Werbung

Nachricht vom 09.02.2021    

Kraniche kehren aus dem Süden zurück und rasten auch bei uns

Jetzt ist es wieder soweit: Die ersten Kraniche verkünden mit ihren Trompetenrufen ihre Rückkehr. Die Zugvögel haben die vergangenen Wintermonate im milden Südfrankreich oder in Spanien verbracht und fliegen nun in großen V-Formationen auf direktem Weg in ihre Brutgebiete.

Die Kraniche kehren aus dem Süden zurück. Foto: SGD Nord

Koblenz. „Sie sind gut hörbar und auch optisch ein echtes Naturspektakel“, so Uwe Hüser, der Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord. „Die SGD Nord entwickelt und pflegt als Obere Naturschutzbehörde gemeinsam mit Naturschutzmanagern zahlreiche Vogelschutzgebiete, die auch dem Schutz der Kraniche dienen. Zu diesen zählt zum Beispiel der Jungfernweiher im Landkreis Cochem-Zell, der von zahlreichen Vögeln für eine kurze Pause genutzt wird“, so Hüser. Die Tiere rasten unter anderem auch am Dreifelder Weiher im Westerwald, in Mürmes im Landkreis Daun, an der Krombachtalsperre im Landkreis Westerwald oder auch am Maringer Wies im Landkreis Wittlich.

Rheinland-Pfalz liegt direkt im engen Zugkorridor der Kraniche. Die Vögel, die wir hier beobachten können, haben die Nacht zuvor überwiegend auf Seen im Nordosten von Frankreich verbracht. Von dort aus fliegen sie in großen Gruppen in einem circa 50 bis 200 Kilometer breiten Streifen zur nächsten Übernachtungsstation nach Nordostdeutschland. Einige Kraniche werden dort auch ihre heimischen Brutreviere beziehen. Viele fliegen aber noch einige Tausend Kilometer weiter ins Baltikum oder nach Skandinavien.

Innerhalb der vergangenen 40 Jahre hat sich der Zeitpunkt dieser Heimreise durchschnittlich ungefähr zwei Wochen nach vorne verschoben. Die Kraniche fliegen zum Überwintern nicht mehr so weit in den Süden, um Gebiete mit milderen Temperaturen sowie ausreichend Nahrung zu finden und sind daher früher zurück.

So können von Anfang Februar bis Ende März und an Tagen mit guten Zugbedingungen an einer Stelle schon mal mehrere Tausend Kraniche gezählt werden. Insgesamt überfliegen bis zu 200.000 Kraniche unser Land. Mit den Kranichen, auch Glücksboten genannt, beginnt die große Heimreise der Zugvögel. Schon in wenigen Wochen werden viele weitere Vogelarten zurückkehren und mit ihrem Gesang den Frühling ankündigen. (PM)


Mehr zum Thema:    Naturschutz   


Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

Beliebte Artikel beim WW-Kurier


Region, Artikel vom 13.04.2021

Westerwaldkreis wurde Modellregion für Luca-App

Westerwaldkreis wurde Modellregion für Luca-App

Ab sofort gilt der Westerwaldkreis als Modellregion für die neue Luca-App. Das Gesundheitsamt Montabaur meldet am Dienstag, den 13. April 5.822 (+11) bestätigte Corona-Fälle. Der Westerwaldkreis verzeichnet aktuell 433 aktiv Infizierte, davon 302 Mutationen.


Corona im Westerwaldkreis: 103 neue Fälle und zwei Todesfälle gemeldet

Das Gesundheitsamt Montabaur meldet am Montag, den 12. April 5.708 (+103 seit Freitag) bestätigte Corona-Fälle. Der Westerwaldkreis verzeichnet aktuell 503 aktiv Infizierte, davon 270 Mutationen.


Staatsanwaltschaft Koblenz: 62-Jähriger soll Mutter mit Hammer erschlagen haben

An Gerüchten ist mal was dran, mal auch nicht: Das seit geraumer Zeit kursierende Gerede, dass ein 62 Jahre alter Mann wegen des Verdachts des Totschlags festgenommen wurde, hat die Staatsanwaltschaft Koblenz auf Anfrage des AK-Kuriers offiziell bestätigt.


Eilantrag gegen Ausgangsbeschränkungen bleibt ohne Erfolg

Die durch den Rhein-Hunsrück-Kreis für das Kreisgebiet verfügten Ausgangsbeschränkungen von 21 bis 5 Uhr müssen vorläufig befolgt werden. Das entschied das Verwaltungsgericht Koblenz in einem Eilverfahren, das durch den Landrat des Kreises als Privatperson anhängig gemacht worden war. Bei Anträgen aus anderen Landkreisen dürfte ähnlich geurteilt werden.


Drohungen und Beleidigungen wegen Kinderlärm auf Spielplatz in Bendorf

Am 12. April postete eine Mutter in einer Gruppe des Sozialen Netzwerkes „Facebook“ ein Bild von einem Zettel, auf dem sich jemand beleidigend über den Lärm spielender Kinder auf einem Parkplatz beschwerte und Drohungen aussprach.




Aktuelle Artikel aus der Politik


CDU-Gemeindeverband Rennerod spricht sich für Markus Söder aus

Rennerod. Große Teile der Mitglieder sehen mit Markus Söder die größeren Chancen auf einen erfolgreichen Bundestagswahlkampf. ...

Unterstützung für Junglandwirte sowie kleinere und mittlere Betriebe

Mainz/Region. Im Kompromiss der Agrarminister der Länder zur zukünftigen Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ...

Straßenverkehrszählung zum Erfassen der Verkehrsentwicklung

Koblenz. Wie entwickelt sich der Verkehr in Deutschland? Um diese Frage beantworten zu können, lässt das Bundesverkehrsministerium ...

Besuch beim Drive-In Testzentrum Montabaur

Montabaur. Mit vorheriger digitaler Anmeldung unter www.testzentrum-montabaur.de kann ein Termin gebucht werden, mit dem ...

Zerstörter Wald – fehlendes Grundwasser

Höhr-Grenzhausen. Doch in weiten Teilen Deutschlands bereitet nicht nur das Waldsterben große Sorge, sondern auch das Sinken ...

Wäller Markt Genossenschaft für heimischen Einzelhandel nutzen

Hachenburg. Darin werden die Aktivitäten der Wäller Markt Genossenschaft zum Aufbau einer digitalen Plattform für den regionalen ...

Weitere Artikel


Jugendkirche bringt 100 Insektenquartiere unters Volk

Westerburg. Das Besondere: Die Insektenquartiere werden zusammen mit etwas Saatgut kostenlos verteilt. All diejenigen, die ...

Corona: Drei Neuinfektionen und ein Todesfall im Westerwaldkreis

Montabaur. Am gestrigen Tag erreichte das Gesundheitsamt die Information, dass ein 75-jähriger Mann aus der VG Selters verstorben ...

Videokonferenz mit Bundesbildungsministerin Anja Karliczek

Region. Die Bunderegierung hat ein Investitionsprogramm über 750 Millionen Euro zum Ausbau der Ganztagsbetreuung für Kinder ...

Hilfsappell nach Mainz soll auf Ungleichbehandlung hinweisen

Altenkirchen/Neuwied/Montabaur. Sie wenden sich deshalb mit einem offenen Brief an Ministerpräsidentin Malu Dreyer und senden ...

Die Planungen für die DRK Klinik im Westerwald gehen zügig voran

Altenkirchen/Hachenburg. Neben dem finanziellen Aspekt spielte auch die schwierige personelle Situation in beiden Häusern ...

Buntes Programm im JuZe-Onlinetreff

Hachenburg. Daher konnte Emma Olszewski in ihrem Praktikum im Rahmen der Erzieher/innen-Ausbildung im Januar einen Einblick ...

Werbung