Werbung

Nachricht vom 27.01.2021    

Gütertransport mit verkehrsunsicherem LKW stillgelegt

Am Dienstag, 26. Januar 2021 gegen 11:30 Uhr benutzte der Fahrer eines 7,5-Tonnen-LKW verbotenerweise den linken von drei Fahrstreifen auf der A 3 und zog so das Interesse der Kontrolleure der Schwerverkehrskontrollgruppe der Verkehrsdirektion Koblenz auf sich.

Reifenschaden am LKW. Foto: Polizei

Heiligenroth. Auf dem Rastplatz Montabaur folgte dann eine Kontrolle, bei welcher die Kontrolleure nicht nur feststellten, dass der 65-jährige Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit in mehreren Fällen überschritten hatte und statt der erlaubten 80 Stundenkilometer teilweise mit bis zu 104 Stundenkilometern unterwegs war. Vielmehr gab der technische Zustand des mit circa 1,5 Tonnen Stückgut beladenen LKW eines deutschen Transportunternehmens Grund zur Sorge.

Neben erkennbaren Undichtigkeiten an Motor, Getriebe und Kraftstoffanlage, Beschädigungen am Fahrzeugaufbau und verschiedenen Beleuchtungsmängeln war ein tiefer Einschnitt an der Flanke eines Reifens der Vorderachse festzustellen, an welchem sich der Reifengummi schon merklich nach außen wölbte. Aufgrund der massiven Schädigung bestand die Gefahr, dass der Reifen bei entsprechender Belastung während der Fahrt jederzeit hätte platzen und zu einem Unfall führen können.

Auf die Mängel angesprochen merkte der Fahrer an, dass das Fahrzeug vor ungefähr zwei Wochen schon einmal von der Polizei kontrolliert worden sei. Die Polizei habe wegen der Mängel eine Untersuchung bei einer Prüforganisation angeordnet und man habe einen entsprechenden Prüfbericht erhalten.



Da man es seitens des Unternehmens augenscheinlich bisher nicht für notwendig erachtet hatte, die Fahrzeugmängel unmittelbar zu beseitigen, wurde das Fahrzeug erneut bei einer Prüforganisation vorgestellt. Der Prüfer bewertete den LKW schließlich als verkehrsunsicher, als er neben den nicht beseitigten Mängeln unter anderem noch feststellen musste, dass sich Schraubverbindungen des Fahrzeugaufbaus nicht nur gelöst hatten, sondern mittlerweile auch teilweise gänzlich fehlten.

In Absprache mit der zuständigen Zulassungsbehörde erfolgte noch an Ort und Stelle die zwangsweise Außerbetriebsetzung des LKW und sowohl Fahrzeugkennzeichen, als auch Zulassungsbescheinigung des LKW wurden sichergestellt. Der LKW musste abgeschleppt werden. Fahrer und Unternehmen müssen jetzt mit entsprechenden Anzeigen rechnen.
(PM Verkehrsdirektion Koblenz)


Mehr zum Thema:    Blaulicht   
Jetzt Fan der WW-Kurier.de Lokalausgabe Montabaur auf Facebook werden!


Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

Beliebte Artikel beim WW-Kurier


Region, Artikel vom 14.05.2021

Schlägerei auf dem Köppelweg - Zeugenaufruf

Schlägerei auf dem Köppelweg - Zeugenaufruf

Die Polizei sucht Zeugen einer Auseinandersetzung auf dem Weg vom Köppel zum PKW-Waldparkplatz zwischen Jugendlichen, die Schlägerei artete in gefährliche Körperverletzung aus, als Erwachsene streitschlichtend eingriffen.


Corona im Westerwaldkreis: Inzidenzwert bleibt unter 100

Das Gesundheitsamt Montabaur meldet am Samstag, den 15. Mai 7.059 (+10) bestätigte Corona-Fälle. Der Westerwaldkreis verzeichnet aktuell laut Gesundheitsamt 405 aktiv Infizierte, davon 309 Mutationen. Lockerungen rücken näher.


Corona im Westerwaldkreis: Inzidenzwert fällt unter 100

Das Gesundheitsamt Montabaur meldet am Freitag, den 14. Mai 7.049 (+18) bestätigte Corona-Fälle. Der Westerwaldkreis verzeichnet aktuell laut Gesundheitsamt 432 aktiv Infizierte, davon 312 Mutationen.


Die Sporkenburg: Eine spätmittelalterliche Burgruine im Westerwald

Eine besonders beeindruckende Burgruine ist die Sporkenburg. Rund ein Kilometer südlich von Eitelborn ragen die Überreste der spätmittelalterlichen Burg hoch aus dem Wald hinaus. Ein Besuch lohnt sich definitiv, denn es gibt auch heute noch sehr viel in den alten Gemäuern zu entdecken.


Region, Artikel vom 15.05.2021

Vincenz-Orthopädie im Aufbruch

Vincenz-Orthopädie im Aufbruch

Bewährte Kompetenz und neue Expertise - zwei neue Chefärzte und spezielle Kinderorthopädie: Zentrum für Orthopädie und Traumatologie setzt auf breit gefächertes chirurgisches Profil.




Aktuelle Artikel aus der Region


Corona im Westerwaldkreis: Inzidenzwert bleibt unter 100

Montabaur. Der maßgebliche Inzidenzwert des Kreises für die Bundesnotbremse liegt laut RKI am Samstag bei 91,1, Vortag 99,6, ...

Verankerung an Gedenktafel für Senfmühle beschädigt

Höhr-Grenzhausen. Eine Gedenktafel die auf die ehemalige Senfmühle in Höhr-Grenzhausen hinweist, wurde durch bisher unbekannte ...

Die Sporkenburg: Eine spätmittelalterliche Burgruine im Westerwald

Eitelborn. Nur einen Kilometer südlich des kleinen Ortes Eitelborn im Westerwald liegt die Ruine der Sporkenburg. Oberhalb ...

Jäger bitten um Mithilfe aller Bürger beim Waldumbau

Bad Marienberg. Die Kreisgruppe Westerwald im Landesjagdverband Rheinland-Pfalz erläutert den Stand des Waldumbaus: „Waldbesitzer ...

Vincenz-Orthopädie im Aufbruch

Limburg. Drei Buchstaben stehen für eine Zeitenwende: ZOT, Zentrum für Orthopädie und Traumatologie, heißt der neue medizinische ...

Digitale Familienbildung in online-Kursen

Limburg. Familienbildungsstätte Limburg

Bewusst handeln, Schätze finden: Eveningtalk für Mamas und Papas

In der online ...

Weitere Artikel


Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus mit Maria Meurer

Mainz/Westerburg. Zwölf lange Jahre hat Maria Meurer über das Schicksal der Westerburger Juden während der NS-Diktatur geforscht. ...

Evang. Krankenhaus Dierdorf/Selters von DDG re-zertifiziert

Dierdorf/Selters. Um eine qualitativ hochwertige Versorgung zu gewährleisten, zertifiziert die Deutsche Diabetes Gesellschaft ...

Westerwaldkreis beklagt vier Corona-Tote

Montabaur. Am gestrigen Tag (26. Januar) erreicht das Gesundheitsamt die Information, dass vier Personen verstorben sind: ...

Landesweiter Kontrolltag zur Einhaltung der Corona-Regeln

Koblenz. Die Polizei unterstützt die originär zuständigen kommunalen Vollzugsdienste bereits seit Beginn der Corona-Pandemie ...

Stadt Hachenburg beteiligt sich an der Aktion „We remember“

Hachenburg. Indem wir uns kollektiv an diese Verbrechen erinnern, tragen wir nicht nur dazu bei, dass die Leiden und Schrecken ...

Zusammenführung fehlgeschlagen – Tigerin Kimberly erlag ihren Verletzungen

Neuwied. Bei der sofort unternommenen Untersuchung durch den Veterinär wies Kimberly zwar mehrere Bisswunden auf, die allerdings ...

Werbung