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Nachricht vom 03.08.2020    

Sängerin Kathy Kelly zieht in „Big Brother“-Container

Wenn diese Woche Freitag um 20.15 Uhr auf SAT1 die neue Staffel von „Promi Big Brother“ startet, wird mit Kathy Kelly (57) von der Kelly Family auch eine Sängerin aus der Verbandsgemeinde Rennerod in den kameraüberwachten Fernsehcontainer ziehen. Für die Kandidaten galt aufgrund vertraglicher Vereinbarungen bis zuletzt Stillschweigen. Seit letzten Donnerstag sind sie bereits in einem geheimen Hotel ohne Kontakt zur Außenwelt bis zum Einzug abgeschottet.

Kathy Kelly. Fotos: Despina-Artists Medienmanagement

Rennerod. Selbst Kellys Dornburger Gesangslehrer Erwin Stephan hat bis zuletzt nicht geahnt, dass seine bekannte Schülerin dieses Woche nicht zum Singen kommt, sondern bis zu drei Wochen mit elf anderen Promis in ein auf einem Kölner Studiogelände nachgebautes Schloss ziehen will. Von Kelly stammt das Zitat: „Wir haben Jahre Big Brother überlebt“. Zu ihren Glanzzeiten Mitte der 1990-er Jahre wurde die Kelly Family rund um die Uhr von Fans und Journalisten belagert, so dass Vater Dan Kelly dann einst Schloss Gymnich in Erftstadt bei Köln kaufte, damit seine Kinder endlich in Ruhe leben können.

Nachdem Angelo Kelly bei „The Masked Singer“ und John Kelly bei „Let`s Dance“ ihre Teilnahmen aufgrund der Auslandreisebeschränkungen als irischer beziehungsweise spanischer Staatsbürger jüngst vorzeitig abbrechen mussten, musste die große Schwester Kathy aus dem Westerwald wie die anderen „Promi Big Brother“-Teilnehmer Donnerstag bereits in Quarantäne ziehen, denn ohne negativen Covid19-Test kommt kein Promi ins Haus. Natürlich dient die Abschirmung auch dazu, dass die Kandidaten nicht mitbekommen, was über das Projekt und die anderen Teilnehmer in den Medien sowie den Internetforen geschrieben wird.

Kelly schaut privat sehr gerne Reality-TV-Shows, schon seit der ersten Staffel vor 20 Jahren „Big Brother“. So war es kein Wunder, dass sie bereits vor dem großen Comeback der Family als Band vor neun Jahren bei ProSieben auf die „Die Alm“ zog, um dort noch mal so minimalistisch wie zu ihren Jugendzeiten in Spanien zu leben. Dort erreichte sie als beste Frau den vierten Platz. Später zog sie auch vorübergehend als Gast für einen Tag beim SAT1-Projekt „Newtopia“ ein, wo die Kandidaten auf einem Acker im Osten eine neue Welt kreieren sollten.

Da Kathy Kelly vor dem großen Durchbruch Jahre mit ihren Geschwistern auf Europas Straßen überlebte, sollten spartanische Verhältnisse im Armenbereich oder diesmal „Wald“ des „Big Brother“-Hauses kein Problem für sie darstellen. Die 57-Jährige legt privat auch überhaupt keinen Wert auf Luxus und ist bewusst vor ein paar Jahren von Köln in ein kleines Dorf bei Rennerod gezogen, da sie die Ruhe und Natur liebt. Wie lange Kathy Kelly „Promi Big Brother“ erhalten bleibt, wird auch von den Anrufen der heimischen Zuschauer abhängen.

Interview mit Kathy Kelly
Was wird die größte Herausforderung für Sie?
Kelly:
Bei meiner ersten Realityshow "Die Alm" dachte ich, es wären die Kameras. Aber jetzt weiß ich, dass es eher die Menschen sind. Das Spannende ist ja, dass man überhaupt nicht weiß, was und wer einen da erwartet. Stimmt die Chemie, kommt man miteinander klar oder nicht? Und dann schlafen wir auch noch alle in einem Zimmer. Ich habe Angst, dass ich schnarche und die anderen nicht schlafen lasse. Wenn es nicht genug zu essen gibt, damit habe ich kein Problem. Ich habe schon öfter Heilfasten gemacht. Wenn es aber zu wenig Schlaf gibt, da mache ich mir schon meine Gedanken.

In welcher Situation wären sie lieber unbeobachtet?
Kathy Kelly:
Beim Duschen. Ich will noch nichts verraten, aber da habe ich meine Tricks. Ich bin groß geworden in einem Wohnwagen mit vielen Menschen. Ich weiß genau, wie man sich da verhält und wie man seine Privatsphäre rettet.

Haben sie einen Vorteil, weil Sie das Zusammenleben mit anderen Menschen auf engstem Raum gewohnt sind?
Kelly:
Ich glaube eher nicht, denn ich lebe seit knapp 20 Jahren ganz normal in einem Haushalt mit zwei oder drei Menschen. Ich bin wirklich aus der Übung mit vielen Menschen 24 Stunden zusammen zu leben. Auch wenn ich mit meiner Familie auf Tour gehe, hat am Abend jeder sein eigenes Zimmer. "Promi Big Brother" ist dann wirklich das Gleiche, wie mit meiner Familie vor über 20 Jahren. Ich bin gespannt, wie ich reagiere, ob es mich nervt oder ob ich mich wohlfühle.

Welche Eigenschaften bringen sie in ihre neue Wohngemeinschaft mit ein?
Kelly:
Ich habe sehr viel Humor – auch in Krisenzeiten. Ich habe sehr viel erlebt in meinem Leben. Wenn Leute unruhig werden, entspanne ich eher. Ich schaue mir immer die Lage genau an, ob es wirklich ernst ist. Aber es kommt auf die Konstellation an. Vielleicht sind andere noch lustiger und lauter und dann bin ich die, die mehr Ruhe reinbringt.

Bei "Promi Big Brother" ist oft Teamwork gefragt. Sind sie ein Alphatier oder Mitläufer?
Kelly:
Ich bin eher erst mal die Beobachterin. Ich habe in meinem Leben gelernt, erst mal genau zu schauen, abzuwarten und dann zu reagieren.

Wie reagieren sie in Konfliktsituationen?
Kelly:
Ich versuche immer, zu warten bis die Emotionen aus allen raus sind, damit man nicht im Affekt falsch oder zu schnell reagiert. Wenn sich aber ein Konflikt entwickelt, immer schlimmer wird und die Betroffenen mich um Rat fragen, dann werde ich natürlich etwas sagen. Ich mische mich meist nie direkt in einen Konflikt ein.

Wen oder was werden sie am meisten vermissen?
Kelly:
Die Freiheit, Spaziergänge zu machen und die Natur. Und klar, meinen Sohn werde ich vermissen. Es wird schwer sein, nicht zu wissen, wie es ihm geht und was er denkt. Andererseits werde ich mich sehr freuen kein Handy mehr zu haben. Dann kann ich mich endlich mal nur auf mich konzentrieren und auf die anderen Menschen um mich herum. Wir werden uns so gut und schnell kennenlernen, weil es einfach keine Ablenkung gibt. Solche Prozesse faszinieren mich.

Was sagen ihr Sohn und ihre Familie zu ihrem Einzug?
Kelly:
Ehrlich gesagt habe ich es noch niemanden gesagt. Meinem Sohn sage ich es erst ein paar Tage vor der Quarantäne, meiner Familie gar nicht. Die werden es ja dann aus der Presse erfahren.

Wie wichtig ist ihnen der Sieg bei "Promi Big Brother"?
Kelly:
Ich würde sehr gerne gewinnen. Das würde mich sehr freuen. Aber zunächst ist es für mich super dabei zu sein. Ich bin nicht besessen und will nicht unbedingt gewinnen. Die Herausforderung für mich ist, bis zum Ende dabei zu bleiben. Jeden Tag im Haus gut zu schaffen, das ist mein Fokus.

Jeder kennt die Kelly Family, was muss man über die Solokünstlerin Kathy Kelly wissen?
Kelly:
Im September kommen direkt zwei neue Alben heraus. Ein Klassik-Album und ein Opern-Album, bei dem ich die bekanntesten Arien unter anderem von Verdi, Puccini oder Wagner singe. Das nehme ich jetzt gerade mit einem Orchester auf und dann geht es direkt zu "Promi Big Brother". (PM)


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