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Nachricht vom 02.12.2020    

Jahreskunstausstellung mittelrheinischer Künstler ist eröffnet

Von Helmi Tischler-Venter

Aufgrund der geltenden Coronaverhütungs-Verordnung ist in diesem Jahr keine Jahreskunstausstellung im Röntgen-Museum Neuwied in der gewohnten Weise möglich. Daher hat sich das Organisationsteam zu einer digitalen Ausstellung auf der Homepage des Museums entschlossen.

Das Werk von Uta Weiler. Foto: Roentgen-Museum

Neuwied. Neben einem Video mit Ansprachen von Landrat Achim Hallerbach und Museums-Leiter Bernd Willscheid, sind alle ausgewählten Werke zu sehen. Hallerbach und Willscheid betonen, dass sie die traditionelle Ausstellung, die in diesem Jahr zum 75. Mal stattfindet, nicht ausfallen lassen wollen, weil sie kurz nach dem Krieg vom Landkreis Neuwied initiiert wurde, um das Kulturleben wieder aufleben zu lassen und um den Kulturschaffenden eine Plattform zu geben, mit ihrer Arbeit Geld zu verdienen. Zudem erfreut sich die Jahreskunstausstellung in der Bevölkerung großer Beliebtheit.



Die Künstler aus der Region Mittelrhein konnten je zwei Werke abgeben. So kamen rund 120 Arbeiten zusammen, aus denen die Jury unter Corona-Bedingungen 60 auswählte. Die Arbeiten stehen zum Verkauf. Wer ein Kunstwerk erwerben möchte, wende sich bitte an das Roentgen-Museum, das den Verkauf organisiert.

Es gibt kein spezielles Thema und keine Vorgabe zur Technik. Die Vielfalt der Techniken und Materialien in der aktuellen Ausstellung ist beeindruckend. Zwar überwiegt wieder die Malerei, dafür wurden Ölfarben, Acryl, Tusche, Aquarell und Pastell verwendet, mehrmals auch Mischtechniken und moderne Enkaustik.

Fotografien sind auf Leinwand, auf Dibond und als Gicleedruck auf Aluverbundplatte festgehalten, auch analog wird noch belichtet. Die Möglichkeiten des Druckens zeigen Bilder im Linolschnitt, als Radierung, Hochdruck und Papierabguss.

Für die Plastiken nutzten die Künstlerinnen und Künstler neben traditionellen Materialien wie Ton, Porzellan, Papier und Glas auch Porzellan-Paperclay und verbanden Eisen mit Steinen. Zu einem „Trio Noir“ sind Stahl, Beton und Gummi kreativ kombiniert, ungewöhnlich sind verhäkelte Haare im Bienenwabenrahmen und ein Torso aus montierten Fotostreifen.

Zum visuellen Genuss, der bis zum 17. Januar 2021 erlebbar ist, geht es hier.
htv


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