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Nachricht vom 21.01.2021    

SPD und Grüne der VG Hachenburg arbeiten zusammen

Michael Birk (SPD) und Thomas Wasner (Grüne) schlossen mit ihrer Unterschrift die Gespräche beider Parteien ab und läuteten damit den Beginn der Zusammenarbeit ein. Erstmalig arbeiten zwei Parteien auf der Ebene der Verbandsgemeinde Hachenburg offiziell inhaltlich und personell zusammen.

V.l.n.r: Thomas Wasner, Sprecher Bündnis 90/Grüne OV Hachenburg; Gabriele Greis, gemeinsame VG-Bürgermeisterkandidatin SPD/Grüne; Michael Birk, Vorsitzender des SPD-Gemeindeverbandes Hachenburg. Foto: privat

Hachenburg. Diese Synergieeffekte machen die VG für die zukünftigen Herausforderungen und Aufgaben sattelfest.

Nachdem Gabriele Greis am 16. Dezember 2020 von der SPD zur Bürgermeisterkandidatin gewählt wurde und die Grünen am 6. Januar 2021 ebenfalls mit der Wahl von Gabriele Greis einen gemeinsamen Wahlvorschlag beider Parteien daraus gemacht haben, folgte nun die offizielle Unterzeichnung der Vereinbarung der vorangegangenen Verhandlungsrunden.

Gabriele Greis und die SPD stehen für Kontinuität der bisher geleisteten Arbeit der VG-Verwaltung. Die Verbandsgemeinde Hachenburg steht finanziell, wirtschaftlich und kulturell um einiges besser da, als vergleichbare Verbandsgemeinden in Rheinland-Pfalz. Der Schuldenstand pro Kopf beispielsweise beträgt lediglich 10 Prozent des Landesdurchschnitts.

Darüber hinaus steht die SPD mit Gabriele Greis für gleiche Entwicklungschancen der Ortsgemeinden beziehungsweise der Stadt Hachenburg und unterstützt diese, wie bisher, in ihrer Selbstständigkeit und für eine nachhaltige Dorfentwicklung. Die bisher unter Führung der SPD ausgezeichnete Wasser-, Abwasser- und Energieversorgung der Ortsgemeinden und deren – vor allem ökologisch und ökonomisch sinnvoller Ausbau- sind ebenfalls wesentlicher Bestandteil der Vereinbarung.

In dem gemeinsamen Papier beider Parteien finden sich auch wichtige Punkte, wie das Vorantreiben der Digitalisierung in Verwaltungsabläufen, die Steigerung der Transparenz und Bürgerfreundlichkeit, den während der Corona-Lockdowns praktizierte Ausbau des Home-Office und der damit verbundenen erhöhten Attraktivität der Arbeitsplätze.

Die Grünen sorgen mit ihren Ideen gerade in den Bereichen Klimaschutz und Toleranz für neue Impulse. Blühflächen, Vermeidung von Steingärten oder die zunehmende Abkehr fossiler Energieträger sind dabei nur einige wesentliche Ziele. Das Vorantreiben der in Arbeit befindlichen Wanderwege- und Radwegekonzepte gerade auch mit der nötigen „Infrastruktur“ (Ladestationen für E-Bikes, Abschließmöglichkeiten, Markierungen für sichere Schulwege) sind genauso ein grünes Anliegen, wie die Förderung von KiTas, Grundschulen und auch Vereinen beim Aufbau und bei der Durchführung von Projekten mit einem „Toleranz“-Gedanken.

Dabei stellten Birk und Wasner fest, dass die einzelnen von der jeweils anderen Partei eingebrachten Punkte sich durchaus auch in den eigenen Programmen und Vorstellungen wiederfanden. „Bei der Diskussion des Papiers in den Parteien hatten nicht wenige Mitglieder Probleme damit zu benennen, was denn nun ursprünglich von wem eingebracht worden ist“, so die beiden Vorsitzenden der Parteien.

Die eigene Heimat im Einklang mit Klimaschutz und Unterstützung der Menschen in der VG steht für beide Parteien an oberster Stelle. Mit der nötigen Offenheit auf neue Ideen einzugehen, den Bürgerinnen und Bürgern zuzuhören und gute Kompromisse finden, kann die Verbandsgemeinde zukunftssicher weitergeführt und vorangetrieben werden. (PM)


Mehr zum Thema:    Bündnis 90/Die Grünen    SPD   
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