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Nachricht vom 29.10.2020    

Wettbewerb Plastik 4.0: Digitale Beiträge im Kampf gegen die Plastikflut

Die Umweltministerin kürt die Gewinner des Wettbewerbs „Müll nicht rum: Plastik 4.0 – Neue Medien gegen Plastikmüll“. Preisgelder im Gesamtwert von 4.900 Euro werden vergeben. Mit dabei das Team „Life in Plastic“ vom Martin-Butzer-Gymnasium in Dierdorf mit dem Prototyp einer SmartPlastic App mit vielen Funktionen, beispielsweise einem Plastikmüll-Verbrauchstracker.

Müll-nicht-rum Logo; © MUEEF

Dierdorf. „Die Visionen unserer umweltpolitisch engagierten Jugend spiegeln sich in den vielfältigen und innovativen Gewinnerbeiträgen des landesweiten Wettbewerbes ‚Plastik 4.0 – Neue Medien gegen Plastikmüll‘ wider“, sagte Umweltministerin Ulrike Höfken heute im Kurfürstlichen Schloss in Mainz anlässlich der Preisverleihung.

Schätzungen zufolge landet pro Minute eine Lastwagenladung Plastik im Meer, im Jahr sind das insgesamt 4,8 bis 12,7 Millionen Tonnen. „Eure ideenreichen Wettbewerbsbeiträge helfen uns, mithilfe digitaler Medien junge Menschen für das Thema Plastikmüll zu sensibilisieren und zu motivieren, sich aktiv für unsere Umwelt und für ihre Zukunft einzusetzen“, lobte Höfken die Gewinnerteams.

Von Video- und App-Formaten über einen Blog bis hin zu einer interaktiven Virtual Reality Experience reichten die Gewinnerprojekte zur Aufklärung hinsichtlich der Plastikmüll-Problematik. Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 30 Jahren sind laut einer VKU-Studie die Haupt-Litterer-Gruppe. Um diese direkt anzusprechen, hat das Umweltministerium im vergangenen Jahr den Wettbewerb „Plastik 4.0 – Neue Medien gegen Plastikmüll“ als Baustein der Mehrweg-Kampagne „Müll nicht rum“ ausgerufen.

Im Gesamtwettbewerb hat die Umweltministerin fünf Gewinnerteams gewürdigt. Aus dem Teilwettbewerb, der sich speziell an Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I und II richtete, gingen drei Teams als Gewinner hervor. Sie erhielten Preisgelder in einer Gesamthöhe von 4.900 Euro.

„Mit dem Verbot bestimmter Einwegplastikartikel ab Juli 2021 ist zwar ein erster politischer Meilenstein erreicht, der Verpackungsmüll ist jedoch laut dem Grünen Punkt seit März 2020 coronabedingt um etwa zehn Prozent gestiegen. Wir alle müssen im Alltag umdenken, unsere Konsum- und Verhaltensgewohnheiten ändern und damit einen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt leisten. Die ausgezeichneten Beiträge sprechen Jugendliche und junge Erwachsene an, zeigen zum Teil Lösungen auf, um Plastikmüll zu reduzieren, sollen zu nachhaltigem Handeln anregen – und dabei Spaß vermitteln“, erklärte Höfken abschließend.

Preisträger Gesamtwettbewerb für Jugendliche und junge Erwachsene
1. Platz: Team „Abios Amigos“ vom Gymnasium am Römerkastell in Bad Kreuznach mit einem leicht verständlichen und ansprechenden Blog zur Plastikproblematik.

2. Platz: Team der Hochschule Trier mit einem Virtual Reality Spiel. Der Spieler schlüpft hier in die Rolle eines Tauchers, der Fremdkörper aus dem Gewässer fängt, scannt und so spielerisch Informationen über das Material sowie dessen Beständigkeit und Abbaubarkeit im Gewässer erhält.

3. Platz: Team „ecoshARk“ der Technischen Universität Kaiserslautern mit einer App, mit der Benutzerinnen und Benutzer Alltagsgegenstände scannen und so spezifische Tipps zu Recycling und Müllvermeidung abrufen können.

4. Platz: Team „Umweltscouts“ vom Stefan-Andres-Gymnasium in Schweich mit einer anschaulichen, filmischen Visualisierung der Folgen von Plastikmüll im Meer.

5. Platz: Team „Life in Plastic“ vom Martin-Butzer-Gymnasium in Dierdorf mit dem Prototyp einer SmartPlastic App mit vielen Funktionen, beispielsweise einem Plastikmüllverbrauchstracker und einer Kartenfunktion, die plastikvermeidende Geschäfte anzeigt.



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