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Nachricht vom 08.02.2021    

Neue Medienbibliothek der Zweiten Heimat nimmt Gestalt an

Stillstand – aber nicht im Jugend- und Kulturzentrum „Zweite Heimat“. Hinter den zurzeit verschlossenen Türen passiert so vieles, was leider außen nicht sichtbar ist. Der Lockdown hat auch das Team der Einrichtung wieder vor große Herausforderungen gestellt.

Analoge Spiele werden in die digitale Datei eingegeben. Fotos: privat

Höhr-Grenzhausen. Neue Ideen und Konzepte für einen übergangsweise neuen Alltag mussten her. Hilfsangebote wie die Homeschooling-Helden werden toll angenommen. Zahlreichen Kindern und Jugendlichen konnte bisher so wöchentlich in Einzelangeboten geholfen werden. Insbesondere die weiterführenden Klassenstufen sind hier ein besonders großes Thema und Schüler und Schülerinnnen der Klassenstufen 7 und aufwärts nutzen das Hilfsangebot rege.

Gleichzeitig gibt es aber auch endlich die Möglichkeit Projekte, die schon immer mal angegangen werden wollten, aber für die immer die Zeit fehlte, zu realisieren. Neben der Neugestaltung der über 17 Jahre in der Weihnachts- und Winterzeit an der Hausfassade hängenden Rentiere und des Nikolauses, sowie der tatkräftigen Unterstützung bei den Westerwald-Kindern (300 Keramiktafeln wurden im Jugendhaus in Handarbeit erstellt), wurde ein neues Herzensprojekt begonnen. Auch in diesem steckt viel Zeit, die das Team aktuell zur Verfügung hat.

Über 500 Brett- und Gesellschaftsspiele, darunter alle Spiele des Jahres der vergangenen Jahrzehnte, werden gerade zu einer Online-Bibliothek umgewandelt und für den Verleih vorbereitet. Ergänzt wird das Angebot durch die Darstellung der hauseigenen Bibliothek. So können demnächst all diese Medien online betrachtet und im Anschluss selbstverständlich auch ausgeliehen werden. Da steckt eine Menge Arbeit hinter.



Mit dem dafür entwickelten Online-Tool Librishare werden alle Medien aufwändig erfasst. Aufkleber mit Barcodes, Archivnummern und Titel müssen digitalisiert und erstellt werden. Jedes Buch, jedes Spiel wird mit zwei Aufklebern versehen, mit einem Scanner eingescannt und so online erfasst. Informationen über Spielkategorien müssen angelegt werden, Dauer, Spieleranzahl, Altersangabe und nicht zuletzt ein Foto des Spiels werden erstellt und online hochgeladen. Eine zeitaufwändige Aufgabe bei einem Medienbestand von fast 1000 Büchern und Spielen. Der Katalog füllt sich stetig und soll noch in den kommenden Wochen fertig werden und allen Interessierten online zur Verfügung gestellt werden.

All diese und auch andere Projekte wären so in einem „normalen“ Alltag überhaupt nicht möglich und insofern kann man eben bei oftmals zu wenig Zeit, die neu gewonnene Zeit auch gewinnbringend nutzen. (PM)


Mehr zum Thema:    Coronavirus   
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