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Nachricht vom 11.08.2020    

Freigabe der Wege auf dem Stegskopf zügig angehen

Nachdem das neue Konzept zur Sondierung der Wege auf dem Gelände des ehemaligen Truppenübungsplatzes durch die zuständige Behörde genehmigt ist, sprechen sich die SPD-Landtagsabgeordneten Sabine Bätzing-Lichtenthäler und Hendrik Hering dafür aus, jetzt schnell die Wege auf Kampfmittel zu untersuchen, damit sie endlich für die Bevölkerung freigegeben werden können.

Von links: Dr. Grewing (ADD), Tietz (Koordinierunsstelle), MdL Bätzing-Lichtenthäler, Keite (DBU), MdL Hendrik Hering. Foto: privat

Stein-Neukirch. Um die Freigabe erreichen zu können, haben die SPD-Politiker mit Marius Keite von der Deutschen Stiftung Umwelt, Dr. Cornelia Grewing von der ADD in Trier, und Dennis Tietz von der Leitstelle des Bundes für Kampfmittelräumung alle zuständigen Behörden eingeladen, dieses Konzept den Anrainergemeinden und der BI Stegskopf vorzustellen und die weiteren Schritte bis zur Freigabe zu erörtern.

„Wir wollen, dass die Menschen unserer Heimat so schnell wie möglich den Stegskopf als Naherholungs- und Naturparadies wieder für sich entdecken können", sagten Bätzing-Lichtenthäler und Hering anlässlich des Termins auf dem Biwakplatz der Ortsgemeinde Stein-Neukirch. „Viel zu lange wurde verhandelt und diskutiert. Wir können gut verstehen, dass den Menschen die Geduld verloren gegangen ist. Wir sind allerdings zuversichtlich, dass jetzt die entscheidende Bewegung in das Verfahren gekommen ist und der Stegskopf noch in diesem Jahr für Spaziergänger. Radfahrer und Naturfeunde geöffnet werden kann“, so die Politiker.

Großen Dank sprachen Bätzing-Lichtenthäler und Hering der BI Stegskopf aus, die in ihrem kurzen Bestehen schon viel erreicht hat und dafür sorgt, dass das Thema „Freigabe der Wege" auf der Tagesordnung bleibt und öffentlich präsent ist.

Größtes Hindernis für eine Freigabe der Wege kann die Beauftragung einer Kampfmittelräumfirma werden, da deren Auftragsbücher voll seien. Die eigentliche Sondierung wird, so schätzt der Stein-Neukircher Gerhard Schmitt, ehemaliger Kommandeur des Truppenübungsplatzes, rund zwei Monate dauern. Danach kann es ganz schnell gehen. Wird, was alle Anwesenden erwarten, keine Munition gefunden und wird das zwischen den Behörden abgestimmte Vorgehen eingehalten, ist es eine Frage von Tagen, bis die Wege freigegeben werden können.

Die SPD-Politiker sagten der Bürgerinitiative zu, sich regelmäßig über den Stand der Arbeiten informieren zu lassen und drückten die berechtigte Hoffnung aus, dass die Entscheidung noch vor dem zweiten Geburtstag der BI Stegskopf verkündet wird. (PM)


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