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Nachricht vom 12.10.2020    

Gefäßkrankheiten frühzeitig diagnostizieren und konservativ therapieren

Jährlich sterben europaweit mehr als 500.000 Menschen an den Folgen einer Lungenembolie - das sind mehr Todesfälle als durch Brust- und Prostatakrebs, AIDS und Verkehrsunfälle zusammen. Der weltweite Thrombose-Tag, der sich morgen (13. Oktober) zum siebenten Mal jährt, soll das Thema bei Fachleuten und in der Bevölkerung in Erinnerung rufen, denn: ein Teil der Todesfälle ließe sich bei rechtzeitiger Diagnose und Therapie vermeiden.

Dr. med. Reimund Prokein, Facharzt für Innere Medizin und Angiologie. Fotos: St. Vincenz-Krankenhaus Limburg

Limburg. Schnelle interdisziplinäre Betreuung, kürzere Wege und alle Therapiemöglichkeiten unter einem Dach: MVZ Angiologie am St. Vincenz: große Expertise rund um die Gefäße Gefäßerkrankungen wie Venenthrombose, Lungenembolie oder die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) sind Volkskrankheiten. Allein in Deutschland versterben jedes Jahr etwa 100.000 Menschen an den Folgen einer Lungenembolie, eine der gefährlichsten Komplikationen einer tiefen Venenthrombose – europaweit gibt es jährlich circa 500.000 Todesfälle; das sind mehr als durch Brust- und Prostatakrebs, AIDS und Verkehrsunfälle zusammen. Nach Herzinfarkt und Schlaganfall ist die Lungenembolie die dritthäufigste zum Tode führende Herz-Kreislauf-Erkrankung. Ein Teil davon ließe sich bei rechtzeitiger Diagnose und Therapie vermeiden.

Die Praxis für Angiologie als Limburger Zweigstelle des Medizinischen Versorgungszentrums St. Anna ist auf die leitliniengerechte apparative Diagnostik und konservative Therapieverfahren bei Gefäßkrankheiten spezialisiert. Das Behandlungsspektrum des Gefäßexperten Dr. Reimund Prokein umfasst die verschiedensten Erkrankungen der Arterien, Venen und Lymphgefäße: dazu zählen die im Volksmund als „Schaufensterkrankheit“ bekannte periphere arterielle Verschlusskrankheit (paVK), die Durchblutungsstörungen der Halsschlagadern (caVK), das Bauchaortenaneurysma (BAA), venöse Thrombosen und Folgeerkrankungen, die Krampfadernerkrankung (Varikose) sowie die Behandlung von Lymph- und Lipödemen.

Im Rahmen der Diagnostik schöpft der erfahrene Facharzt für Innere Medizin und Angiologie aus der gesamten Bandbreite an nicht-invasiven diagnostischen Möglichkeiten. In seiner Praxis im St. Vincenz-Krankenhaus Limburg nutzt er modernes medizinisches Equipment, in erster Linie die farbkodierte Ultraschalldiagnostik (FDS, Duplexsonographie) als wichtigstes bildgebendes Verfahren, durchgeführt nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin. Ergänzend werden funktionelle Untersuchungen der Arterien und Venen eingesetzt (Verschlussdruckmessungen, Pulsoszillographie in Ruhe und nach Belastung, digitale Photoplethysmographie (LRR)).

„Die nicht-invasive Diagnostik ist besonders patientenfreundlich: keine Infektion, keine Nachblutung, keine Verletzung benachbarter Strukturen“, erklärt der Angiologe. Nach Diagnosestellung erfolgt die Behandlung der arteriellen, venösen und Lymphgefäßerkrankungen, zunächst durch konservative, schonende und patientenfreundliche Maßnahmen wie medikamentöse und/oder physikalische Therapien, aber auch die Empfehlung zu konkreten Änderungen der Lebensführung wie Einstellen des Rauchens, regelmäßiges körperliches Training, spezielles Gefäßtraining, Änderung der Essgewohnheiten und Gewichtsreduktion sind wesentliche Ansatzpunkte, die das Ziel verfolgen, langfristig eine wirksame Verbesserung der Gefäßkrankheiten zu erreichen. „Entscheidend für den Behandlungserfolg ist, dass jeder Patient das für ihn maßgeschneiderte Behandlungskonzept erhält“, führt Dr. Prokein aus.




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Ist eine weiterführende invasive Diagnostik, interventionelle oder operative Therapie der Erkrankung erforderlich, besteht eine enge Kooperation mit der Gefäßchirurgie des St. Vincenz-Krankenhauses Limburg unter der Leitung von Chefärztin Dr. Patricia Schaub. Seit drei Jahren ist ihre Klinik interdisziplinäres Gefäßzentrum – das erste zertifizierte Zentrum der Region. Zusätzlich zu seiner Tätigkeit in der angiologischen Praxis leitet Dr. Reimund Prokein dort die Sektion Angiologie. Gerade die vielfältigen Erkrankungen der verschiedenen Gefäßprovinzen erfordern die Kompetenz mehrerer medizinischer Disziplinen, neben der Gefäßchirurgie und Radiologie sind dies zum Beispiel die Diabetologie, Kardiologie, Neurologie, Nephrologie und Pneumologie. „Nicht zuletzt die enge Kooperation sowie der stetige Erfahrungsaustausch zwischen den verschiedenen Fachdisziplinen sind entscheidend für den Behandlungserfolg bei Patienten mit Gefäßkrankheiten“, erklärt Dr. Prokein.

Durch ihren Standort am St. Vincenz-Krankenhaus Limburg liegt der Vorteil der angiologischen Praxis für die Patienten klar auf der Hand: eine umfassende und schnelle interdisziplinäre Betreuung, kürzere Wege, weniger Arztwechsel, Vermeidung von Doppeluntersuchungen und alle Therapiemöglichkeiten auf höchstem Niveau unter einem Dach.

Kontakt: Praxis Angiologie St. Vincenz-Krankenhaus Limburg Auf dem Schafsberg 65549 Limburg Telefon: 06431.292.4297, Fax: 06431.292.4415 3, Mail: mvz-angiologie@mvz-hadamar.de, Website: www.mvz-praxen-vincenz.de. (PM)


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