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Nachricht vom 21.07.2020    

Frontalcrash zwischen zwei PKW - Großeinsatz für Rettungskräfte

Von Wolfgang Tischler

AKTUALISIERT Gegen 14:30 Uhr kam es aus noch ungeklärter Ursache auf der L 288, Abfahrt zur L 300, zu einem Frontalzusammenstoß zwischen zwei PKW. Bei dem Unfall wurden zwei Personen lebensgefährlich verletzt. Der Unfallverursacher erlitt leichte Verletzungen.

Fotos: Jörg Fritsch

Westerburg. Am heutigen Dienstag, den 21. Juli kam es auf der Umgehungsstraße, Landstraße 288 bei der Abfahrt zur Landstraße 300 Guckheim zu einem schweren Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten und mehreren verletzte Personen. Aus noch ungeklärter Ursache waren dort zwei PKW frontal zusammengestoßen. Eine Fahrerin musste von der Feuerwehr mit hydraulischem Gerät, Schere und Spreizer, aus dem Fahrzeug befreit werden. Der Fahrer des zweiten PKW konnte vom Rettungsdienst befreit werden.

Daneben wurden von den rund 30 Feuerwehrkräften auslaufende Betriebsstoffe abgestreut und der Brandschutz sichergestellt. Der Rettungsdienst war mit zehn Kräften und die Polizei mit sechs Beamten vor Ort. Zwei Rettungshubschrauber wurden zur Versorgung der schwerverletzten Personen angefordert. Sobald wir weitere Einzelheiten kennen, werden wir ergänzend berichten.

Alarmierte Einsatzkräfte:
FEZ Westerburg
Löschzug Westerburg
Feuerwehr Langenhahn
Feuerwehr Hornister
Notarzt
Rettungsdienst Westerburg
weitere Rettungsdienste
Polizei Westerburg
zwei Rettungshubschrauber
Leitender Notarzt
Orga-Leiter Rettungsdienst
stellvertretende Kreisfeuerwehrinspektor
(woti)



Die Polizei gibt zum Unfallhergang folgendes bekannt:
Ein 28-jähriger PKW-Fahrer befuhr die L 288 aus Richtung Langendernbach kommend in Richtung Westerburg. Am Abzweig zur L 300 wollte er nach links in Fahrtrichtung Guckheim abbiegen. Hierbei übersah er die entgegenkommende 38-Jährige mit ihrem PKW. Es kam zum Frontalzusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen, bei dem die 38-Jährige in ihrem PKW eingeklemmt wurde. Nachdem sie durch die Feuerwehr gerettet werden konnte, wurde sie sowie ihr siebenjähriges Kind lebensgefährlich verletzt mit Rettungshubschraubern in Spezialkliniken geflogen.. Der Unfallverursacher erlitt leichte Verletzungen und wurde vorsorglich in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Durch die Staatsanwaltschaft Koblenz wurde die Erstellung eines Verkehrsgutachtens angeordnet. Zur bildtechnischen Unterstützung wurde eine Drohne der Verkehrsdirektion Koblenz in den Einsatz gebracht.


Mehr zum Thema:    Blaulicht   
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