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Nachricht vom 12.08.2020    

Weiße Pfauenküken im Zoo Neuwied geschlüpft

Viele Besucher des Zoos Neuwied denken beim Anblick des weiß gefiederten Pfaus an einen Albino. Dass dem nicht so ist, kann man an den nicht rot gefärbten Augen erkennen, die sonst das beste Erkennungsmerkmal für Albinos sind.

Fotos: Zoo Neuwied

Neuwied. Der weiße Pfau ist eine Farbvariante des Blauen Pfaus, die bereits im 18. Jahrhundert gezüchtet wurde. Im Zoo Neuwied hat das Pärchen nun erstmalig Nachwuchs. Gleich sechs Küken schlüpften Ende Juli aus ihren Eiern und folgen nun ihren Eltern auf Schritt und Tritt. Im Gegensatz zu den Blauen Pfauen, die sich auf dem Gelände des Zoos frei bewegen dürfen, teilen sich die weißen Pfauen eine Voliere mit den Asiatischen Wollhalsstörchen, Nachtreihern und Hottentottenenten. Aufgrund ihrer auffälligen Färbung wären sie ansonsten leichte Beute für Marder und Fuchs.

Das auffälligste Merkmal bei den Pfauen, sowohl beim blauen wie auch beim weißen, ist die lange Federschleppe der Hähne. Diese besteht aus langen Schmuckfedern mit sogenannten Pfauenaugen, die zur Balz aufgestellt werden. „Radschlagen“ nennt man dies auch. So werden die Weibchen auf die Männchen aufmerksam. Allerdings hat der Pfauenhahn diese Federn nicht das ganze Jahr über, sondern verliert sie im Sommer bei der Mauser. Aber rechtzeitig zur Balz im Frühjahr sind diese Federn wieder nachgewachsen. (PM)


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