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Nachricht vom 17.01.2021    

Wie funktioniert Low Carb?

Abnehmen ohne Hunger! Das ist der Traum vieler Deutscher, haben doch knapp 50 Prozent unserer Landsleute mit überflüssigen Pfunden zu kämpfen. Ganze Branchen verdienen ihr Geld mit Wellness- und Fitnessangeboten. Zahllose Nahrungsergänzungsmittel werden damit beworben, dass das Abnehmen leichter getan als gesagt ist.

Fotoquelle: pixabay.com

Gerichte mit wenig Kalorien zum nachhaltigen Abnehmen
Unzählige Diäten werden im Internet, TV und Radio angeboten mit dem Versprechen, in kürzester Zeit ohne jegliche Anstrengung das Traumgewicht zu erreichen. Nach Absetzen der jeweiligen Produkte bleibt das Ergebnis in allen Fällen dasselbe. Die Kilos sind schneller wieder auf den Rippen als sie verschwanden. In der Regel werden es durch den sogenannten Jojo-Effekt sogar noch ein paar mehr. Dabei ist es gar nicht so schwer, seine Pfunde zu verlieren. Freilich funktioniert das nicht ohne ein Minimum an Disziplin und einer Feineinstellung der Essgewohnheiten.

Die Dickmacher stecken in den Kohlenhydraten. Wer deshalb seinen Speiseplan auf eine Diät ohne Kohlenhydrate umstellt, ist auf einem guten Weg. Low Carb kann eine Lösung sein, mit der sich die Traumfigur erreichen lässt. Dabei bleibt der Speiseplan abwechslungsreich, vor allem, wenn sich beispielsweise die Tipps & Tricks von Abnehm Benni zu Herzen genommen werden.

Was ist Low Carb?
Die Basis von Low Carb ist die Reduktion der Kohlenhydrate in der täglichen Ernährung. Kohlenhydrate werden im Verdauungstrakt in Zucker umgewandelt, welcher dem Organismus schnell Energie zur Verfügung stellt, um die Stoffwechselvorgänge anzutreiben und die Körperfunktionen aufrecht zu halten. In der heutigen Zeit des Fast Food und der abendlichen Pizza vom Lieferdienst enthält die Nahrung ein Zuviel an diesen Nährstoffen. Der überschüssige Zucker wird in Fett umgewandelt und setzt sich an den entsprechenden Stellen fest. Ziel eines Low Carb Ernährungsplanes ist es, genau diese Fettreserven zu aktivieren und abzubauen.

Dafür muss kein Totalverzicht verordnet werden. Eine regulierte Aufnahme ist ausreichend. Dann erst bezieht der Organismus seine Energie aus den Fettpölsterchen. Dafür muss der Körper in einen künstlichen Hungerzustand versetzt werden, ohne dass Hungergelüste entstehen. Dann werden die Fettzellen in der Leber in Ketonkörper umgewandelt, die den Stoffwechsel mit Energie versorgen.

Abnehmen über Nacht
Und so sieht ein vernünftiger Low Carb Ernährungsplan vor, die Aufnahme von Kohlenhydraten nicht zu verbieten, sondern sie im Laufe des Tageszyklus zu reduzieren. Es sollten nicht mehr als 120 Gramm Kohlenhydraten pro Tag gegessen werden.

Das Frühstück bleibt dabei die wichtigste Mahlzeit. Morgens kann der Löwenanteil der vorgesehenen Kohlenhydrate zu sich genommen werden. Alles, was schmeckt, ist erlaubt. Der Körper braucht Energie für den Tag und volle Energiespeicher sind zu dieser Tageszeit kein Problem.

Die Reduktion der Kohlenhydrate beginnt beim Mittagsmahl. Hierbei sollten nicht mehr als 30 Gramm zu sich genommen werden. Das Sättigungsgefühl wird mit leckeren und gesunden Fleischgerichten von Schwein, Rind und Huhn erreicht und mit Gemüse und Salaten untermalt.

Abends werden die Kohlenhydrate auf 10 Gramm reduziert. Die Energiespeicher sind inzwischen fast geleert. Zur Sättigung wird wiederum Fleisch gereicht und auch Eier und Nüsse. Zur Schlafenszeit sind die Zuckerspeicher somit leer. In der langen Ruhephase greift der Körper jetzt auf die Fettreserven zurück und der Prozess des Abnehmens wird in Gang gesetzt. Das erneute Frühstück sollte dann innerhalb der ersten halben Stunde nach dem Aufstehen eingenommen werden, um Heißhungerattacken nach der langen Fastenphase der Nacht zu vermeiden.

Heißhungerphasen umgehen
Womit wir beim größten Problem einer Low Carb Diät angelangt sind. Während der Umstellungsphase in der ersten Woche kann der Blutzuckerspiegel rapide abfallen. Das drückt sich in einem starken Hungergefühl aus. Diese Phasen umgeht man, indem den Tag über reichlich Flüssigkeit zu sich genommen wird. Experten sprechen dabei von 2 bis 3 Litern je nach Körpergewicht. Wer 30 Minuten vor jeder Mahlzeit einen halben Liter Wasser trinkt, vertreibt das Hungergefühl nachhaltig.

Während dieser Phase ist zwischen den Mahlzeiten ein Ei, etwas Käse oder eine Handvoll Nüsse erlaubt. Nach der ersten Woche treten diese Hungerattacken dann nicht mehr auf, hat sich der Magen doch verkleinert und den neuen Essgewohnheiten angepasst. (prm)



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