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Nachricht vom 25.10.2020    

Global Office startet Schulprojekt in Namibia mit „FLY & HELP“

Seit 2008 bietet das erfolgreiche Unternehmen „global office“ professionelle Kommunikations-Dienstleistungen an und ist damit ein wichtiger Partner für große und mittelständische Unternehmen. Stetige Expansion und Weiterentwicklung in neue Märkte und Branchen hat „global office“ zu einem erfolgreichen Player der deutschen Wirtschaft gemacht – im Kontext der Corona-Krise keine Selbstverständlichkeit.

So werden die neuen Klassenräume der Global Office-Schule im Frühjahr 2021 aussehen. Bildrechte: FLY & HELP

Montabaur. Daher möchte das Unternehmen gerade jetzt etwas „zurückgeben“ und durch den Bau eines neuen Schulgebäudes im Norden Namibias den Alltag von Schulkindern schnellstmöglich verbessern. „Der Erfolg unseres Unternehmens gibt uns die Freiheit, in bedeutsames und nachhaltiges, soziales Engagement zu investieren,“ so global office-Gründer und Geschäftsführer Erik Krömer. „Bildung und Sprache eröffnen jungen Menschen Chancen auf eine bessere Zukunft. Zusammen mit den Inhabern unserer 50 Standorte in Deutschland und Österreich, unserem Gesellschafter Martin Aye und dem Flensburger Unternehmer Hermann Höft haben wir uns entschieden, den Bau eines neuen Schulgebäudes im Norden von Namibia zu finanzieren. Durch dieses partnerschaftliche Engagement können wir entscheidende Veränderungen im Leben der Kinder herbeiführen, indem wir erstmalig angemessene Rahmenbedingungen schaffen, um Lesen, Schreiben und Rechnen zu lernen. Aus vielen Reisen haben wir eine besonders intensive Verbindung zu diesem Land.“

In diesem engagierten Hilfsprojekt von global office ist die Stiftung FLY & HELP mit Reiner Meutsch ein wichtiger Partner. Zusammen mit FLY & HELP planen Erik Krömer und sein Team den Bau des Schulgebäudes in Otjirumbu, 900 Kilometer nördlich von Windhoek,- das bereits im Dezember 2020 in die erste Bauphase geht. Der aktuelle Entwurf umfasst den Bau von drei Klassenräumen und einer Solaranlage. Die Eröffnung ist bereits für Frühjahr 2021 geplant. Damit steht einem Umzug aus der aus Wellblech bestehenden Notlösung in feste neue Gebäude mit Klassenzimmern mit Stühlen, Pulten, Schränken und Tafeln nichts mehr entgegen.



Zehn Kilometer zu Fuß zur Schule, flimmernde Hitze, kaum Wasser, keine befestigten Gebäude, keine Lehrmaterialien in eigener Sprache und keine Wörterbücher. Nach dem Unterricht nachts auf dem Boden schlafen - bei Temperaturen am Gefrierpunkt, fast ungeschützt. So sieht der Schulalltag in Otjirumbu, Kaokoveld derzeit für 85 Grundschulkinder aus, die von drei Lehrern unterrichtet werden. Dennoch schicken immer mehr Eltern der Halbnomaden „Ovahimba“ ihre Kinder in diese Schule, um ihnen Bildung, kulturelle Eigenständigkeit und damit die Chance auf ein besseres Leben zu ermöglichen.

Die Idee von global office, sich für Bildung, Sprache und Kinder zu engagieren, passt bestens zu der globalen Bildungskampagne der 2009 gegründeten Stiftung FLY & HELP, die das Projekt begleiten wird. Der Westerwälder Touristik-Unternehmer Reiner Meutsch und sein Team bringen Erfahrung aus 440 Schulprojekten in 45 Ländern mit. Bisher konnten so für 85.000 Kinder elementare Voraussetzungen für Schulbildung geschaffen werden – dies bedeutet 85.000 Mal eine Basis für eine Berufsausbildung oder ein Studium und damit für ein selbstbestimmtes, wirtschaftlich unabhängiges Leben mit eigener kultureller Identität.

Erik Krömer: „FLY & HELP“ ist für uns der perfekte Partner, um unser soziales Engagement in Namibia effizient und erfolgreich umzusetzen. So können wir sicher sein, dass das von uns und unseren Partnern, Kunden und Mitarbeitern zusammengetragene Fördervolumen 1:1 in unserem eigenen Schulprojekt ankommt und die Initiative nachhaltig ausgebaut und weiterbegleitet werden kann.“ (PM)


Lokales: Montabaur & Umgebung
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