Neue Abenteuer“ von Karin Klasen

Die Kobolde aus Koboldend sind wieder in Abenteuer verstrickt: Nasefried, sein Freund Ohrefried, die Littlefrieds, der Schusterfried und auch der Gedankenspringer Bennfried sind unterwegs auf ihren Gedankenreisen, Wanderungen oder in ihrem Geheimversteck, dem Möckili im Koboldwald. Autorin Karin Klasen aus Wirscheid behandelt in ihren Kobold-Geschichten Themen wie Freundschaft, Schule und Vertrauen.


Buchtipp: „Eine Zeitreise in 175 Geschichten“, herausgegeben von Wolfgang Dobras

Zum 175. Jubiläum des Mainzer Altertumsvereins wurden auf 408 Seiten 175 Geschichten mit 362 Abbildungen gesammelt, die die besondere Verbundenheit der Landeshauptstadt mit ihrem Altertumsverein zeigen. Zwar sammelt der Verein seit langem keine Altertümer mehr, aber er setzt sich immer noch für den Erhalt des kulturellen Erbes ein und hat in diesem Bestreben Meriten gesammelt. Das Erforschen und Vermitteln der Vergangenheit ist zentrales Ziel. Die Sammelobjekte sind heute im Bestand des Landesmuseums.


Bildband: Auf Regionalstrecken vom Westerwald zur Weinstraße

Der passionierte Eisenbahnfotograf Christoph Riedel präsentiert rund 200 bislang zumeist unveröffentlichte Fotografien aus der Zeit zwischen den 1980er-Jahren und heute, die eindrucksvoll den Wandel und den Alltag auf den Nebenstrecken im Westerwald und im Lahntal, in der Eifel, im Hunsrück und im Nahetal sowie im Pfälzer Bergland, Pfälzer Wald und an der südlichen Weinstraße dokumentieren.


Kultur, Artikel vom 16.02.2020

Buchtipp: „Eisbergiade“ von Gerd Tesch

Buchtipp: „Eisbergiade“ von Gerd Tesch

Der Autor Gerd Tesch lässt seine Kriminalromane in seiner Hunsrücker Heimat spielen. Protagonistin Fiona von Ardenne, die bereits als durchtriebene Abiturientin im „Hunsrück-Skandal“ brillierte, ist nun selbst erfolgreiche Krimi-Autorin unter ihrem treffenden Künstlernamen „Eisberg“. Eine sehr dubiose Persönlichkeit, die in Verbindung steht mit realen Morden im Hunsrück, die die Soko „Fiona“ unter Hauptkommissarin Corinna Schmidt erneut auf den Plan ruft.


Buchtipp: "Der Brief aus Wisconsin" von Ulrich Thielmann

Der Roman des Neuhäuseler Autors Ulrich Thielmann spielt im Privatpiloten-Milieu und erzählt vor einem fliegerischen Hintergrund die spannende Geschichte einer Auswanderung. Die Handlung in 2009 blendet an vielen Stellen zurück – in die Zeit des Zweiten Weltkriegs, der Berliner Luftbrücke, in die siebziger Jahre und auch in die Zeit der Auswanderungswelle im neunzehnten Jahrhundert.


Kultur, Artikel vom 29.01.2020

Es geht alles vorüber, es geht alles vorbei…

Es geht alles vorüber, es geht alles vorbei…

Die Biographie eines Fahnenflüchtigen, herausgegeben von Johannes Heibel, enthält Interviews mit Zeitzeugen über die Vorkriegszeit und den 2. Weltkrieg, dargestellt am Schicksal von Erwin Heibel (8. Februar 1920 bis 1. November 2003).


Buchtipp: „Gefallener Engel“ von Thomas Hoffmann

Es kann gut sein, dass nach der Lektüre des Buchs der Lieblingsrotwein nicht mehr so hervorragend mundet, dass die Sympathie für den verschmusten schwarzen Kater Risse erleidet oder lebensecht wirkende Kunstwerke plötzlich mit Misstrauen betrachtet werden. Die elf „unglaublichen Geschichten“ wirken im Leser nach.


Buchtipp: „Der große Kunstraub“ von Ernst Künzl

Der Titelzusatz „Orient, Griechenland, Rom, Byzanz zeigt, dass Kunstraub ein altbekanntes Delikt ist, das in diesen Regionen im ganz großen Stil verübt wurde. Doch die beschriebenen Kunsträuber hätten es weit von sich gewiesen, als Räuber bezeichnet zu werden, denn „weder die Könige Babylons noch die Imperatoren Roms sahen sich als Kriminelle“. Sie machten nicht private Beute, sondern handelten im Auftrag eines Staates. Die Plünderungen der Christenheit richteten sich später auf sakrale Objekte, vor allem Reliquien.


Kultur, Artikel vom 05.01.2020

Buchtipp: „Tödliches Erbe“ von Tom Ice

Buchtipp: „Tödliches Erbe“ von Tom Ice

Tom Ice alias Thomas Hoffmann lässt, beeindruckt von der Linzer Burg mit der gruseligen Folterkammer, seine spannende Kriminalhandlung im idyllischen Linz am Rhein spielen. Diese Idylle wird durch einen mittelalterlich-barbarischen Mord in eben dieser musealen Folterkammer jäh zerstört. Das Opfer ist der bekannt-berüchtigte Graf Gero von Wolkenfels.


Buchtipp: „Ich lerne nur das, was mir Spaß macht!“ von Roland Leonhardt

Das titelgebende Zitat des deutschen Physikers Albert Einstein täuscht: Albert war ein guter Schüler, nicht der Sitzenbleiber, der sich als Genie entpuppte. Allerdings war er von schwierigem Charakter und seiner Hauslehrerin gegenüber sehr aggressiv und jähzornig. Aber er spielte erst, wenn alle Hausaufgaben erledigt waren, dadurch war er Klassenbester und galt als Streber. Um den schwierigen Schüler los zu werden, wurde ihm bestätigt, dass er ein ganz hervorragender Schüler sei und Einstein verließ das Münchener Gymnasium. Sein Abitur machte er später in der Schweiz.


Buchtipp: „Inventarium dero Closterbücher so zu Siegen“ von Christian  Brachthäuser

Sie gehören sicherlich zu den unbekannten Kapiteln der spätmittelalterlichen Geschichte und Klosterkultur, nicht nur der Stadt Siegen, sondern auch der Grafschaft Nassau: gemeint sind Bibliothek und Lebenswelten der Franziskaner mit ihrer Sammlung wertvoller Traktate, Predigttexte, Bibelkommentare und wissenschaftlicher Schriften.


Buchtipp: „Das Verbrechen wohnt gleich nebenan“ von Hans-Werner Lücker

Hans-Werner Lücker, ehemaliger Lehrer am Rhein-Wied-Gymnasium Neuwied mit den Fächern Mathematik, Physik und Informatik, hat im gleichnamigen Buch mörderische Geschichten gesammelt von Menschen, die unauffällig gleich nebenan wohnen könnten, bis sie zu Täterinnen und Tätern werden. Verbrecher, die teilweise nicht einmal polizeilich überführt werden.


Buchtipp: „Römische Naschkatzen“ von Marcus Junkelmann

Römische Gerichte haben vor allem auf Festen entlang der Limesregion Konjunktur. Wer die Römerfeste etwa in Hillscheid und Rheinbrohl besucht, kann sich an frischem Fladenbrot mit „Moretum“ und Oliven oder dem Bohnentopf sowie gewürztem Wein laben. Nach antiken Rezepten zu kochen, hat einen Hauch von Abenteuer an sich, es liegt sowohl auf der Linie des Interesses für fremdes und exotisches Essen, als auch dem aktuellen Trend zum Nachvollziehen des Alltags früherer Zeiten.


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