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Nachricht vom 09.02.2021    

Der Stöffel-Park bietet Corona die Stirn

Der Stöffel-Park in Enspel ist einer der Hotspots im Westerwald, Gott sei Dank nicht in Bezug auf die Inzidenz-Werte, sondern als touristische Attraktion und Freizeitpark. Trotzdem bleibt natürlich auch der Stöffel-Park von den Auswirkungen der Pandemie nicht verschont.

Die Kulturmacher des Stöffel-Parks (von links): Tatjana Steindorf, Martin Rudolph und Carmen Engel. Fotos: Wolfgang Rabsch

Enspel. Um der interessierten Öffentlichkeit zu zeigen, wie der Stöffel-Park mit den Beschränkungen und Verboten umgeht, hatte der WW-Kurier mit den Verantwortlichen einen Gesprächstermin vereinbart, der unlängst in der Alten Schmiede im Stöffel-Park stattfand.

Offenes Gespräch mit den „Machern“ des Stöffel-Parks
Martin Rudolph, der die Leitung des Stöffel-Parks innehat, brachte zu diesem Gespräch Tatjana Steindorf (unter anderem zuständig für die Pressearbeit) mit. Selbstverständlich durfte Carmen Engel nicht fehlen, die gute Seele des Stöffel-Parks. Da Carmen Engel für fast alles zuständig ist, unter anderem für Planung, Organisation und Buchführung, bezeichnete sie Martin Rudolph liebevoll neudeutsch als „Facility Managerin“. Dem Autor dieses Artikels entging nicht, dass alle drei Anwesenden mit einer Stimme sprachen, das gegenseitige Verständnis und die Harmonie zwischen den Beteiligten war beeindruckend. Im Vordergrund steht spürbar der Wunsch, ihr Lieblingskind „Stöffel-Park“ durch die schwere Krise zu manövrieren, und dabei alle Möglichkeiten auf Augenhöhe auszuloten.

Die Gesprächspartner sprühten regelrecht voller Tatendrang und legten einen Ideenkatalog vor, der nichts zu wünschen übrig ließ. Martin Rudolph: „Eigentlich haben wir zu wenige Wochenenden, um alle unsere Planungen zu realisieren. Leider schwebt dabei über allen unseren Vorstellungen das Damoklesschwert der Pandemie, die betrifft selbstverständlich das gesamte Wällerland, zu dem der Stöffel-Park gehört. Wir sind besonders stolz auf die Kooperation der beiden Verbandsgemeinden Wallmerod und Westerburg. In der von uns herausgegebenen Homepage „Wällerland“ werden beide Verbandsgemeinden touristisch vorgestellt und beleuchtet, der Stöffel-Park hat zudem eine eigene Homepage. Wir haben für das gesamte Jahr 2021 eine Vielzahl von Veranstaltung geplant, die teils outdoor oder in der Alten Schmiede, im „Café Kohleschuppen“ oder im TERTIÄRUM stattfinden sollen.“ Martin Rudolph verwies an dieser Stelle auf die Homepages www.stoeffelpark.de und www.waellerland.de, auf denen alles Wissenswerte online zu finden ist.

Viele reizvolle Events warten auf die Besucher
Bei der großen Menge an Veranstaltungen, die geplant sind, pickte sich Tatjana Steindorf einige heraus, die sie besonders empfiehlt. „Wir wollen auf jeden Fall das im letzten Jahr erfolgreich durchgeführte „Stöffel-Strahlen“ wiederholen, bei dem die alten Gebäude und Industriedenkmäler in einer farbenprächtigen Illumination erstrahlen. Wer sich sportlich betätigen möchte, der kann sich hier auf unserem Gelände so richtig austoben, dazu empfehle ich das „Stöffel-Race“. Das ist ein 24 Stunden Mountainbike-Rennen auf einer Strecke von 1.200 Metern, dabei können Teams gebildet werden. Das „Stöffel-Race“ gibt es im Doppelpack, an jeweils zwei Wochenenden. An die Auto- und Motorradfans haben wir auch gedacht: Beim „WespaWald“-Treffen finden sich die Liebhaber der italienischen kultigen Vespa-Roller, des Weiteren sind die „Stöffel-Motorradtage“ (in Kooperation mit dem Stöffel-Verein) vorgesehen, und die Liebhaber der BMW-Sondermodelle finden sich beim BMW–Power-Day ein. Beim „Wäller Car-Meeting“ kommen alle Fans ihrer vierrädrigen Schmuckstücke auf ihre Kosten, um nur einige Termine zu nennen.



Bis Ende Februar hat das Stöffel-Team noch eine Malaktion für Groß und Klein ins Leben gerufen, bei der es kleine Preise zu gewinnen gibt. Das Motiv muss sich auf jeden Fall mit der neuesten Attraktion im Stöffel-Park befassen: Unser UHU-Pärchen Gretel und Hannes. Die sind in einer unglaublich attraktiven Voliere „eingemeindet“ worden und können dort sogar nisten. Die Tiere werden von der Falknerin Susanne Kersten betreut, die gerne bereit ist, Schulklassen und anderen Interessierten naturkundlichen Anschauungsunterricht zu geben.“

Carmen Engel hob die künstlerischen Veranstaltungen hervor: „Für die Freunde der musikalischen Events haben wir wieder für jeden Geschmack etwas dabei. So wird „Purple Schulz“ im Herbst das ausgefallene Hautnah-Konzert nachholen, „Jazz we can“ tritt gleich zweimal auf, bei „Paddy goes to Hollyhead“ kommen die Freunde des Irish-Folk voll auf ihre Kosten. Des Weiteren finden diverse Kunst- und Fotoausstellungen und Lesungen statt, ebenso kulinarische Angebote, geführte Wanderungen, und Veranstaltungen für Kids von vier bis zwölf.“

Das Schlusswort hatte Martin Rudolph, der insbesondere auf die erste „Virtuelle Online-Messe“, die Online-Messe für die Region Mittelrhein hinwies, die vom 17. März bis 20. März im Stöffel-Park stattfindet. Rudolph: „Zwar können wir alle Veranstaltungen planen, trotzdem sind wegen der Pandemie große Unsicherheiten einzukalkulieren. Wir gehen aber mit Optimismus in das Jahr 2021 und werden uns nicht unterkriegen lassen.“ Wolfgang Rabsch


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