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Nachricht vom 22.09.2020    

FDP stellt jungen Unternehmer als Direktkandidaten für Bundestagswahl auf

Die Kreisverbände der FDP Westerwald und der FDP Rhein-Lahn wählten am 18. September 2020 in der Stadthalle in Montabaur Ihren Direktkandidaten für die Bundestagswahl 2021: Den jungen Gründer und Unternehmer Dennis Sturm aus der Verbandsgemeinde Westerburg.

Dennis Sturm wurde zum Direktkandidaten für die Bundestagswahl gewählt. Foto: privat

Montabaur. „Die Wahl der politischen Partei ist eine bewusste Entscheidung für eine Lebenseinstellung- ich glaube an eine zukunftsorientierte, innovative und eigenverantwortliche Lebenseinstellung, in der das Schicksal der Geburt nicht über den weiteren Lebensweg entscheiden darf.“ Mit diesen Worten führte der Bewerber Dennis Sturm in seiner Bewerbungsrede eine klare Abgrenzung zu den politischen Mitbewerbern aus. Im Jahr 2021 wird neben dem Landtag auch der Bundestag neu gewählt und die Liberalen schärfen im Bund mit ihren personellen Entscheidungen ihr Profil.

Die Wahlveranstaltung wurde im Präsidium von Ralph Schleimer (Vorsitzender FDP Rhein-Lahn) und Thorsten Koch (FDP Westerwald) geleitet. In einem Grußwort von dem Ortsvorsitzenden der FDP Montabaur, machte Dennis Liebenthal den Anwesenden und Bewerbern Mut: „1949 schaffte es die FDP auf zwölf Direktmandate - im Jahr 2020 haben wir trotz der schwierigen Situation bereits ein Direktmandat in Hamburg gewonnen.“ Damit unterstützt er die jüngsten Aussagen des Parteivorsitzenden Christian Lindner, der am vergangenen Samstag auf dem Bundesparteitag erklärte: „Wir spielen auf Sieg und auf Regierungsverantwortung.“

Als Bewerber um das Direktmandat für die freien Liberalen stellte Dennis Sturm sein Programm und seine Person den Anwesenden vor: „Bereits mit 14 Jahren durfte ich bei den Jungen Liberalen aktiv werden, beeindruckt durch den damaligen Vorsitzenden Guido Westerwelle habe ich Höhen und Tiefen der Partei miterlebt .Eins hat sich bisher aber nicht geändert: Die Politik zulasten der Jungen Generation.“ Hierbei spielte er insbesondere auf die bereits vor der Corona-Krise praktizierte Politik des scheinbar unbegrenzten Geldverteilens an. „Wenn Renten und Sozialleistungen steigen, müssen sie auch von jemandem bezahlt werden, da es immer weniger junge Menschen gibt, werden sie ganz logisch durch die Last der Schulden in ihrem Weiterkommen gebremst.“ Zudem kritisierte er scharf die Maßnahmen wie die befristete Senkung der Mehrwertsteuer. „Statt Unternehmen in der schwierigen Zeit zusätzlich bürokratisch zu belasten, wären die 20 Milliarden Euro besser in Köpfe, Schulen und damit in den Nachwuchs investiert.“




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Die anwesenden Mitglieder votierten in der Abstimmung mit über 90 Prozent der abgegebenen Stimmen für die Wahl des Direktkandidaten.

Thorsten Koch, Kreisvorsitzender der FDP Westerwald kommentierte dies freudig: „Wir bieten dem Wähler einen sehr guten Kandidaten an, der vor Ort Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen hat und dies nicht nur aus dem Lehrbuch oder vom Hören-Sagen kennt.“

Zur Person:
Dennis Sturm kommt aus der Verbandsgemeinde Westerburg. Er begann mit 16 Jahren eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann. Dem folgten diverse meist nebenberufliche Weiterbildungen an der European Business School (ebs) in Oestrich-Winkel, der WWU in Münster und anderen Universitäten. Er ist Gründer und Geschäftsführer von einem gewerblich-industriellen Versicherungsmakler, sowie einer auf Risiko- und Krisenmanagement spezialisierten Unternehmensberatung. Ebenfalls gründete er den Verein „Charity-Event e.V.“ mit über 100 Mitgliedern, welcher sich weltweit für Bildung einsetzt. Er ist Vorsitzender des Regionalkreises Mittelrhein bei den Jungen Unternehmern und führt seit vielen Jahren einen Lehrauftrag an der Finanzakademie der European Business School (ebs) aus. Als Mitglied der Jungen Liberalen sieht er sich politisch vor allem dem Aufstiegsversprechen, welches unabhängig von der Herkunft sein sollte verpflichtet. Kommunalpolitisch ist Dennis Sturm Mitglied im Verbandsgemeinderat der VG Westerburg, wo die Liberalen im letzten Jahr den Einzug schafften. (PM)


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