Werbung

Nachricht vom 30.11.2020    

Schule abgeschlossen – wie geht es weiter?

Pläne für die Zukunft zu schmieden ist in der aktuellen Situation eine Herausforderung. Nichtsdestoweniger warten unzählige Möglichkeiten auf Schulabgänger und Berufseinsteiger, sodass es sinnvoll ist, sich rechtzeitig mit dem eigenen Berufswunsch auseinanderzusetzen – und nicht erst kurz vor Semester- oder Ausbildungsbeginn. Schulabgänger haben die Qual der Wahl: Ausbildung, Studium oder vielleicht sogar ein freiwilliges soziales Jahr? Wir haben die wichtigsten Informationen auf einen Blick.

Fotoquelle: unsplash.com

Wirtschaftsbereiche im Westerwald
Viele Schulabgänger zieht es in der Ferne, dabei hat die Region in Sachen Berufe und Wirtschaftszweige auch einiges zu bieten. Besonders der Dienstleistungssektor ist im Westerwaldkreis gut aufgestellt. 26 Prozent der Erwerbstätigen arbeiteten 2016 für öffentliche Dienstleister, in der Erziehung und Gesundheit; in Handel, Verkehr, Gastgewerbe, Information und Kommunikation waren 25 Prozent der Erwerbstätigen beschäftigt. Wer hingegen mit dem Gedanken spielt, in der Natur zu arbeiten, muss sich außerhalb der Region umsehen: Nur 0,9 Prozent der Beschäftigten sind im Westerwald in der Land- und Forstwirtschaft sowie in der Fischerei anzutreffen.

Welche Ausbildung passt zu mir?
Für diejenigen, die schnell in den Beruf einsteigen und praktische Erfahrung sammeln wollen, empfiehlt sich eine Ausbildung. Und damit sind sie nicht allein: Über eine halbe Million neue Ausbildungsverträge wurden 2019 abgeschlossen. Um zu wissen, welche Berufszweige für einen in Frage kommen, eignen sich Praktika während der Schulzeit. Diese dauern in der Regel zwei bis drei Wochen und bieten einen groben Einblick in den Beruf. Auch die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit hilft mit wertvollen Informationen aus. Zudem kann man das Gespräch mit Menschen suchen, die tatsächlich den Beruf ausüben, den man sich für die eigene Zukunft vorstellen kann. Aktionen wie „Tag der offenen Tür“ oder Interviewreihen wie etwa von der Nassauischen Sparkasse zu Berufen in der Region zeichnen ein authentisches Bild von Berufen.

Immer neue Studiengänge
Ähnlich viele Menschen haben 2019 das erste Hochschulsemester begonnen: 508.689 Studienanfänger und –anfängerinnen wurden vom Statistischen Bundesamt verzeichnet. Viele Studiengänge sind in Bachelor- und Masterstudium aufgebaut, Diplomstudiengänge findet man trotz Bologna-Prozess nach wie vor an manchen Unis. Die Wahl des Studienfachs will gut überlegt sein, ist im Vergleich zu einer Ausbildung jedoch flexibler, da der Wechsel des Studienfachs vor allem bei thematischen Überschneidungen in der Regel unkompliziert möglich ist. Dennoch gilt auch hier, dass man sich rechtzeitig und intensiv mit der Auswahl des Studiengangs beschäftigt. Hier kann es sinnvoll sein, den Arbeitsmarkt zu beobachten und zu gucken, wie die Nachfrage in den jeweiligen Branchen ist. Doch all das hilft nichts, wenn man nicht gerne in dem Feld tätig ist. Deshalb sollte man bei der Entscheidung nicht die eigenen Interessen außer Acht lassen.

Freiwillig im Dienst für andere
Wer noch nicht weiß, welcher Berufsweg in Frage kommt, braucht nicht den Kopf in den Sand zu stecken. Schließlich geht es darum, den Horizont zu erweitern, die eigenen Fähigkeiten zu verbessern und Erfahrungen zu sammeln – all das bietet auch ein freiwilliges soziales Jahr. Junge Erwachsene, die die Vollzeitschulpflicht erfüllt und noch nicht das 27. Lebensjahr vollendet haben, können im sozialen Freiwilligendienst tätig werden und in sozialen Einrichtungen wie Altenheimen erste Berufserfahrung sammeln. Man unterstützt also die Bevölkerung und arbeitet mit Menschen zusammen. Egal, wohin es einen verschlägt: Man sollte die Entscheidung über die eigene Zukunft nicht übereilt treffen und sich umfangreich informieren. (prm)


Jetzt Fan der WW-Kurier.de Lokalausgabe Montabaur auf Facebook werden!


Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

Beliebte Artikel beim WW-Kurier


Corona im Westerwaldkreis: 75 neue Fälle am Wochenende

Das Gesundheitsamt Montabaur meldet am heutigen Sonntag (24. Januar) insgesamt 3.896 (+75) bestätigte Corona-Fälle von Samstag und Sonntag. Der Westerwaldkreis verzeichnet aktuell 228 aktiv Infizierte. Der aktuelle Inzidenzwert liegt laut Land bei 79,2.


Region, Artikel vom 24.01.2021

Unfallflucht durch 92-jährigen PKW-Fahrer

Unfallflucht durch 92-jährigen PKW-Fahrer

Die Polizei sucht nach einer Unfallstelle, an der der PKW eines alten Herrn mit einer Mauer oder einem anderen Objekt im Straßenbereich kollidierte. Der Unfall ereignete sich wahrscheinlich innerhalb der Verbandsgemeinde Wirges.


Region, Artikel vom 24.01.2021

Drei fahruntüchtige Fahrer auf A 3 gestoppt

Drei fahruntüchtige Fahrer auf A 3 gestoppt

Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiautobahnstation Montabaur konnten in der Zeit vom 22. Januar bis 24. Januar 2021 insgesamt drei Fahrten mit fahruntüchtigen Fahrern festgestellt werden.


Neue Trainingsanzüge für Freiwillige Feuerwehr Herschbach

Für einen Feuerwehrmann ist die körperliche Fitness wichtig, um den Anforderungen im Einsatz gerecht zu werden.


Friseur- und Kosmetikbranche sendet Hilfeschrei an Malu Dreyer

Der seit Herbst letzten Jahres andauernde Lockdown für Friseure und Kosmetiker führt aktuell zunehmend zu akuten Notsituationen für viele Unternehmen und auch für viele Betriebsinhaber/Innen aus der Branche.




Aktuelle Artikel aus der Wirtschaft


Friseur- und Kosmetikbranche sendet Hilfeschrei an Malu Dreyer

Region. “Die Friseur- und Kosmetikbetriebe können derzeit keinerlei Einnahmen erzielen. Viele Kollegen und Kolleginnen gehen ...

Landesweiter Tag der digitalen Berufsorientierung

Koblenz. „Qualifizierter Nachwuchs ist die entscheidende Voraussetzung für den weiteren wirtschaftlichen Erfolg unserer Region, ...

In einer Manufaktur geht es um Handarbeit

Nistertal. Eines ist aber auch noch heute unverändert: Es kommt noch immer auf handwerkliches Können, ein Gespür für Geschmack ...

Mit intelligenter Funktechnik zur smarten Kommune

Koblenz. Gemeinsam mit kommunalen Partnern entwickelt die Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) intelligente ...

Tierliebe Kunden erfüllten Tierheim-Wünsche

Rennerod. Die Fressnapf-Kunden hatten, während der „Tierheim-Wünsche werden wahr – Weihnachtsaktion 2020“ wieder fleißig ...

Sturm im Westerwald: Baum fällt in Freileitung

Koblenz. Am Freitag, 22. Januar, kam es um 2.53 Uhr zu einem Stromausfall in Teilen der Verbandsgemeinde Hachenburg. Betroffen ...

Weitere Artikel


Neuer Kreisel bei Krümmel fertig

Krümmel. „Durch den Umbau der Kreuzung konnte eine deutliche Verbesserung des Verkehrsflusses erreicht werden. Außerdem erhöht ...

Witterungsbedingte Verkehrsunfälle nach einsetzendem Schneefall

A 3 Dierdorf und A 48 Höhr-Grenzhausen. Auf der A 3, im Bereich Dierdorf in Fahrtrichtung Köln, kam ein Gliederzug auf Grund ...

Arbeitslosigkeit in der Region sinkt auf 3,4 Prozent

Montabaur. Agenturchef Elmar Wagner sieht eine positive Tendenz, jedoch auch Risiken für die kommenden Monate: „Die Arbeitslosenquote ...

Kreisgesundheitsamt informiert: Am 1. Dezember ist Welt-Aids-Tag

Montabaur. Abstand bindet – in Coronazeiten zusammenhalten, dieses Thema wurde für 2020 gewählt. Letztlich fiel die Veranstaltung ...

Diese neuen Coronaregeln gelten ab 1. Dezember

Region. Um die Infektions-Welle zu brechen, müssen die Kontakte weiter drastisch eingeschränkt werden. Kitas und Schulen ...

Petra Schmidt-Scheld aus Rehe unterstützt „Aktion Markus“

Rehe. Wo behördliche Hilfe versagt ist, springen Menschen ein, denen diese Obdachlosen nicht gleichgültig sind. Einer davon ...

Werbung