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Nachricht vom 10.03.2021    

Tief Klaus bringt stürmische Zeiten in den Westerwald

Von Wolfgang Tischler

Der erste Sturm des Jahres steht vor unserer Haustür. Die Tage des relativ schwachwindigen Wetters sind gezählt. Die Wetterlage stellt sich nun grundlegend um und zwar hin zu einem wechselhaften und sehr windigen Witterungsabschnitt, teilt der Deutsche Wetterdienst mit.

Sturm Klaus kann am Donnerstag Bäume umwerfen. Archivfoto: Wolfgang Tischler

Region. Verantwortlich dafür ist die sogenannte Westwetterlage. Dabei ziehen kräftige Tiefdruckgebiete in rascher Abfolge vom Nordatlantik über Skandinavien nach Osten und beeinflussen mit ihren Ausläufern auch Deutschland. Sie bringen bei lebhaften Windverhältnissen immer wieder Regen oder Schauer, unterbrochen von nur kurzem Zwischenhocheinfluss.

Heute am Mittwoch (10. März) sorgt noch eine Hochdruckbrücke zwischen dem Azorenhoch und dem Hoch „Luitgard“ über Osteuropa für die "Ruhe vor dem Sturm". Aber auf dem Atlantik braut sich schon das nächste Tiefdruckgebiet in Form von Sturmtief „Klaus“ zusammen. Heute und in der Nacht zum Donnerstag vereint sich das Sturmtief mit dem vorhandenen Tief „Josef“ südöstlich von Island zu einem ausgeprägten Tiefdrucksystem, das am Donnerstag tagsüber mit seinem Kern bei den Färöer-Inseln liegt.

In der Nacht zum Donnerstag greift das Sturmfeld auf die Beneluxstaaten und am Donnerstagvormittag schließlich auch auf Deutschland und den Westerwald über.



Der Donnerstag ist bei uns stark bewölkt und zeitweise fällt Regen, der zum Nachmittag in Schauer übergeht. Die Temperaturen klettern auf 11 bis 14 Grad. Es weht ein frischer Wind aus Südwest mit verbreitet starken bis stürmischen Böen, im oberen Westerwald Sturmböen. Im Tagesverlauf gibt es auch in tiefen Lagen teils Sturmböen, insbesondere bei Schauern; exponiert sind schwere Sturmböen möglich.

In der Nacht zum Freitag halten die Schauer an, im hohen Westerwald kann es Schnee geben. Vereinzelt sind sogar Gewitter möglich. Tiefstwerte liegen bei 5 bis 0 Grad. Nachlassender Wind, weiterhin jedoch teils starke bis stürmische Böen aus Südwest bis West, in Gewitternähe Sturmböen. Am Samstag soll der Wind laut Wetterdienst wieder Sturmstärke erreichen.

Auch ein grober Blick auf die nächste Woche zeigt kein Frühlingswetter. Es wird wahrscheinlich sogar eher spätwinterlich im Westerwald werden.
woti


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