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Nachricht vom 22.01.2021    

Winter kommt am Wochenende zurück

Von Wolfgang Tischler

Nachdem es im Laufe dieser Woche zum Teil frühlingshafte Temperaturen gegeben hat, kehrt am Wochenende der Winter zurück. Am Sonntag gibt es Schnee bis in tiefere Lagen.

Auf den Straßen wird es am Wochenende wieder glatt werden. Foto: Wolfgang Tischler

Region. Die kommende Nacht zum Samstag, den 23. Januar bleibt im Westerwald bei geringer Bewölkung niederschlagsfrei. Im Bergland sinkt das Thermometer auf minus drei Grad. Am Rhein bleibt es frostfrei. Der Samstag ist zunächst niederschlagsfrei. Die Temperaturen bleiben niedrig und erreichen maximal sechs Grad. Am Abend kommt dann von Südwesten Schneefall auf. Am Rhein gibt es Schneeregen. Der Wind weht mäßig aus Süd bis Südwest.

In der Nacht zum Sonntag erfasst der Schneefall den gesamten Westerwald mit entsprechender Glättegefahr. Am Morgen lassen die Schneefälle nach. Die Bewölkung lockert auf, aber es gibt weiter einzelne Schauer. Diese Schauer können kräftig ausfallen und bringen Schnee bis in tiefe Lagen. Die Temperaturen bewegen sich um den Gefrierpunkt, bleiben im höheren Westerwald aber unter null. Der Wind wird böiger, kommt aus West und dreht auf Südwest.

Die Nacht zum Montag bringt weitere Schneeschauer mit Glättegefahr. Die Temperaturen werden in der Nacht zwischen null Grad am Rhein und minus fünf Grad in den Hochlagen des Westerwaldes liegen. Der Montag bleibt kalt und Wechselhaft mit Schneeschauern. Besonders in der Nacht zum Dienstag wird es sehr kalt mit bis zu minus acht Grad.




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Ein Phänomen, das den restlichen Winter beeinflussen wird, ist der Polarwirbel, der derzeit laut den Wetterfröschen sehr instabil ist und zu zerbrechen droht. Es kommt sehr wahrscheinlich zu einem Polarwirbelsplit. Wird der Split des Polarwirbels in Deutschland für einen langen und harten Winter mit klirrender Eiseskälte sorgen? In diesem Punkt sind die Meteorologen uneins, zumindest, was das Wetter in Deutschland betrifft. Einige Berechnungen gehen von einer eisigen zweiten Winterhälfte aus, andere Berechnungen gehen von einem eher milden Februar aus. Die Entscheidung wird erst noch fallen, je nachdem wie der Split des Polarwirbels ausfällt.
woti

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