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Nachricht vom 30.07.2020    

Küken bei den Rothaubenturakos im Zoo Neuwied

Besonders farbenfroh unter den Tieren sind die Vögel. Ihr Gefieder gibt es von schlichten Brauntönen über strahlendes Weiß bis hin zu rosafarbenen, leuchtend grünen, gelben und roten Federn. Die Rothaubenturakos haben eine auffallend rote Federhaube auf dem Kopf, während ihr restliches Gefieder grün bis bläulich gefärbt ist.

Fotos: Zoo Neuwied

Neuwied. Das Küken, das bei dem Pärchen im Zoo Neuwied Mitte Juni geschlüpft ist, ist von dieser prachtvollen Färbung noch ein gutes Stück entfernt. Rothaubenturakos leben in den Wäldern im Westen Angolas. Nur selten kommen sie auf den Boden und verbringen die meiste Zeit in den Baumkronen. Sie leben in monogamen Partnerschaften und verteidigen ihr Revier vehement gegen Artgenossen oder andere Vögel. Das Paar im größten Zoo in Rheinland-Pfalz lebt dort seit dem Frühjahr 2018 zusammen. Nach zwei Jahren des Kennenlernens, hat es nun dieses Jahr endlich mit dem Nachwuchs geklappt.

In der Regel legen diese Vögel zwei Eier, die von beiden Elternteilen etwa 23 Tage lang bebrütet werden. Aus einem Ei schlüpfte dann Mitte Juni erstmalig ein Küken, das sich sehr gut entwickelt hat. Nach etwa 25 Tagen hat es das Nest verlassen und wird bereits mit drei Monaten die Größe der Elternvögel erreicht haben. So langsam stoßen auch die ersten bunten Federn durch das dunkle Gefieder, bis es vollständig durchgefärbt ist.

Der Rothaubenturako wird auf der Roten Liste der IUCN als „nicht gefährdet“ gelistet, da er in Angola recht häufig ist. Es gibt dennoch ein Europäisches Ex-Situ Programm (EEP), welches die Haltung und Zucht dieser Vögel europaweit koordiniert. Auch die Vögel im Zoo Neuwied sind Teil dessen. (PM)


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