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Nachricht vom 06.12.2020    

St. Vincenz: Planbare Behandlungen werden abgesagt

Die Krankenhausleitung des St. Vincenz-Krankenhauses Limburg reduziert die Belegung der Klinik: Geplante stationäre Behandlungen müssen, soweit medizinisch vertretbar für eine gewisse Zeit eingeschränkt werden. Dieses Vorgehen ist notwendig, um die pflegerische und medizinische Versorgung zu konzentrieren und insbesondere für schwer Erkrankte und die Notfallpatienten weiter zu sichern.

Klinikum St. Vicenz. Foto: St. Vincenz

Limburg. Dieser Schritt ist temporär notwendig um dem deutlich gestiegenen Zustrom von COVID positiven Patienten nicht nur aus Limburg, sondern aus dem gesamten Versorgungsgebiet Wiesbaden-Limburg-Weilburg gerecht zu werden.

Alle medizinisch dringend notwendigen Operationen finden weiterhin statt. Patienten mit schweren Erkrankungen wie Krebspatienten oder Patienten mit schweren chronischen Erkrankungen, die auf eine schon terminierte Operation warten, müssen keine Sorge haben, dass ihre notwendigen Operationen verschoben werden. Hingegen werden Patienten warten müssen, deren Operationen nicht zeitkritisch sind und nach hinten verlegt werden können.

Zum Schutz von Patienten und Mitarbeitern bleibt das generelle Besuchsverbot weiterhin aufrecht: „Wir werden am St. Vincenz auch weiterhin ebenso qualifiziert wie routiniert dafür sorgen, dass sichere Patientenversorgung gewährleistet werden kann“, so Geschäftsführer Guido Wernert. Hierfür seien auf dem Schafsberg gute Hygienekonzepte und sichere Behandlungspfade etabliert: Alle stationären Patienten werden getestet, bei Infektionsverdachtsfällen wird sofort ein PCR-Test durchgeführt. Zusätzlich zu diesem Vollscreening sind regelmäßige Reihentestungen der Mitarbeiter etabliert, besonders engmaschig werden Mitarbeiter in der Behandlung von Covid-19 Patienten getestet. (PM)


Mehr dazu:   Coronavirus  
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