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Nachricht vom 24.09.2020    

Wasserentnahme schadet Bächen

Gärten, Felder, Wälder und auch Gewässer leiden im dritten Rekordsommer in Folge an den Folgen der anhaltenden Dürre. Der durch extreme Trockenheit bedingte Wassermangel in den Bachläufen wird aktuell durch zahlreiche Wasserentnahmen von Gewässeranliegern weiter angeheizt und verschärft.

Symbolfoto

Montabaur. Aus diesem Grund sieht sich die untere Wasserbehörde veranlasst, die Bürgerinnen und Bürger im Westerwaldkreis aufzufordern, auf eine Wasserentnahme aus Fließgewässern zu verzichten. Bei den derzeitigen niedrigen Wasserständen hat bereits eine geringe Wasserentnahme nachteilige Auswirkungen auf die Gewässerökologie. Kleinere Bachläufe und quellnahe Oberläufe sind bereits ausgetrocknet oder bis auf Rinnsale zusammengeschrumpft.

Auch wenn bekannt ist, dass der letzte Tropfen aus der Regentonne längst vergossen ist, darf dies trotzdem nicht dazu führen, dass Bachläufe gesetzeswidrig mit Brettern oder Steinen angestaut werden, um das für die Wasserlebewesen lebenswichtige, noch verbliebene Nass abzuzapfen. Die untere Wasserbehörde wurde in den letzten Tagen verstärkt über Missstände an den hiesigen Bächen informiert. Daher sollen in den wasserwirtschaftlichen Trockenmonaten, dies sind klassisch die Monate September und Oktober, an den innerörtlichen Bachstrecken Kontrollen durchgeführt werden.



Bei Verstößen ist mit einem Ordnungswidrigkeitsverfahren und Bußgeldbescheid zu rechnen. Weitere Informationen zum Thema geben die Mitarbeiter der unteren Wasserbehörde bei der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises in Montabaur telefonisch unter 02602 124-216. (PM)


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