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Nachricht vom 17.09.2020    

Feuerwehren retten gehbehinderten PKW-Fahrer aus misslicher Lage

In dem Isenburger Ortsteil Siedlung kam es am Donnerstag, den 17. September zu einem Unfall, der einen Feuerwehreinsatz erforderlich machte. Ein PKW war von der Straße abgekommen und erst in einem steilen Hang zum Stehen gekommen. Da der Fahrer gehbehindert ist, konnte er sich nicht selbst befreien.

Fotos: Feuerwehr VG Dierdorf

Isenburg. Der Ortsteil Siedlung von Isenburg liegt zwar noch im Kreis Neuwied, aber direkt angrenzend sind der Westerwaldkreis und der Kreis Mayen-Koblenz. Bei dem bestehenden Konzept der Feuerwehren ist bei einer Hilfeleistung, wie in diesem Fall, vorgesehen, dass die Feuerwehr aus Nauort (Westerwaldkreis) und Bendorf-Stromberg (Kreis Mayen-Koblenz) neben den Wehren aus der Verbandsgemeinde Dierdorf, Kleinmaischeid, Großmaischeid und Dierdorf direkt mit alarmiert werden.

So trafen die Einheiten Nauort, Stromberg und Kleinmaischeid als erste fast zeitgleich ein. Die Kameraden begannen sofort das Fahrzeug gegen ein weiteres Abrutschen zu sichern und sich um den eingeschlossenen Fahrer zu kümmern. Der Steilhang war vor kurzem gerodet worden und das Fahrzeug hing lediglich an einem Baumstupf fest. Warum das Fahrzeug von der Straße abkam und in den Hang stürzte ist noch nicht abschließend geklärt.



Aufgrund der Lage des Fahrzeuges und der Umstände war auch die Drehleiter aus Dierdorf vor Ort. Die Länge der Leiter reichte aus, um das Fahrzeug zu erreichen. So konnten der Rettungsdienst mittels Korb mit seiner Ausrüstung direkt zum Fahrzeug gebracht werden. Der Fahrer konnte schließlich mit vereinten Kräften in den Korb der Drehleiter befördert werden. Dann ging es abwärts bis zur Straße. Dort wurde der Mann dann in den Rettungswagen gebracht. Über das Ausmaß der Verletzungen liegen keine Angaben vor. Die Polizei Straßenhaus war vor Ort und hat den Unfall aufgenommen.

Der Einsatz für die Wehren war nach rund eineinhalb Stunden beendet. Wehrleiter Andreas Schmidt resümierte, dass die „vorgesehene Zusammenarbeit über die drei Kreisgrenzen hinweg in diesem Fall sehr gut funktioniert hat, genauso, wie wir es seit längerem bereits geplant und vorgesehen haben.“
woti


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