Werbung

Nachricht vom 04.02.2021    

Smart City könnte die Hochwasservorhersage erleichtern

Die andere Seite des Winters erlebten die Anrainer an der Nister und der Wied sowie an deren Zuflüssen in den letzten Januartagen. So viel Wasser oder gar Hochwasser führten die Flüsse schon lange nicht mehr.

Hochwasser. Foto: VG Hachenburg

Hachenburg. Die nach den schneearmen Jahren in diesem Jahr außergewöhnlich reichhaltigen Schneefälle binnen kurzer Zeit und das ebenso schnelle wie heftig einsetzende Tauwetter mit viel Regen ließ die Flusspegel deutlich ansteigen.

Auch in weiten Teilen des Westerwaldkreises rückten die Feuerwehren aus, um den betroffenen Anwohnern Hilfe bei der Bewältigung der drohenden oder bereits eingetretenen Überschwemmungen zu leisten. In der Verbandsgemeinde Hachenburg kam es, so konnte sich Bürgermeister Peter Klöckner an verschiedenen Stellen überzeugen, nur in sehr wenigen Ausnahmefällen zu Schäden an Haus und Hof.

Um die Möglichkeiten einer Hochwasservorhersage zu verbessern, hat sich die Verbandsgemeinde Hachenburg dazu entschieden, im Rahmen eines Smart-City-Projektes Pegelstände zu überwachen und etwaige Veränderungen mittels moderner Analysetools frühzeitig zu identifizieren.



Insbesondere an markanten Zuflüssen, wie dem Oberbach oder dem Rothenbach, sollten entsprechende Messungen durchgeführt werden, so Klöckner. Gemeinsam mit der bevorstehenden Verabschiedung eines Hochwasserschutz- und Sturzfluten-Vorsorgekonzeptes könnten schon bald die ersten Schritte zur Früherkennung und Risikoreduzierung geschaffen werden. (PM)


Lokales: Hachenburg & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

WW-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Politik


Parteienlandschaft im Wandel: Mitgliederzahlen in Rheinland-Pfalz verändern sich

In Rheinland-Pfalz stehen die Landtagswahlen bevor, und die Parteienlandschaft zeigt Veränderungen in ...

Fördermittel ungenutzt: Anfrage deckt große Lücken in rheinland-pfälzischen Programmen auf

Eine Anfrage im Landtag zeigt: Viele Förderprogramme des Landes Rheinland-Pfalz wurden 2024 kaum oder ...

Fahrplan statt Floskeln: FREIE WÄHLER verlangen verbindliche Schritte zur Besoldungsreform

Die FREIEN WÄHLER im Landtag von Rheinland-Pfalz zeigen sich unzufrieden mit der Antwort der Landesregierung ...

Bildungsminister Sven Teuber kommt zum Dialog nach Selters

Am 20. Januar 2026 lädt Landtagspräsident Hendrik Hering zu einer besonderen Veranstaltung nach Selters ...

CDU Westerwald erinnert an Konrad Adenauer: Ein Mahnmal der Geschichte

Anlässlich des 150. Geburtstags von Konrad Adenauer veranstaltete die CDU Westerwald eine Gedenkfeier ...

Müllgebühren steigen im Westerwaldkreis: Was der neue Kreishaushalt bringt

In der letzten Sitzung des Kreistages im Jahr 2025 wurden Entscheidungen für 2026 getroffen. Neben dem ...

Weitere Artikel


Wundertüte wird verschoben

Aufgrund der aktuellen Lage im Zuge des Pandemiegeschehens gibt die Hachenburger KulturZeit bekannt, ...

Zwei Autos beschädigt - Unfallverursacher gesucht

Die Polizei Hachenburg fahndet nach einem Unfallverursacher, der im Dehlinger Weg in Hachenburg zwei ...

Daumen hoch für die Erstimpfung

Endlich sehen die Bewohner und Mitarbeiter des Ignatius-Lötschert-Hauses Licht am Ende des Tunnels. Die ...

Corona-Tester für Senioren- und Pflegeeinrichtungen gesucht

Bürgermeister Andreas Heidrich wendet sich mit diesem Aufruf an medizinische Fachkräfte mit der Bitte ...

Spezieller Friseurbesuch beim Landtagspräsidenten: „Die Lage ist tiefschwarz“

An diesen Friseurtermin wird sich Landtagspräsident Hendrik Hering noch länger erinnern. Eine ganze Abordnung ...

„Närrische Ritter" aus Herschbach geben nicht auf

Corona macht gnadenlos auch vor Narren und Karnevalisten nicht halt, dass müssen leider auch die „Närrischen ...

Werbung