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Nachricht vom 09.07.2020    

Bau des Pumptracks soll spätestens im Jahr 2021 erfolgen

Nachdem der Stadtrat in der Sitzung am 22. Juni mehrheitlich die Entscheidung über eine Ausschreibung vertagt hatte, haben der Haupt- und Finanzausschuss sowie der Bau- und Stadtkernsanierungsausschuss am 2. Juli erneut über die Errichtung einer Pumptrack-Anlage beraten. Gemeinsame Zielsetzung nach den Beratungen ist es, mit Hilfe von Drittmitteln den städtischen Finanzierungsanteil an den Baukosten auf 130.000 Euro zu reduzieren sowie die Anlage spätestens im Jahr 2021 zu errichten.

Beispielfotos eines Pumptracks. Fotos: RadQuartier GmbH

Hachenburg. Zuvor hatte Stadtbürgermeister Stefan Leukel nochmals die bisherigen Beratungen in den städtischen Gremien in Erinnerung gerufen. Anhand einer Übersicht über die aktuell in der Stadt vorhandenen Spiel- und Bolzplätze machte er deutlich, dass für die über zehnjährigen Kinder und Jugendlichen nur ein begrenztes Angebot vorhanden ist. Erste Überlegungen seien mit dem Spielplatz im Wohngebiet Rothenberg verbunden gewesen. Aufgrund des zu erwartenden Zulaufs und der daraus resultierenden Beeinträchtigungen für die Anwohner wurde die Planung 2018 im Wohngebiet Rothenberg verworfen.

Die Fahrradbegeisterung sei seit der ersten Planung nochmals um ein Mehrfaches gestiegen. In der Folge wurde eine fundierte Grobplanung von Traildesignern, Sportwissenschaftlern, Technikern und Profi-Athleten erstellt. Die Größe der Anlage wurde nach speziellen Sätzen berechnet, welche die aktuelle Einwohnerzahl in Verbindung mit der erforderlichen Größe der Anlage setzt. Leukel machte deutlich, dass dies notwendig war, um die Anlage nicht zu klein für den Bedarf auszurichten. Die vorherige im Wohngebiet Rothenberg geplante Anlage wäre für diese Anforderungen deutlich zu klein gewesen und daher auch nicht vergleichbar.

Geplant wurde eine eigenständige, wettkampftaugliche Sportanlage. Hier können über 15 Sportarten vereint auf einer generations- und sportartübergreifenden Begegnungsstätte vom Laufrad, über Mountainbike, Skateboard, Scooter, bis hin zum BMX, Longboard und sogar Rollstuhlfahrer auf der asphaltierten Fahrfläche rollen. Bei den umliegenden Schulen wurde Interesse geweckt. Eine Einbindung in das schulische Angebot sei in Planung. Das Interesse von Vereinen zeige sich daran, dass die DJK Marienstatt die Gründung einer eigenen Bikesport-Abteilung beabsichtige.

Mit der Pumptrack-Anlage habe Hachenburg ein Alleinstellungsmerkmal im gesamten Westerwaldkreis. Sie fördere die Attraktivität der Stadt und diene auch der Innenstadtbelebung, da sie ein überregionales Ausflugsziel für Familien darstelle. Die Anlage erweitere das Sportangebot für die primäre Zielgruppe der Jugendlichen ab zehn Jahren. Ein Pumptrack fördere nicht nur die Fitness und den Spaß der Menschen, sondern auch den Kontakt unter den unterschiedlichsten Altersgruppen und sozialen Schichten. Er biete einen Begegnungsort für alle. Als Nebeneffekt können bereits die Kleinen mit dem Laufrad ihr Gleichgewicht und Fahrsicherheit stärken. Dies bedeute mehr Fahrsicherheit und auch mehr Sicherheit im Straßenverkehr.

Ausführlich stellte Stadtbürgermeister Stefan Leukel circa zehn mögliche Förderprogramme vor, die teilweise nur für Vereinssportanlagen Fördermöglichkeiten eröffnen, an strenge Bedingungen gebunden sind oder der Förderzeitpunkt nicht verlässlich einschätzbar ist.

Nach einer Vielzahl von Redebeiträgen durch die Ausschussmitglieder wurde von beiden Ausschüssen einstimmig beschlossen, den städtischen Anteil an den Baukosten für die Errichtung der Pumptrack-Anlage durch Drittmittel mit einer Zielsetzung von 130.000 Euro zu begrenzen. Weiterhin sollen die vom Stadtbürgermeister aufgezeigten Fördermöglichkeiten nochmals näher geprüft werden und die Bemühungen um ein Crowdfunding fortgeführt werden. Im Interesse der Kinder und Jugendlichen soll der Bau der Pumptrack-Anlage spätestens im Jahr 2021 umgesetzt werden.

Abschließend bedankte sich Stadtbürgermeister Stefan Leukel für die konstruktive und zielführende Diskussion der beiden Ausschüsse und zeigte sich zuversichtlich, dass der Bau der Pumptrack-Anlage unter diesen Voraussetzungen nun zeitnah realisiert werden könne. (PM)


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