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Nachricht vom 10.02.2021    

Wirtschaftliche und umweltfreundliche Möglichkeiten im Leitungsbau nutzen

Über die bisher in der Verbandsgemeinde Hachenburg kaum genutzte Methode der Spülbohrung beim Leitungsbau informierte sich Stefan Leukel beim in Hachenburg ansässigen Unternehmen Kerstholt Horizontalbohrungen und Leitungsbau (KHL) GmbH. Eine moderne Technik, die derzeit offenbar kaum angewendet wird.

Stadtbürgermeister Stefan Leukel informiert sich über Spülbohrung beim Leitungsbau. Foto: privat

Hachenburg. 200 Kilometer Glasfaserleitungen im Spülbohrverfahren verlegt die Firma KHL Kerstholt aus Hachenburg pro Jahr und das auch im schwierigen Gelände. Eine Technik, die sich ergänzend im Bereich von Wasser- und Abwasserleitungen perfekt einsetzen lässt, wie Geschäftsführer Sergej Kelm im Gespräch mit Stefan Leukel berichtet. Diese Horizontalspülbohrverfahren bieten eine wirtschaftliche und umweltfreundliche Möglichkeit zur Verlegung von Ver- und Entsorgungsleitungen. Naturschutzgebiete, Biotope, Flüsse, aber auch Bauwerke, Straßen und Bahnlinien können mit diesem Verfahren unbeschadet und problemlos unterfahren werden.

Stefan Leukel spricht sich dafür aus, dieses Verfahren auch in der Verbandsgemeinde Hachenburg stärker zu nutzen. Herkömmliche Verfahren seien oft teurer, zeitintensiver und belastend für die Umwelt. Anwohnern und Verkehrsteilnehmern seien laute, zeitaufwendige Baustellen oft ein Gräuel. Angesichts der immer stärkeren finanziellen Belastungen in den Eigenbetrieben und damit anstehenden Gebühren- beziehungsweise Beitragserhöhungen sollten alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um den finanziellen Aufwand niedriger zu halten. Diese sanfte Technologie ersetze zeitraubende Straßenarbeiten und den Einsatz von Baggern. Das Aufreißen von Straßen und Gehwegen werde so minimiert, dass Verschmutzung, Staus, Lärm und unverhältnismäßig hohe Kosten vermieden werden.



Die horizontale Spülbohrung ermögliche die Rohrverlegung im Bereich von Bäumen und Gewächsen (ökologische Bohrungen) ohne deren Wurzelwerk zu beschädigen. Das Natur und Ressourcen schonende Verfahren könne darüber hinaus, so Stefan Leukel, sich nachher auch auf der Wasser- und Abwasserrechnung positiv bemerkbar machen. (PM)


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