Werbung

Nachricht vom 13.08.2020    

Corona – wie geht es weiter? Krankenhaus gut gerüstet

Steht eine zweite Corona-Welle in Deutschland bevor? Und wie bereiten wir uns darauf vor? Allerorten wird aus aktuellem Anlass hierüber diskutiert. Dr. med. Reinhold Ostwald, Ärztlicher Direktor des Evang. Krankenhauses Dierdorf/Selters (KHDS) meint hierzu: „Corona ist Alltag. Die Menschen haben gelernt, mit der neuen Wirklichkeit umzugehen und es ist uns gelungen, die Infektionskurve abzuflachen. Absagen von Großveranstaltungen, Abstandsregeln, das Tragen von Schutzmasken in Geschäften und im öffentlichen Raum – all diese Maßnahmen haben einen guten Verlauf der Infektionen gut unterstützt.“

Dr. med. Reinhold Ostwald, Ärztlicher Direktor des KHDS

Dierdorf/Selters. Allerdings blickt der Mediziner auch sehr wachsam auf den aktuellen Reproduktionsfaktor und mahnt zur Umsicht. Denn der Anstieg falle zusammen mit dem Schulbeginn in mehreren Bundesländern sowie mit der Rückkehr von Urlaubern, die sich zum Teil in Risikogebieten aufgehalten haben. „In den letzten Wochen mussten keine Coronafälle in unserem Haus behandelt werden. Jedoch ist es wichtig, weiter gut vorbereitet zu sein, was wir als Krankenhausgesellschaft für unsere Patienten auch sind“, erklärt Dr. Ostwald.

Schutzausrüstung, sichere Behandlungspfade und aufgestockte Beatmungskapazitäten
Neben dem medizinischen Leistungsspektrum zählt insbesondere der Schutz von Patienten und Mitarbeitern vor einer Infektion mit dem SARS COV2-Virus zu den vorrangigen Aufgaben der Kliniken, das haben wir aus dem bisherigen Umgang mit dem Virus gelernt. Persönliche Schutzausrüstungen (PSA), zum Beispiel Schutzmasken, Schutzbrillen und Schutzkittel, sowie Corona-Tests spielen dabei eine ebenso zentrale Rolle. „Zwar erwarten wir, dass wir für den Fall einer zweiten Pandemiewelle unseren Bedarf an PSA über die vorhandenen Vertriebswege decken können, allerdings bevorraten wir aktuell deutlich mehr Schutzmaterial und -ausrüstung als zu Beginn der Pandemie“, so Dr. Ostwald. Darüber hinaus wurden lebensrettende intensivmedizinische Beatmungsplätze im KHDS erhöht, die jetzt immer da sind. Bereits zu Beginn der Pandemie hat die Klinik entschieden alle Corona-Patienten zentral und in speziell definierten Bereichen in Selters zu versorgen. Bis heute konnte diese Regelung eingehalten werden und das ist auch für die Zukunft geplant.



Das Patientenverhalten hat sich aufgrund des Pandemiegeschehens geändert. So hat Corona dazu geführt, dass Menschen den Gang ins Krankenhaus überlegen, auch wenn es aus medizinsicherer Sicht notwendig sei. „Davor warne ich eindringlich“, betont der Ärztliche Direktor des KHDS. „Die Menschen sollten bei akuten Beschwerden und Behandlungswünschen unbedingt das Krankenhaus aufsuchen, um eventuelle drohende, weitreichende gesundheitliche Folgen zu verhindern.“

Das KHDS hat zahlreiche Schutzmaßnahmen und sichere Behandlungspfade an den Standorten in Dierdorf und Selters etabliert. Klinikleitung und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bewirken täglich ihr Bestes um die gewohnt hochwertige medizinische Regelversorgung – auch im Rahmen einer zweiten Welle – zu realisieren. (PM)


Mehr dazu:   Coronavirus  
Feedback: Hinweise an die Redaktion

WW-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Feuerwehrbrote zugunsten des Nachwuchses der Feuerwehr im Westerwaldkreis

Die Bäckerei Grund hat mit ihrer Feuerwehr-Brot-Aktion erneut viele Menschen erreicht. Insgesamt wurden ...

Herausforderungen im Asylverfahren: Traumatisierte Frauen in Deutschland

Anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni 2026 lenkt die Frauenrechtsorganisation SOLWODI die Aufmerksamkeit ...

Westerwald bereitet sich auf klimatische Veränderungen im Tourismus vor

Der Klimawandel stellt den Tourismus im Westerwald vor neue Herausforderungen. Längere Trockenperioden ...

Großzügige Spende für integrative KiTa in Wirges

Mit einer großzügigen Spende hat Peter Noll, Mitglied des Lions Clubs Montabaur-Hachenburg, die Anschaffung ...

Einzigartige Foto-Session im Stöffel-Park: "Alte Liebe rostet nicht"

Der Stöffel-Park in Enspel feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen und bietet eine besondere ...

Vier kurze Konzerte beim Hadamarer Orgelspaziergang

Am Sonntag, dem 21. Juni 2026, findet in Hadamar die zwölfte Ausgabe des beliebten Orgelspaziergangs ...

Weitere Artikel


Sommerschule mit Anschlussbetreuung an der Grundschule Herschbach

Seit dem 3. August findet das Angebot der Sommerschule des Landes Rheinland-Pfalz in Kooperation mit ...

Bad Marienberg-Tour: eine Rundfahrt für Fortgeschrittene

Diese etwas schwierigere Rundfahrt über rund 45 Kilometer sollte man dann in Angriff nehmen, wenn einem ...

Verkehrsunfallfluchten in Meudt und Hachenburg

Die Polizei bittet um Zeugenhinweise zu zwei Unfallfluchten, die am Donnerstag, 13 August in Meudt und ...

Sayner Hütte: Öffentliche Führung, Schaugießen, Hüttenrallye

Ab Sonntag, 23. August 2020, kann das Denkmalareal der Sayner Hütte wieder mit einer öffentlichen Führung ...

Online-Lehrgang für Geprüfte Personalfachkaufleute

Am 18. September startet die IHK-Akademie Koblenz den nächsten berufsbegleitenden Lehrgang zur Vorbereitung ...

Vielbacher Klinik-Gärtnerei freut sich über Spende

„Hier waren Gartenprofis am Werk, das sieht man gleich. Und sie haben ja sogar schon die ersten Pflänzchen ...

Werbung