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Nachricht vom 02.11.2020    

CDU: Weiter für gutes Kreisstraßennetz einsetzen

Der Westerwälder Kreisausschuss hat das Kreisstraßenbauprogramm 2021/2022 auf den Weg gebracht. Landrat Achim Schwickert und Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland erläuterten die mit dem Landesbetrieb Mobilität (LBM) abgestimmten Planungen. CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Stephan Krempel machte in der Aussprache deutlich, dass sich die CDU-Kreistagsfraktion auch weiterhin für ein starkes und leistungsfähiges Netz von Kreisstraßen im Westerwaldkreis einsetzen wird.

Kreisausschuss hat das Kreisstraßenbauprogramm 2021/2022 verabschiedet. Foto: CDU

Montabaur. Aus dem Straßenbauprogramm 2020 konnten, so Landrat Achim Schwickert, die K 78 Ortsdurchfahrt Rothenbach-Obersayn und die K 131 Ortsdurchfahrt Sessenhausen noch nicht begonnen werden. Hier plant das Land eine Abstufung und die betroffenen Ortsgemeinden Rothenbach, Arnshöfen, Sessenhausen und Ellenhausen haben sich noch nicht abschließend geäußert. Der Baubeginn für die Ortsdurchfahrt K 176 Niederahr ist für das 1. Halbjahr 2021 vorgesehen. Mit dem 2. Bauabschnitt der K 145 Ortsdurchfahrt Staudt soll im Jahr 2022 begonnen werden.

CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Stephan Krempel machte deutlich, dass die CDU-Kreistagsfraktion sich seit vielen Jahren für ein starkes und leistungsfähiges Netz von Kreisstraßen im Westerwaldkreis einsetzt. „Dies ist ein wichtiger Schwerpunkt unseres Einsatzes für eine funktionierende Infrastruktur. Wir sind der Auffassung, dass es unsere Aufgabe als Kreis ist, dieses Straßennetz im Westerwald zu erhalten und den Gemeinden damit wichtige Lebensadern der kommunalen Entwicklung zu gewährleisten.“ Leider habe die von Seiten der Landespolitik betriebene Abstufungsproblematik zu einer Hängepartie geführt, die massiv in die Zusammenarbeit mit den Gemeinden eingreife. Zum Teil unterschiedliche Interessen müssten hier zusammengeführt werden. Kreisstraßen sollen nach den Planungen der Landesregierung nur noch ausgebaut werden, wenn die betroffenen Gemeinden sich gleichzeitig verpflichten, diese Straße dann anschließend als Gemeindestraßen zu übernehmen.



Die CDU-Kreistagsfraktion lege Wert darauf, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Stephan Krempel, dass auch künftig Ortsdurchfahrten im Jahresprogramm vorgesehen werden. Auch wenn diese einen erhöhten Planungsaufwand erforderten. Der von der CDU-Fraktion seit Jahren favorisierte Ausbau von Ortsdurchfahrten sei für die Gemeinden ein wichtiger Impulsgeber. Gemeindliche und private Investitionen werden angestoßen. Insofern gingen die Wirkungen eines Ausbaus von Ortsdurchfahrten weit über den reinen Straßenkörper hinaus.

Die von der Verwaltung und vom LBM-Vertreter Bernd Dillmann erläuterten Planungsvorhaben für die Eisenbahnunterführung K 61 in der Ortsdurchfahrt Nistertal-Erbach und die K 24 Hachenburg -Gehlert mit einem neuen Anschluss an die L 292 Hachenburg/Altstadt – Steinebach an der Wied werden von der CDU-Kreistagsfraktion unterstützt.

Für 2021 sind unter anderen die Freien Strecken (FS) der K 10 Rossbach – Welkenbach – Winkelbach, der K 80 Blaumhöfen – Sainerholz, der K 56 Hahn am See – Meudt, der K 142 Leuterod – Ötzingen, der K 163/165 Heilberscheid – Nentershausen und der K 172 Gackenbach – Einmündung K 171 vorgesehen. (PM)


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