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Nachricht vom 21.07.2020    

Anbau der Fahrzeughalle für die Feuerwehr Nistertal nimmt Gestalt an

Das Feuerwehrgerätehaus Nistertal wird im Rahmen einer „Modernisierungsoffensive Feuerwehr“ der Verbandsgemeinde Bad Marienberg erweitert, damit die Fahrzeuge künftig nebeneinander stehen können und separate Umkleideräume zur Verfügung stehen. Für dieses Vorhaben hat die Verbandsgemeinde als Aufgabenträger einen Zuschuss aus dem Landeshaushalt beantragt. Anlass genug für den heimischen SPD-Landtagsabgeordneten Hendrik Hering sich vor Ort über das Bauvorhaben zu informieren.

Hendrik Hering in Nistertal zur Baustellenbesichtigung bei der Freiwilligen Feuerwehr. Foto: privat

Nistertal. „Die Erweiterung ist notwendig, um die Freiwillige Feuerwehr Nistertal so aufzustellen, dass sie in Zukunft ihre Aufgaben weiterhin auf gewohnt hohem Niveau bewältigen kann“, sagte Bürgermeister Andreas Heidrich anlässlich des Besuchs. Wenn alles nach Plan verlaufe, könne die Wehr noch vor Weihnachten den Anbau in Betrieb nehmen, erläuterten der Architekt Jürgen Mudersbach und der Wehrführer Patrick Spies den Baufortschritt. Der SPD-Abgeordnete Hering hatte die erfreuliche Nachricht im Gepäck, dass die Verbandsgemeinde mit einem Zuschuss von rund 1/3 der förderfähigen Kosten, also 53.300 Euro, rechnen könne. „Das Geld ist hier in Nistertal gut angelegt“, so Hering wörtlich.

„Für die Verbandsgemeinde ist ein gut ausgestatteter Brandschutz enorm wichtig. Daher wurden in den vergangenen Jahren neben der kompletten Neuausstattung der Wehren mit persönlicher Schutzausrüstung für über 200.000 Euro auch kontinuierlich der Fuhrpark und die Gebäude modernisiert. Hierfür entstanden über 1 Millionen Euro förderfähige Kosten für die neue Drehleiter, die drei „Mittleren Löschfahrzeuge, zwei für Langenbach bei Kirburg, Norken und Unnau sowie das Mannschaftstransportfahrzeug für Norken und das Mehrzweckfahrzeug für Langenbach bei Kirburg. In diesem Jahr habe man Anträge für weitere sechs Kleinlöschfahrzeuge nach Mainz geschickt bei denen die VG mit weiteren 480.000 Euro zuwendungsfähiger Kosten rechne, erläuterte Bürgermeister Heidrich die aktuellen Planungen.



Die Verbandsgemeinde könne für die bereits in Dienst gestellten Fahrzeuge und das MLF für Unnau mit einem Landeszuschuss von rund 440.000 Euro rechnen und bei den Kleinlöschfahrzeugen, deren Anträge zur Zeit noch durch das Innenministerium geprüft würden, zeigte sich der Abgeordnete zuversichtlich, dass auch hier mit einer Förderung von um die 180.000 Euro zu rechnen ist.

Zum Abschluss warb Bürgermeister Heidrich bei Hering noch um Unterstützung bei zwei Bauvorhaben, die auf die Verbandsgemeinde zukommen werden. „Sowohl in Unnau, als auch in Bad Marienberg sind die derzeitigen Feuerwehrgerätehäuser nicht mehr ausreichend. Wir müssen dort wieder Investitionen in Millionenhöhe einplanen und wir hoffen an dieser Stelle erneut auf die Unterstützung der Landesregierung“, sagte Andreas Heidrich zu Abschluss des Besuchs. Hering sagte zu, dass er sich gern in Mainz auch für diese Projekte einsetzen werde. (PM)


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