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Nachricht vom 21.11.2020    

Limburger Kinderklinik erforscht Enterokolitis bei Frühgeborenen

Deutschlandweit werden jährlich circa 60.000 Kinder vor der vollendete 37. Schwangerschaftswoche (SSW) geboren. Dennoch werden Probleme und Risiken für die weitere Entwicklung dieser „Frühchen" häufig nicht in entsprechendem Maß wahrgenommen. Der heutige Weltfrühgeborenentag soll über Landesgrenzen hinweg nicht für nur Frühgeburtlichkeit und ihre Folgen sensibilisieren, sondern auch thematisieren, wie wichtig die medizinische Forschung für immer bessere Behandlungsmöglichkeiten von Frühgeborenen und deren Langzeitgesundheit ist.

Behandlungsmöglichkeiten von Frühgeborenen werden erfolgreich erforscht. Foto: Klinik

Limburg. Auch die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am St. Vincenz-Krankenhaus Limburg unter der Leitung von Prof. Dr. Alex Veldman und PD Dr. Doris Fischer ist Teil eines internationalen neonatologischen Forschungsprojekts, dessen Ergebnisse nun in der renommierten Fachzeitschrift „Nature Communications" veröffentlicht wurden. Wissenschaftler/innen und Kliniker/innen aus Australien, Japan, China, Deutschland und der Schweiz kooperierten, um die Entstehungsmechanismen der sogenannten nekrotisierenden Enterokolitis weiter aufzuklären. Hierbei handelt es sich um eine schwere Entzündung der Darmwand, die vorwiegend Früh- und Neugeborene betrifft. Die Ergebnisse dieser Studie erlauben die Entwicklung von neuen Therapieansätzen für diese lebensbedrohliche Darmerkrankung, die fast ausschließlich in dieser jungen Patientengruppe vorkommt.



„Wir freuen uns über eine so hochklassige Publikation unter Mitwirkung des St. Vincenz- Krankenhauses, mehr aber noch über die Hoffnung, diese schwer zu beherrschende Erkrankung, welche auch bei Überlebenden oft lebenslange Spätfolgen hinterlässt, in Zukunft effizienter und schonender behandeln zu können", so die beiden Chefärzte. „Dass auch abseits der Universitätskliniken hochklassige Wissenschaft realisiert werden, kann hilft gerade in diesen schweren Zeiten junge, gut ausgebildete Mediziner/innen für eine Facharztweiterbildung an der Lahn zu begeistern." (PM)



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