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Nachricht vom 28.07.2020    

Die Westerwälder Seenplatte - Start in eine neue Zukunft

Seit Herbst letzten Jahres ist die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe Eigentümerin der Westerwälder Seenplatte. Grund genug, dass sich Vertreter des NABU, des Entwicklungsverbandes Westerwälder Seenplatte, Fachleute von Landesforsten Rheinland-Pfalz und den Betreibern touristischer Einrichtungen an der Seenplatte am 21. Juli zu einem Informationsaustausch in Hachenburg trafen.

Dreifelder Weiher. Foto: privat

Hachenburg. Die Themen, die besprochen wurden, reichten dabei vom Zustand der Gewässer, der Zukunft des Tourismus über Naturschutzfragen und allgemein auch der Verbesserung der Infrastruktur. Nach einer Begrüßung durch den Verbandsvorsteher des Entwicklungsverbandes Westerwälder Seenplatte, Peter Klöckner, wurde offen über Maßnahmen, Ideen und auch Problemstellungen gesprochen, die nach dem Eigentumsübergang in Angriff genommen werden müssen.

Auch erste Ideen zur Entwicklung eines nachhaltigen oder sanften Tourismus wurden vorgestellt. Dazu gehören unter anderen ein Beschilderungskonzept, eine Schutzgebiets-App, die neben Wanderwegen auch über die Natur und die Umgebung informiert und anderes mehr, wie zum Beispiel digitale Infosäulen. Startschuss für die Konzepterstellung in Zusammenarbeit mit den örtlichen Akteuren soll noch in diesem Jahr sein und bis spätestens 2023 abgeschlossen sein. Alles unter der Prämisse, dass die Seenplatte für die Menschen im Sinne eines sanften Tourismus „erlebbar“ sein soll. In diesem Zusammenhang wurde verdeutlicht, dass es Ziel sein müsse, Naturschutz und auch die wirtschaftlichen Interessen, die mit dem Tourismus einhergehen, in Einklang zu bringen.

Ein weiterer wesentlicher Punkt der Gesprächsrunde war die Verbesserung der Gewässerqualität und der entsprechenden Anlagen. Noch in diesem Jahr sollen erste Maßnahmen wie etwa Kamerabefahrungen durchgeführt werden, um den Sanierungsbedarf der Dämme oder etwa der Stauanlagen abschätzen zu können. Hierzu soll auch das Wasser aus den Weihern fachgerecht abgelassen werden. In Zukunft soll dann neben den erforderlichen baulichen Maßnahmen auch ein naturgerechter Fischbesatz erfolgen.



Insgesamt wurde vereinbart, dass auch künftig ein regelmäßiger Austausch stattfindet. So sollen Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themenschwerpunkten gebildet werden, die sich gezielt mit Fragen zum „Tourismus“ oder auch der „Gewässer“ befassen werden. Ziel wird sein, ein gemeinsames Konzept zu erarbeiten, in dem Tourismus und Naturschutz richtungsweisend miteinander verknüpft werden und hinter dem sich alle Akteure und auch die Besucherinnen und Besucher der Seenplatte wiederfinden. Verbandsvorsteher Klöckner fasste zum Abschluss des Gesprächs treffend zusammen, dass alle Beteiligten gemeinsam das Beste für die Westerwälder Seenplatte erreichen wollen, damit die Menschen in diesem Kleinod die Natur erleben könnten. (PM)


Mehr zum Thema:    Westerwaldtipps   
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