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Nachricht vom 16.12.2020    

Angehörige müssen sich an Regeln halten

„Das Arbeiten in der Pflege ist in diesen Zeiten eine Herausforderung, die aber von den Betroffenen offensiv angenommen wird. Dafür gebührt ihnen riesengroßer Dank!“, zieht Dr. Tanja Machalet das Fazit aus ihrer Videokonferenz mit Vertreterinnen und Vertretern von Pflegeeinrichtungen und -diensten aus dem Westerwald.

Dr. Tanja Machalet. Foto: privat

Wirges. Problematisch sei allerdings, dass es eine nicht unerhebliche Minderheit unter den Angehörigen der Bewohner gebe, die durch Unachtsamkeit oder bewusstes Ignorieren der Hygieneregeln die Pflegebedürftigen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefährdeten. Für Machalet ein nicht haltbarer Zustand: „Es kann nicht sein, dass die Einrichtungen alles tun, um Bewohner/innen und Beschäftigte bestmöglich vor einer Infektion mit Covid 19 zu schützen und Angehörige diese Bemühungen zulasten anderer konterkarieren. Ich appelliere hier an die Vernunft der Besucher/innen.“ Es sei nicht akzeptabel, dass wenige Unvernünftige die großen Anstrengungen der Einrichtungen und Pflegedienste unterliefen, betont Tanja Machalet.

Schnelltests für Pflegebedürftige und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflegedienste und -einrichtungen waren ein weiteres Thema in der Videokonferenz. Aus den Reihen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurde der Wunsch laut, dass zumindest die Beschäftigten verbindlich verpflichtet werden sollten, sich testen zu lassen, um mehr Sicherheit in den Einrichtungen zu schaffen. Sobald möglich, sollten die Pflegekräfte auch zeitnah und umfänglich geimpft werden.



Tanja Machalet, die selbst seit Monaten ehrenamtlich in der Betreuung in einem Pflegeheim mitarbeitet und die Situation aus eigener Innenansicht kennt, dankte für die offene Diskussion. „Es ist wichtig, sich ein umfassendes Bild von diesem sensiblen Bereich der Pflege zu machen, um rechtzeitig auf entstehende Probleme reagieren zu können.“ (PM)


Mehr zum Thema:    SPD   
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