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Nachricht vom 05.08.2020    

Enrico Förderer leistungsstark auf Kerpener Kart-Strecke

Auch im Motorsport hatte Corona für Stillstand gesorgt, doch nach mehreren Monaten Pause ging es endlich wieder los. 176 Teilnehmer zog es trotz einem strengen Hygienekonzept am Wochenende des 1./2. August wieder auf den traditionsreichen Erftlandring nach Kerpen. Hier fand die Auftaktveranstaltung des ADAC Kart Masters statt, eine der höchsten Kartserien, bei denen die besten Fahrer aus ganz Deutschland, sowie deren Nachbarländer zusammenkommen.

Enrico Förderer im Rennkart. Fotos: Storm Photography

Leuterod/Kerpen. Die Rennstrecke in Kerpen hat eine große Geschichte und war schon Ausgangspunkt der Karriere des Formel-1-Rekordweltmeisters Michael Schumacher. Auch sein Sohn Mick drehte auf der Rennstrecke seine ersten Runden im Rennkart.

Auch den Leuteroder Enrico Förderer zog es sehnsüchtig wieder auf die Rennstrecke. Am Wochenende zuvor nahm er bereits am Westdeutschen ADAC Cup teil, welcher er als Vorbereitung auf das große Rennen nutzte.

Ende 2019 stieg der Rok-Cup Doppelchampion von 2018 + 2019 auf den noch schnelleren OK-Junior Motor um. „Mit dem macht es noch mehr Spaß, da ich nun bis zu 130 Stundenkilometer fahren kann und mich in diesen Rennen mit den besten messen kann,“ erzählt Enrico.

Bereits im Warmup zeigte der Pilot von Energy Corse Germany, dass er sich keineswegs hinter der hochkarätigen Konkurrenz verstecken muss. Mit nur 0,099 Sekunden Rückstand auf den Ersten, stand er noch auf Platz vier von insgesamt 46 Fahrern in seiner Klasse. Pünktlich zum Zeittraining machte einsetzender Regen dem Team dann einen Strich durch die Rechnung. Bereits in Runde sechs rutschte Enrico auf nasser Fahrbahn raus und musste sein Kart abstellen. Dennoch brachte ihm das Platz 14 von insgesamt 46 Fahrern, was immer noch eine gute Ausgangsposition war.

Bei tropischen Temperaturen folgten dann die anschließenden Heats (sogenannte Qualifikationsläufe, denn nur die besten 36 Fahrer dürfen am nächsten Tag an den Finalläufen teilnehmen) in denen er sich Platz fünf und sechs sicherte, was ihm einen hervorragenden siebten Startplatz für die Finalläufe sicherte. Diese meisterte der 13-Jährige mit Bravour. In beiden Rennen zeigte er eine überaus starke Perfomance und manövrierte sich mit gekonnten Überholmanövern auf einen starken vierten Platz. Diesen sicherte sich der OK-Rookie auch in der Meisterschaftswertung. „Ich bin überaus glücklich, denn mit so einem Ergebnis hätte ich niemals gerechnet! Das ich direkt einen so starken Einstieg feiern kann, zeigt auch, dass ich optimale Voraussetzungen hatte, bei denen das gesamte Team hervorragende Arbeit geleistet hat. Ich danke Euch!“ berichtet der 13-jährige.

„Das ist das beste Ergebnis an diesem Wochenende, wir haben alle sehr viel und hart daran gearbeitet. Vor allem, weil das Testrennen eine Woche zuvor beim WAKC nicht nach unseren Vorstellungen lief. Aber wir haben alle unsere Hausaufgaben erledigt und Enrico hat wirklich eine hervorragende Leistung abgeliefert, worauf wir mächtig stolz sind!“ berichten Max Treffer und Andy Münch.

Die beiden Pokale brachte er anschließend seinem Großvater nach Solingen ins Krankenhaus. „Mein Opa kann leider bei meinem Rennen durch eine schwere Operation nicht dabei sein. Deshalb habe ich ihm die Pokale gebracht, um ihm zu zeigen, wofür er kämpfen muss. Genauso wie ich für ihn heute gekämpft habe, muss er es auch weiter tun, damit er mich bald wieder an der Strecke anfeuern kann,“ erzählt Enrico traurig.

Schon am nächsten Wochenende geht es für den Piloten des AC Rübenach weiter, dann stellt er sich wieder der internationalen Konkurrenz, die es allesamt wieder auf den 1.107 Meter langen Erftlandring nach Kerpen ziehen wird, um bei Deutschlands höchster Kartserie, der DKM (Deutsche Kart Meisterschaft) gegeneinander anzutreten. (PM)


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