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Nachricht vom 08.10.2020    

Menschen für Kinder eV unterstützt Palliativversorgung der Siegener Kinderklinik

Matthias Späth und Martin Vogler als Vertreter des Vereins Menschen für Kinder überreichten Ende September eine Spende von 2.500 Euro zur Unterstützung des Kinderpalliativteam Siegen (KiPS) an der DRK-Kinderklinik Siegen gGmbH. Deren leitender Arzt, Marcus Linke, freute sich sehr über die Zuwendung, mit deren Hilfe nun eine spezielle Schmerzpumpe zur Versorgung der ambulanten und stationären Palliativpatienten angeschafft werden kann.

Von links: Marcus Linke (Oberarzt, Leiter KiPS), Matthias Späth (2. Vorsitzender MfK eV), Dr. Martin Horchler (GF DRK-Kinderklinik Siegen), Martin Vogler (Beisitzer MfK eV), Stefanie Wied (ehem. GF DRK-Kinderklinik Siegen).Foto: privat

Siegen. 2017 und 2018 hat Menschen für Kinder eV bereits den Aufbau der Kinderschutzambulanz und die Ausbildung geeigneter Fachkräfte mit 43.000 beziehungsweise 36.000 Euro ermöglicht. So freuten sich auch die inzwischen ausgeschiedene Geschäftsführerin Stefanie Wied sowie Interimsgeschäftsführer Dr. Martin Horchler sehr über das erneute Engagement der gemeinnützigen Organisation aus dem Nachbarbundeslands, die sich für langzeiterkrankte, im Schwerpunkt krebskranke Kinder oder sonst in Not geratene Kinder einsetzt. Der gesamte Vorstand arbeitet selbstverständlich ehrenamtlich für den Verein. Über die verschiedensten Wege – von einer jährlichen Benefiz-Radtour bis zur Fahrradversteigerung – vom Verzicht auf Geburtstagsgeschenke und einer entsprechenden Spende bis zu Sammlungen bei den vom Verein und seinen Freunden und Unterstützern durchgeführten Veranstaltungen unterschiedlichster Form – werden Spendengelder für die gute Sache gesammelt, die dann unter anderem auch nach Siegen fließen.

An der DRK-Kinderklinik Siegen gibt es seit kurzem mit dem Kinderpalliativteam Siegen (KiPS) eine spezielle Arbeitsgruppe, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, lebenslimitiert erkrankte Patienten und deren Familien die bestmögliche medizinische, pflegerische, psychosoziale und spirituelle Behandlung und Begleitung zukommen zu lassen. Ziel ist es, eine größtmögliche Linderung leidvoller Symptome zu erreichen, um so die Lebensqualität des Patienten und ihrer Familien zu verbessern. Ambulant bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Patienten alle Hilfen auch zuhause erfahren sollen mit dem Ziel der Verkürzung und Vermeidung von Krankenhausaufenthalten, sowie der Optimierung der Betreuung zu Hause. Ziel ist es hier vor allem, dass die Patienten in der Häuslichkeit verbleiben oder aber früher mit Hilfe des spezialisierten ambulanten Kinderpalliativdienstes wieder in diese zurückkehren können. In schweren Fällen oder bei besonderem Bedarf stehen an der Kinderklinik auf dem Wellersberg auch zwei explizit für die Palliativversorgung zugeordnete, stationäre Betten zur Verfügung. Darüber hinaus soll auch die Lebensqualität der Eltern und Geschwister der Patienten durch eine entsprechende Entlastung und Begleitung verbessert werden. (PM)




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