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Nachricht vom 28.10.2010    

Verdienen nur tote Künstler das große Geld?

Wird man als Künstler erst anerkannt, wenn man bereits gestorben ist? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Komödie „Diese Kunstbanausen“, mit der die Theatergruppe „fratze im kopp“ am Freitag, den 5. November, im Dorfgemeinschaftshaus Gemünden ihre Premiere feiert.

Seit Wochen bereiten sich die Mitglieder der Gemündener Theatergrupe „fratze im kopp“ auf die Premiere am Freitag, den 5. November vor. Foto: Ulrike Preis

Gemünden. Seit Wochen bereiten sich die Mitglieder der Gemündener Theatergruppe „fratze im kopp“ auf ihren großen Tag vor. Mit viel Engagement gestalten sie das Bühnenbild, kümmern sich um die Kostüme und proben ihre Rollen. In diesem Jahr soll der Schwank „Diese Kunstbanausen“ von Beate Irmisch zur Aufführung kommen. Darin spielt Malermeister Ernst Pinsel, der sich allzu gerne für einen Picasso hält, eine tragende Rolle. Er träumt wie viele andere Künstler davon, einmal reich und berühmt zu werden. Leider hat die Sache einen Haken. Niemand interessiert sich für seine Kunstwerke. Alle, sogar seine Ehefrau Johanna, halten ihn für komplett durchgeknallt und seine Bilder für Wischiwaschi-Malerei! Geldknappheit ist mittlerweile bei den Pinsels an der Tagesordnung und Gerichtsvollzieher Heino Kuckuck stattet fast täglich einen Besuch ab. Zwei Galeristen, die Geschwister Lilo und Gernot Schnakenköter, hätten zwar Interesse, möchten aber nicht viel bezahlen. Der beste Freund von Ernst, Nachbar Herbert, bringt ihn ungewollt auf eine glorreiche Idee. Er heckt den Plan aus und inszeniert sein Ableben. Schließlich haben ja auch seine berühmten Vorbilder Michel Angelo und Monet erst nach ihrem Tod gemacht das große Geld gemacht. Zunächst scheint der Plan aufzugehen. Plötzlich interessieren sich alle für die sonst verschmähten Kunstgemälde. Sogar Schnakenköters wittern das Geschäft ihres Lebens, bis die russische Salatöl und Wodkamillionärin Putina Moskowskaya aus heiterem Himmel auftaucht. Wer ist bloß diese ominöse, aufgetakelte, alte Fregatte, die sich erdreistet, sämtliche Bilder von Ernst für viel Geld aufzukaufen? Gehört sie vielleicht zu dieser berüchtigten Verbrecherbande, die in wertvolle Kunstdiebstähle verwickelt ist? Dank Tratschtante Klothilde läuft die so gut angefangene Geschichte allmählich aus dem Ruder und die Zuschauer werden sich fragen: Kommt Ernst wohl ungeschoren aus der ganzen Sache heraus?




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Die Aufführungen finden alle im Dorfgemeinschaftshaus Gemünden statt. Die Premiere ist am Freitag, den 5. November. Weitere Aufführungen sind am Samstag, den 6. Oktober; Freitag, 12 Oktober. und Samstag 13 Oktober. sowie Freitag, 19. Oktober und Samstag, 20. November. Beginn jeweils um 20 Uhr, Einlass ist ab 19 Uhr.

Karten sind erhältlich bei folgenden Vorverkaufsstellen: Eva Wolf (Tel. 02663/8763), der NASPA-Niederlassung Gemünden (außerhalb der Geschäftszeiten bei Sabine Jung (Tel. 02663/8703) und im Internet unter www.fratze-im-kopp.de (hier erfolgt der Versand direkt und ohne Zusatzkosten!) (upr)


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