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Nachricht vom 11.09.2020    

Prostatakrebs: Vorsorge ab 45

2005 erklärten Urologen- und Patientenverbände aus ganz Europa den 15. September zum Europäischen Prostata-Tag. Ziel ist es, die Öffentlichkeit über Erkrankungen der Prostata und ihre Risiken und Folgen hinzuweisen. Prostatakrebs ist die häufigste Krebsart beim Mann und liegt auf Platz zwei der durch Krebs bedingten Todesursachen bei Männern.

Die Chefärzte der KHDS-Urologie Dr. med. Alexander Höinghaus (li.) und Dr. med. Gert Schindler. Foto: privat

Dierdorf/Selters. „Früh erkannt machen Prostataleiden weniger Komplikationen. Dennoch nehmen viel zu wenige Männer die Vorsorgeuntersuchungen wahr. Männer suchen häufig erst dann den Urologen auf, wenn bereits Beschwerden vorliegen,“ weiß Dr. med. Alexander Höinghaus, einer der beiden Chefärzte der Urologie im Evang. Krankenhaus Dierdorf/Selters (KHDS). „Dabei ist eine möglichst frühzeitige Erkennung ausschlaggebend für die therapeutischen Möglichkeiten und kann großen Einfluss auf die Heilungschancen haben: Prostataleiden führen vor allem dann zu Impotenz und Inkontinenz, wenn sie zu spät angegangen werden,“ ergänzt Dr. med. Gert Schindler, Chefarzt der KHDS-Urologie.

Zweithäufigste Krebstodesursache
Die Tatsache, dass jeder fünfte Mann im Laufe des Lebens an Prostatakrebs erkrankt und das Prostatakarzinom die zweithäufigste Krebstodesursache bei Männern darstellt, sollte zum Umdenken in den Köpfen der Männer führen. An einer Vergrößerung der Prostata leidet bereits jeder Zweite über 60. Ziel sollte eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung als selbstverständlichen Beitrag zur Erhaltung der eigenen Gesundheit zu verstehen. Die Empfehlung lautet: jeder Mann ab dem 45. Lebensjahr sollte einmal jährlich den Urologen aufsuchen. Im KHDS ist das durch die angegliederte Praxis der beiden Chefärzte der KHDS-Urologie Dr. med. Alexander Höinghaus und Dr. med. Gert Schindler zeitnah und problemlos möglich. Termine können direkt in der urologischen Praxis unter
0 26 89 (20 66) vereinbart werden. (PM)


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