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Nachricht vom 09.03.2021    

20 Millionen Euro: Reiseanbieter Berge & Meer kommt unter Corona-Rettungsschirm

Von Daniel-David Pirker

Wie die gesamte Tourismusbranche leidet Berge & Meer besonders stark unter der Corona-Krise. Jetzt steht fest: Die über 40jährige Geschichte des Rengsdorfer Reiseanbieters kann weitergeschrieben werden. Aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) erhält das Westerwälder Unternehmen 20 Millionen Euro.

Berge & Meer bietet auch Reisen nach Namibia an. (Symbolfoto: Pixabay)

Rengsdorf. Vor der Corona-Pandemie verreisten jährlich nach eigenen Anhaben noch mehr als 300.000 Urlauber mit dem 1978 gegründeten Unternehmen aus dem Kreis Neuwied. Doch die Krise trifft die Reisebranche besonders hart. Berge & Meer musste Kurzarbeit anmelden. Doch nun ist eine Zukunft für das Rengsdorfer Unternehmen wahrscheinlicher: Wie mehrere Medien berichtet hatten, erhält der Reiseanbieter einen staatlichen Unterstützungskredit von 20 Millionen Euro.

Das Geld stammt aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds, den die Bundesregierung auf den Weg brachte, um die Zahlungsfähigkeit und die Eigenmittelausstattung von Unternehmen zu gewährleisten, die vor der Pandemie gesund und wettbewerbsfähig waren.



Laut der Unternehmeswebsite bietet Berge & Meer mehr als 1.000 Reisen in über 80 Länder an. Nach eigener Auskunft gehörte das Unternehmen lange zum Tui-Reisekonzern, wurde dann aber von Genui, einer Hamburger Beteiligungsgesellschaft, übernommen. Der Anbieter zählt auf seiner Website zahlreiche Preise auf, darunter die Auszeichnung als „Bester Online-Shop Reisen 2020“ des Magazins CHIP. Im Sommer hatte noch das Branchenportal „fvw | TravelTalk“ von drastischen Sparmaßnahmen berichtet. Demnach war geplant, dass 100 der 345 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen sollen. (Red.)


Mehr dazu:   Coronavirus  
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