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Nachricht vom 15.02.2021    

Tag des Regenwurms: BUND zum Bodenschutz

Den für den 15. Februar ausgerufenen Tag des Regenwurms nimmt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Rheinland-Pfalz zum Anlass, um auf die Bedeutung des Bodenschutzes für den Klimaschutz, die Biodiversität, aber auch die Ernährungssicherung hinzuweisen.

Symbolfoto: Lebensraum für Regenwürmer

Koblenz. Der Verband stellt sein aktuelles Hintergrund- und Positionspapier „Eine gute Bodenpolitik ist möglich“ nicht nur über seine Homepage der Öffentlichkeit zur Verfügung, er versendet es auch an Politiker/innen im Land mit dem Ziel, dass der Bodenschutz und die Reduktion des Flächenverbrauchs Einzug in die Politik der zukünftigen Landesregierung halten.

„Immer noch ist die Bedeutung des Bodens nicht ausreichend im Bewusstsein von Entscheidungsträger/innen“, meint BUND-Landesvorsitzende Sabine Yacoub „Doch Boden ist eine endliche Ressource, mit der wir sorgsam umgehen müssen. Er speichert primär im Humus Kohlenstoff und trägt so zum Klimaschutz bei. Er filtert und speichert Wasser, fördert die Kaltluftbildung und ist Grundlage für unsere Nahrungsmittelerzeugung. Die Lebensvielfalt eines intakten Bodens ist immens. Ein Kubikmeter Boden enthält mehr Organismen, als es Menschen auf der Erde gibt.“ Deshalb müsse eine weitere Schädigung oder gar Zerstörung durch Flächenversiegelung verhindert werden. Denn ein falsch behandelter Boden könne seine Funktionen verlieren. So könne beispielsweise aus trocken gelegten Feuchtwiesen CO2 freigesetzt werden, Erosion könne die wertvolle Humusschicht abtragen, Pestizide schädigten das Bodenleben.



Ganz verloren gehe Boden durch Versiegelung etwa für neue Gewerbe- oder Neubaugebiete und Straßen. Immer noch werden bundesweit täglich etwa 60 Hektar, das entspricht etwa 85 Fußballfeldern, überbaut. Um diesen Trend zu stoppen und zu erreichen, dass deutlich weniger Fläche versiegelt wird, fordert der BUND die Aufstellung eines Landesbodenschutzkonzepts und die Anpassung der Landesplanung. „Unser Ziel muss es sein, dass nur noch in Ausnahmefällen neue Flächen versiegelt werden – und auch nur dann, wenn an anderer Stelle entsiegelt wird“, fordert Yacoub.

Das Hintergrund- und Positionspapier kann hier heruntergeladen werden. (PM)


Mehr zum Thema:    Naturschutz   


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