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Nachricht vom 28.11.2020    

Westerwälder diskutieren über Zukunft des Waldes

Ein Spaziergang im Wald ist im Westerwald mitunter zu einem unerfreulichen Erlebnis geworden. Statt dichter Wälder säumen kahle Flächen und abgeholzte und zu hohen Mauern aufgestapelte Bäume die, von Forstfahrzeugen zermatschten, Waldwege. Das Fichtensterben ist nicht mehr zu übersehen. Ein bestürzender Anblick. Fungiert doch der Westerwald als grüne Lunge zwischen Lahn, Sieg, Dill und Rhein.

Westerwald. Foto: Sabine Hammann-Gonschorek

Westerburg/Region. Einige Kirchengemeinden im Westerwald besitzen Waldgebiete und können an der Zukunft „ihres“ Waldes aktiv mit bauen. Doch was ist der beste Weg im Angesicht von Klimawandel, Borkenkäfer und Energiewende? Aufforstung mit Laubgehölzen aus wärmeren und trockeneren Regionen? Naturverjüngung und mehr Schutzgebiete, in denen die Natur sich selbst überlassen bleibt? Was brauchen wir Menschen, was braucht die Natur? Wie werden wir unserem Auftrag die Erde zu bebauen und zu bewahren am besten gerecht?

Im Sinne der „FridaysForFuture“-Bewegung, mit der sich die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau unter dem Banner „Churches for Future“ solidarisiert, will Nadine Bongard, Referentin für Gesellschaftliche Verantwortung im Evangelischen Dekanat Westerwald, gemeinsam mit anderen Westerwäldern in einer digitalen Videokonferenz die Zukunft des hiesigen Waldes diskutieren. Mit dabei sind: Roger Best, NABU Montabaur, Rifka Lambrecht, Klimaaktivstin, Carsten Frenzel, Forstamt Rennerod und Gunnar Bach, katholischer Pastoralreferent. Die Zugangsdaten für das Zoom-Meeting am Montag, den 7. Dezember, um 18 Uhr zum Zuhören, Zusehen und Mitdiskutieren erhalten Sie bei nadine.bongard@ekhn.de. (shg)


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