Werbung

Nachricht vom 27.08.2020    

Ein Küken bei den Kronenkiebitzen im Zoo Neuwied

Kronenkiebitze stammen ursprünglich aus dem südlichen und östlichen Afrika. Dort bewohnen sie offene Landschaften wie Steppen und Savannen. Seit drei Jahren lebt ein Pärchen dieser Regenpfeifer im Zoo Neuwied im „Avimundo“. Sie teilen sich eine Voliere mit den Von-der-Decken-Tokos. Anfang Mai ist zum ersten Mal ein Küken der Kronenkiebitze geschlüpft.

Kücken, ein Tag alt. Fotos: Zoo Neuwied

Neuwied. „Viele Vogelküken sind nach dem Schlupf nicht besonders ansehnlich, weil sie kaum Federn haben“, erklärt Kurator Max Birkendorf. „Das sind die sogenannten „Nesthocker“. Der junge Kronenkiebitz dagegen gehört zu den „Nestflüchtern“. Diese sind beim Schlupf bereits befiedert und haben sehr schnell das Federkleid der erwachsenen Vögel“, so der Vogelkurator weiter.

Kronenkiebitze leben paarweise oder in Gruppen von 10 bis 40 Vögeln. Die monogamen Paare bauen ihre Nester in flachen Bodenmulden im schützenden Gras und polstern sie mit Pflanzenteilen aus. Meist werden drei Eier gelegt, die von beiden Eltern um die 30 Tage lang ausgebrütet werden. Die Jungvögel sind als Nestflüchter bereits mit sechs Wochen selbstständig. Kronenkiebitze ernähren sich überwiegend von Insekten, wie Heuschrecken, Termiten, Grillen, fressen aber auch Samen.
(PM)


Feedback: Hinweise an die Redaktion

WW-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Alle Bilder (für eine größere Ansicht klicken Sie bitte auf eines der Bilder):
   

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Es geht wieder los: Start für den Johanniter-Weihnachtstrucker

Am 14. November startet der Johanniter-Weihnachtstrucker 2026. Seit mehr als 30 Jahren bittet die Hilfsorganisation ...

Gemeinsamer Pflegetag für Obstbäume und Kopfweiden in Obererbach

Am 7. November 2026 lädt der NABU Hundsangen zu einem besonderen Pflegetag ein, bei dem Obstbäume und ...

Martinsfeuer im Westerwald: Welche Regeln für Mensch und Tier gelten

Rund um den 11. November gehören Laternenumzüge und Martinsfeuer vielerorts zum Brauchtum. Die Kreisverwaltung ...

Einladung zum IGS-Tag in Selters

Am 7. November 2026 öffnet die Integrierte Gesamtschule (IGS) in Selters ihre Türen für interessierte ...

Vortrag in Hachenburg: Verein Haus & Grund informiert über Mietverträge

Vermieter stehen bei der Gestaltung von Mietverträgen oft vor juristischen Hürden. Eine Informationsveranstaltung ...

Zeugen gesucht: Unfallflucht auf der L318 bei Montabaur

Am Dienstag (27. Oktober 2026) ereignete sich auf der Landstraße 318 bei Montabaur ein Verkehrsunfall ...

Weitere Artikel


Uni Siegen: Große Nachfrage bei Psychologie, Grundschullehramt und Sozialer Arbeit

Über 8.000 Studieninteressierte haben sich an der Universität Siegen auf einen zulassungsbeschränkten ...

MBG Dierdorf begrüßt feierlich die neuen fünften Klassen

Ganz im Zeichen der Einschränkungen durch das Corona-Virus stand die diesjährige Aufnahmefeier für die ...

"evm" unterstützt Schulen in der VG Wirges

Über insgesamt 2.000 Euro aus der „evm-Ehrensache“ dürfen sich gleich vier Fördervereine aus der Verbandsgemeinde ...

Malu Dreyer: Keine weiteren Lockerungen - Schulen und Kitas haben Priorität

“Die Corona-Zahlen steigen, das ist jedem bekannt, aber wir haben die Lage unter Kontrolle. Wir kommen ...

Vollsperrung auf der L288 zwischen der Abfahrt Gemünden und Langendernbach

Die Landstraße 288 wird ab Montag, 31. August 2020 für voraussichtlich drei Monate zwischen der Auf- ...

Neue Wege für die Wiederbewaldung ohne Plastik

Die Zukunft des Waldes soll plastikfrei sein. Dazu sucht Marco Reetz, Fachlehrer des Forstlichen Bildungszentrums ...

Werbung