Werbung

Nachricht vom 15.10.2020    

Darf der Stromverbrauch geschätzt werden?

INFORMATION | Wann man die Jahresabrechnung für seinen Strom- oder Gasverbrauch erhält, hängt vom Zeitpunkt des Vertragsschlusses beziehungsweise vom Beginn der Versorgung ab. Ist der Verbrauch dann wider Erwarten besonders hoch oder auch niedrig ausgefallen, lohnt es sich, genauer hinzusehen. Ursache kann ein veränderter Verbrauch, ein Fehler beim Ablesen oder auch eine falsche Schätzung des Verbrauchs sein, informiert die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

Koblenz. Kleine Vermerke in der Fußnote der Rechnung verraten, ob der Zählerstand vom Kunden selbst abgelesen und dem Versorger mitgeteilt wurde, ob der Versorger selbst oder ein Dritter, zum Beispiel der Netzbetreiber, den Zählerstand abgelesen haben oder ob der Zählerstand geschätzt beziehungsweise rechnerisch ermittelt oder hochgerechnet wurde.

Eine Schätzung des Verbrauchs ist nur unter bestimmten Umständen zulässig, zum Beispiel, wenn die Zählerräume zum Ablesen vom Versorger oder Netzbetreiber nicht betreten werden konnten und der Kunde zum Selbstablesen aufgefordert wurde, der Aufforderung aber nicht nachkam. Stellt sich heraus, dass eine Schätzung nicht zulässig war, muss die Abrechnung korrigiert werden, sobald die tatsächlichen Verbrauchszahlen vorliegen.

Für weitere Informationen und Terminvereinbarung
Fragen rund um Strom- und Gasrechnungen, Energieverträge und Vertragsbedingungen beantworten die Energierechtsberater in den örtlichen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale. Die Beratung kostet (bis zum Jahresende) 17,55 Euro. Die Beratung findet alle 14 Tage mittwochs in der Beratungsstelle Koblenz, Entenpfuhl 37, 56068 Koblenz statt.

Auch zum Wechsel des Strom- und Gasversorgers wird derzeit für 4,85 Euro beraten. Eine Terminvereinbarung ist erforderlich, unter Telefon 0261/12727, per E-Mail an energierecht@vz-rlp.de oder online unter www.verbraucherzentrale-rlp.de. VZ-RLP



Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

Beliebte Artikel beim WW-Kurier


Corona: Westerwaldkreis wechselt in Warnstufe „orange“

Am 22. Oktober wird der Westerwaldkreis mit 741 bestätigten Corona-Fällen und inzwischen 582 wieder genesenen von der Statistik der Landesregierung geführt. Der Westerwaldkreis rutscht nunmehr in die Warnstufe „orange“. Von der Hochzeit in Altenkirchen gibt es elf Infizierte im Kreis Westerwald. 7-Tage-Inzidenzwert ist bei 38,6.


Tödlicher Verkehrsunfall auf der L 299 bei Hüblingen

Am Donnerstag, den 22. Oktober, kam es gegen 17 Uhr auf der L 299 in der Gemarkung Hüblingen zu einem schweren Verkehrsunfall, in dessen Folge eine Person verstarb und zwei weitere verletzt wurden, eine davon schwer. Der Unfall ereignete sich auf gerader Strecke zwischen der B 54 und der Abzweigung nach Hüblingen.


Ausbau der L 307 in der Ortsdurchfahrt Ransbach- Baumbach

Der Landesbetrieb Mobilität Diez (LBM Diez) teilt mit, dass voraussichtlich ab dem 26. Oktober 2020 die Bauarbeiten der Gesamtmaßnahme des Ausbaues der Rheinstraße vom Kreisverkehrsplatz Pleurtuit bis zum Kreisverkehrsplatz „Süße Ecke“ in dem Unterabschnitt von der Masselbachverrohrung bis zur Bahnanlage beginnen werden.


Region, Artikel vom 22.10.2020

Seniorenresidenzen zwischen den Stühlen

Seniorenresidenzen zwischen den Stühlen

Große Unsicherheit und Sorge herrscht derzeit bei Bewohnern, Angehörigen und Mitarbeitern der beiden Alloheim Senioren-Residenzen in Bad Marienberg. Entgegen den Empfehlungen des Bundesministeriums für Gesundheit und des Robert Koch Institutes werden im hiesigen Kreis keine regelmäßigen Covid-19-Tests bei Bewohnern und Mitarbeitern von Seniorenresidenzen durchgeführt, um die erheblichen Infektionsgefahren dieser besonders schützenswerten Risikogruppe zu minimieren.


Wirtschaft, Artikel vom 22.10.2020

Was macht COVID-19 mit der Wäller Wirtschaft?

Was macht COVID-19 mit der Wäller Wirtschaft?

In diesem Jahr ist alles anders, so auch das Kooperationsseminar „Zukunftswerkstatt“, das die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis (wfg) seit 2015 im Sommersemester mit der Universität Siegen durchführt. Statt in Unternehmen Interviews zu führen, haben die Studierenden eine Online-Umfrage zu den Pandemie-Auswirkungen im Westerwaldkreis konzipiert, umgesetzt und ausgewertet. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Westerwald-Brauerei in Hachenburg präsentiert.




Aktuelle Artikel aus der Wirtschaft


Rechtsberatung für Existenzgründer

Montabaur. Die Fragestellungen sind vielfältig:
• Wie darf ich mein Unternehmen nennen?
• Welche Rechtsformen gibt es?
• Welche ...

Was macht COVID-19 mit der Wäller Wirtschaft?

Hachenburg. Bevor die Studierenden ihre Arbeit vorstellten, wurde die Corona bedingt kleine Runde von Brauerei-Geschäftsführer ...

Vorsicht am Telefon: falsche evm-Mitarbeiter

Koblenz. „Informationen zu Preisanpassungen teilen wir nie am Telefon mit, sondern senden diese immer schriftlich zu“, erklärt ...

Neue Räume für die Qualitätskoordination in der Westerwald-Brauerei

Hachenburg. Bei der Vorstellung wirkt Qualitätskoordinatorin Müller, die seit Jahrzehnten für die Brauerei tätig ist, dynamisch, ...

EWM gehört zu Deutschlands innovativsten Mittelständlern

Mündersbach. Nach der Auszeichnung durch das Institut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) im Frühjahr, das EWM auch ...

Statt Weihnachtsmarkt: Hachenburger Weihnachtsdorf 2020

Hachenburg. Zum Beispiel Crepes, gebrannte Mandeln, Bratwurst, Räucherfisch und Wild werden die Gäste kulinarisch verwöhnen. ...

Weitere Artikel


Dreiweiher-Wanderung auf der Westerwälder Seenplatte

Bad Marienberg.Hier beobachteten die Wanderer viele Enten, Reiher und Schwäne, die auf dem Wasser unterwegs waren. Der Weg ...

L 298 - Sanierung zwischen Westernohe und Elsoff

Westernohe. Parallel zu den Bauarbeiten in der Ortsdurchfahrt Westernohe, welche in den nächsten Tagen abgeschlossen werden, ...

NI fordert: Kein neues Baugebiet am Dreifelder Weiher!

Dreifelden. „Wir sehen, dass der Grünlandstreifen am Ostufer noch artenreich ist“, so Biologe Immo Vollmer. „Gerade weil ...

Mit Social Media Business und E-Commerce in die digitale Zukunft

Neuwied. Die 19 einzelnen Online-Module richten sich an die Wirtschaftszweige Hotellerie, Gastronomie, Handel und Industrie ...

Nachhaltigkeit im Blick: Die evm auf dem Weg zur Klimaneutralität

Koblenz/Rennerod. Wie Unternehmenssprecher Christian Schröder feststellt, legen die Kunden immer größeren Wert auf Aspekte ...

CDU-Landtagskandidaten Jenny Groß MdL und Janick Pape mit Spitzenergebnissen aufgestellt

Region. Am vergangenen Samstag hat in Ludwigshafen die Aufstellung der CDU-Landesliste stattgefunden. Die Westerwälder Christdemokraten ...

Werbung