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Nachricht vom 30.10.2020    

Frösche und Kröten im Exotarium vom Zoo Neuwied

Wenn es draußen kalt und grau ist, sind die Tierhäuser des Zoo Neuwied ein beliebter „Zufluchtsort“ für die Besucher. Besonders warm ist es im Exotarium, denn die tierischen Bewohner dort brauchen allesamt tropische Temperaturen und eine hohe Luftfeuchtigkeit. Darum muss sich so Mancher nach dem Eintreten auch erst die Brillengläser frei polieren, um die große Artenvielfalt zu bestaunen, die es hier zu entdecken gibt.

Die Tropfenkröte, ein Neuzugang im Neuwieder Exotarium, stammt aus Südamerika. Fotos: Zoo Neuwied

Neuwied. Neben vielen Reptilien wohnen hier auch einige Arten Amphibien. Diese Wirbeltiergruppe wird unterteilt in Froschlurche, Molche und Salamander. Während unsere einheimischen Arten fast alle im oder am Wasser zu finden sind, sind die Frösche und Kröten des Exotariums nur noch zur Eiablage und das Larvenstadium auf Wasser angewiesen.

Die Baumsteiger verbringen fast ihr ganzes Leben in den Kronen hoher Urwaldbäume, und legen ihre Eier in den Blütenkelchen der Bromelien ab, die auf deren Ästen wachsen.

Die drei Kröten-Arten bleiben dagegen lieber am Boden. Die Coloradokröten vergraben sich sogar während der neun Monate andauernden Trockenzeit in ihrer Heimat Mittelamerika im Boden, und sind nur zur Regenzeit aktiv.




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Die Schwarznarbenkröte ist die häufigste Krötenart in Süd- und Südostasien und lebt als Kulturfolger in Siedlungen, Gärten und auf Feldern.

Die Tropfenkröte, ein Neuzugang im Neuwieder Exotarium, stammt aus Südamerika und ist dort in Wäldern beheimatet. Die bis zu 25 Zentimeter großen Tiere sind dämmerungsaktiv, tagsüber verhalten sie sich ruhig und verstecken sich gerne in der Bepflanzung am Boden des hohen Terrariums, das in den oberen Stockwerken von den Kronenbasilisken bewohnt wird.


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