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Nachricht vom 16.01.2021    

DRK-Bilanz zur Impfung in Pflege- und Altenheimen

DRK-Präsident Rainer Kaul zieht erste Bilanz von aufsuchenden Impfungen und Testungen von Alten- und Pflegeeinrichtungen in Rheinland-Pfalz.

Foto: DRK-Kreisverband Mainz-Bingen

Region. Der Präsident des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz e.V., Rainer Kaul, zieht nach drei Wochen der aufsuchenden Impfungen durch die Mobilen Impfteams (MIT) des DRK eine erste positive Bilanz. „Gemeinsam mit unseren DRK-MIT haben wir im Auftrag der Landesregierung seit dem Start am 27. Dezember 2020 bis zum Samstag (16. Januar) in 341 Alten- und Pflegeeinrichtungen rund 36.815 Bewohner/innen und Mitarbeitende geimpft,“ informiert Rainer Kaul. Das ist in mehr als 70 Prozent der Einrichtungen.

„Wir bleiben optimistisch, dass wir unseren Zeitplan bis Ende Januar einhalten, alle Einrichtungen mit der Erstimpfung abzuschließen“, erklärt Kaul weiter. Von den landesweit 64.219 Impfungen sind bis 14. Januar 15.845 Bewohner/innen und 14.770 Mitarbeitende in den Pflegeinrichtungen geimpft. „Bereits zum 17. Januar werden wir mit den Zweitimpfungen beginnen. Aktuell sind mit den Pflegeeinrichtungen 256 Termine für die Zweitimpfung vereinbart, die im Laufe des Monats Februar stattfinden.“

„Wir wissen, dass dies eine große Herausforderung ist, die wir nur gemeinschaftlich leisten können“, erläutert Kaul. „So geht mein Dank vor allem an die 250 ehren- und hauptamtlichen DRK-Mitarbeitenden der Mobilen Impfteams, die abhängig von der individuellen Größe einer Pflegeeinrichtung bis zu 37 Termine pro Tag durchführen können. Kaul richtet seinen Dank weiter an eine Vielzahl von DRK-Gliederungen vor Ort, sowie die Ärzte und Apotheker, die gemeinsam mit dem DRK hoch professionell die Impftermine in den Alten- und Pflegeeinrichtungen zum Wohl der Bewohner/innen und Mitarbeitenden umsetzen.



DRK-Präsident Kaul ist erfreut über die gute und konstruktive Zusammenarbeit mit der Landesregierung Rheinland-Pfalz, den Impfzentren, Alten- und Pflegeeinrichtungen, der Impfdokumentation Rheinland-Pfalz und der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz. „Es ist für uns als Rotkreuzler/innen eine bedeutsame Aufgabe in dieser Pandemie-Zeit an der Seite der Rheinland-Pfälzer/innen zu stehen. Wir danken für das Vertrauen, das die Landesregierung und die rheinland-pfälzische Bevölkerung uns entgegenbringen“, erklärt Kaul.

„Der bisherige Ablauf der aufsuchenden Impfungen durch unsere Mobilen Impfteams in den Alten- und Pflegeeinrichtungen ist sehr zufriedenstellend,“ resümiert DRK-Vorstand Manuel Gonzalez. „Die Zusammenarbeit mit den Ärzt/innen und Apotheker/innen läuft Hand in Hand. Auch der enge Austausch zwischen den Einrichtungen und unseren DRK-Supervisoren der sechs Regionen zwecks Terminierung und Fragen rund um die Verimpfungen ist konstruktiv, service- und zielorientiert“, so Gonzalez weiter.

Zusätzlich zu den aufsuchenden Impfungen der Mobilen Impfteams engagiert sich das rheinland-pfälzische Rote Kreuz bei den Sanitätsdiensten in den Impfzentren und bei Testungen von Bewohner/innen, Mitarbeitenden und Besucher/innen der Alten- und Pflegeeinrichtungen. Allein in den 22 vollstationären DRK-Pflegeeinrichtungen finden rund 26.000 Testungen (Schnelltests) pro Monat statt. Ehrenamtliche Mitarbeitende aus 13 DRK-Kreisverbänden unterstützen zudem landesweit Alten- und Pflegeheime vor Ort bei der Durchführung von Corona-Schnelltests.
(PM)


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