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Nachricht vom 15.07.2020    

Jenny Groß zu Besuch beim Kinderschutzbund

Wie wichtig Schulsozialarbeit schon in den Grundschulen ist, haben zuletzt die vielen Wochen der Schulschließungen belegt, in denen die Kinder lediglich per Mail und Telefon Kontakt halten konnten zu ihren „Mobilen Sorgenbüros“. Bei vielen Kindern hat sich Gesprächs- und Hilfebedarf angestaut. Wegen des steigenden Bedarfs wünscht sich die Landtagsabgeordnete Jenny Groß für die „Sorgenbüros“ eine noch stärkere Unterstützung, auch seitens des Landes.

Von links nach rechts: Christel Kaiser, Joachim Türk und Jenny Groß. Foto: privat

Höhr-Grenzhausen. Während eines Besuchs beim Kinderschutzbund, Kreisverband Westerwald / Ortsverband Höhr-Grenzhausen, informierte sich Jenny Groß insbesondere über die vielfältigen Angebote für Schul- und Kita-Kinder, die ausgeweitet und ergänzt worden sind.

„Starke Menschen helfen anderen. Und wirklich starke Menschen bringen andere zusammen.“ Dieses Zitat von Michelle Obama begleitete das intensive Gespräch über Kinder- und Jugendschutz im Westerwald und im Land sowie die konkreten Angebote des Kinderschutzbundes. Jenny Groß, Joachim Türk (2. Vorsitzender, Mitglied des Landes- und Bundesvorstands) und Christel Kaiser (Teamleiterin) nahmen sich dazu in der Geschäftsstelle in Höhr-Grenzhausen viel Zeit.

„Kinder brauchen eine Lobby, sie brauchen Menschen, die sich für sie einsetzen und nicht müde werden, ihnen beizustehen. Dies sind die Eltern, aber ebenso die Lehrer und starke Verbände, bevor und wenn es brenzlig wird.“ Darin waren sich die drei sofort einig.

Zunächst stand die Arbeit während des Corona-Lockdowns im Vordergrund: Wie die „Mobilen Sorgenbüros“ ihre Arbeit auf neuen Wegen fortgesetzt haben, dass sie in den wenigen Wochen vor den Ferien bereits auf eine steigende Nachfrage der Kinder nach Gesprächen und konkreten Hilfen reagiert haben und zu Beginn des neuen Schuljahres bereitstehen, bei Bedarf mehr Zeit zu investieren. Außerdem ging es um das Westerwälder Netzwerk für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und die Hoffnung, auch eine Austauschplattform für Schulsozialarbeit in Grundschulen zu schaffen.

Jenny Groß, die nun den Kinderschutzbund auch als Mitglied unterstützen wird, würdigte die Arbeit, die von einem ehrenamtlichen Vorstand, weiteren ehrenamtlich Engagierten und gut einem Dutzend Hauptamtlichen geleistet wird: „Sowohl als Lehrerin als auch in meiner Landtagstätigkeit habe ich oft mit den Themenfeldern Bildung, Kinder und Jugend zu tun und weiß sehr wohl, wie wichtig die „Sorgenbüros“ an den Grundschulen sind. Ich freue mich auch über Initiativen in den Kitas, wie die Präventionsprojekte oder das „Mobile Elternbüro“ in Selters, in dem der Kinderschutzbund Eltern ein niedrigschwelliges Beratungsangebot unterbreitet.“ Je früher Kindern in schwierigen Situationen geholfen werden kann, desto besser, sagt die Abgeordnete. So könne ein Anwachsen der Probleme vermieden werden.

„Während Corona hatten wir per Internet-Angebot, Mail und Telefon Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen. Dies war wichtig, damit in dieser ungewohnten Zeit mit all den Schwierigkeiten des Homeschoolings und dem Verzicht auf Freunde auch Probleme aufgefangen werden,“ erklärt Christel Kaiser, die das Team der sozialpädagogischen Fachkräfte leitet. Joachim Türk unterstreicht die steigende Bedeutung der Schulsozialarbeit und deren Beginn schon in Kitas: „Mit dem Beratungsangebot im Kindergarten erreichen wir die Eltern sehr gut und können eine Gesprächsbasis aufbauen. Das wird schon in den Grundschulen viel schwieriger.“

Mit ausgefülltem Mitgliedsantrag in der Hand und dem Versprechen, den Kontakt nicht abreißen zu lassen, dankten Joachim Türk und Christel Kaiser der Landespolitikerin als neuer Mitstreiterin im Sinne der Kinder und Jugendlichen. (PM)


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