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Nachricht vom 12.08.2020    

Mittagessen auf Wunsch in Betreuenden Grundschulen

Der SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat Montabaur ist es ein wichtiges Anliegen die Familien in unserer Verbandsgemeinde zu stärken, bekräftigt der Vorsitzende Sebastian Stendebach: „Durch das Angebot einer Mittagsverpflegung für die Schüler in der Betreuenden Grundschule erhalten die Eltern eine weitere Möglichkeit, um den vielfältigen Anforderungen des Familienalltages gerecht zu werden".

Sebastian Stendebach. Foto: privat

Montabaur. Bereits jetzt kommt die Mittagsbetreuung der Grundschulen dem wachsenden Bedarf von berufstätigen Eltern und Alleinerziehenden, nach einer flexiblen und zuverlässigen Betreuung, entgegen. Im Vergleich zur Ganztagsschule handelt es sich bei der sogenannten „Betreuenden Grundschule" um ein außerunterrichtliches und freiwilliges Betreuungsangebot der Verbandsgemeinde. In den Grundschulen in denen ein Ganztagsbetrieb geschaffen wurde, erhalten die „Ganztagsschüler" bereits eine Mittagsverpflegung. Die Schüler der Betreuenden Grundschule können derzeit jedoch nicht am Mittagessen der Ganztagsschule teilnehmen.

Nach Erfahrungen der Sozialdemokraten äußern Eltern vermehrt den Wunsch, dass auch die Schüler der Betreuenden Grundschule an der Mittagsverpflegung der Ganztagsschule teilnehmen können. Die Umsetzung würde bisher lediglich an Formalien und der Kostenverteilung scheitern. Schließlich sei die notwendige Infrastruktur für die Ausgabe eines Mittagessens an diesen Schulen bereits vorhanden.

Zunächst beantragt nun die SPD im Verbandsgemeinderat Montabaur zu prüfen, wie hoch die Anzahl der interessierten Schüler für einen Platz in der Betreuenden Grundschule, in der auch eine Mittagsverpflegung angeboten würde, ist. Dazu sollen alle Eltern der Schüler die derzeit eine Grundschule besuchen in der auch gleichzeitig ein Ganztagsschulangebot vorgehalten wird, befragt werden. Im Anschluss soll im Rat darüber beraten werden, an welchen Schulstandorten ein Mittagsangebot für die Betreuende Grundschule geschaffen wird. (PM)


Mehr zum Thema:    SPD   
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