Werbung

Nachricht vom 05.07.2020    

Reiner Meutsch zeigt sich im Fernsehen zu Tränen gerührt

„Ein kleiner Junge ist im Westerwald auf die Welt gekommen und träumt vom Fliegen…eines Tages erfüllt er sich einen Traum“: So kündigte Moderator Stefan Mross seinen Gast Reiner Meutsch in der Sendung „Immer wieder sonntags“ am 5. Juli in der ARD an. Und dort erzählte Meutsch „die Geschichte seines Lebens“ als jemand, der etwas Besonderes erlebt hat.

Reiner Meutsch und Stefan Mross (Screenshot: Das Erste)

Region. Meutsch erzählte den Studiobesuchern und den Zuschauern vor den Fernsehern, wie er in Kroppach „in dem wunderschönen Westerwald“ als Sohn eines Busunternehmers aufwuchs – und wie er schon immer „irgendwie in die Luft“ wollte, folglich das elterliche Busunternehmen verließ und mit einem Freund ein Touristikunternehmen aufbaute.

Das Negativbeispiel seines Vaters vor Augen, der entgegen seiner Wünsche nie in die Welt gereist ist und nur sein Unternehmen im Sinn hatte, verkaufte Reiner Meutsch seine Firmen-Anteile im Alter von 50 Jahren und ließ sich zum Piloten ausbilden. Er besorgte sich ein 35 Jahre altes Flugzeug und hat „dann die Welt umrundet“, so gibt Meutsch in der ARD-Sendung eine Zusammenfassung seines Werdegangs wieder.

Kindern in der Welt zu Bildung verhelfen
Und was im Westerwald und darüber hinaus längst bekannt ist, erfährt im Gespräch mit Mross nun auch ein großes Publikum deutschlandweit: „Um dem ganzen einen Sinn zu geben, hab ich die Reiner Meutsch Stiftung Fly&Help gegründet.“ Ziel sei es ursprünglich gewesen, in einem Jahr weltweit fünf Schulen aufzubauen in den Orten, die er selbst alle mit dem Flugzeug ansteuerte. Schnell merkte er: „Das soll mein Leben werden, ich möchte Kindern in der Welt zu Bildung verhelfen und zu einem selbstbestimmten Leben.“ Da war Meutsch natürlich der Applaus des Fernsehpublikums sicher.



„Mittlerweile hat Reiner Meutsch und seine Stiftung 387 Schulen auf der ganzen Welt gebaut“, klärt Moderator Mross dann auf, und „weitere sind im Bau“, fügt Meutsch hinzu: „Wir werden Ende des Jahres 440 Schulen für 80.000 Kinder haben in 47 Ländern der Erde!“ Jedes Kind habe ein Recht auf Bildung, kein Kind solle auf der Flucht sein Leben verlieren, sondern in Zukunft selbstbestimmt leben, fasst Meutsch dann seine Ziele zusammen.

Helfen, mit den eigenen finanziellen Mitteln, aber auch durch weitere Spender, das möchte Meutsch „noch so lange machen, wie der liebe Gott mir die Gesundheit schenkt.“ Er macht eindringlich klar, wie jede Unterstützung bei den Projekten hilft und Moderator Mross ist sich sicher: „Sie werden in die Geschichte eingehen. Mit einer Stiftung, die sehr, sehr wichtig ist.“ Und dann verabschiedet er den bekennenden Schlagerfan Meutsch mit einem selbst gesungenen Lied, das dessen Wirken noch einmal zusammenfasst – ein sichtlich gerührter Reiner Meutsch kann die Tränen nicht zurück halten. (rm)

HIER können Sie die Sendung vom 5. Juli in der ARD-Mediathek sehen.

Lesen Sie auch unsere Interview-Reihe mit Reiner Meutsch:
Teil 1: „Ich wollte einen Sinn“
Teil 2: „Ich vergeude keine Zeit für dummes Gelaber“
Teil 3: „Ich bin Westerwälder, hier sterbe ich“


Jetzt Fan der AK-Kurier.de Lokalausgabe Wissen auf Facebook werden!


Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

Beliebte Artikel beim WW-Kurier


Corona im Westerwaldkreis: Inzidenzwert fällt unter 100

Das Gesundheitsamt Montabaur meldet am Freitag, den 14. Mai 7.049 (+18) bestätigte Corona-Fälle. Der Westerwaldkreis verzeichnet aktuell laut Gesundheitsamt 432 aktiv Infizierte, davon 312 Mutationen.


Corona im Westerwaldkreis: Inzidenzwert nur noch knapp über 100

Das Gesundheitsamt Montabaur meldet am Donnerstag, den 13. Mai 7.031 (+39) bestätigte Corona-Fälle. Der Westerwaldkreis verzeichnet aktuell laut Gesundheitsamt 452 aktiv Infizierte, davon 304 Mutationen.


Region, Artikel vom 14.05.2021

Schlägerei auf dem Köppelweg - Zeugenaufruf

Schlägerei auf dem Köppelweg - Zeugenaufruf

Die Polizei sucht Zeugen einer Auseinandersetzung auf dem Weg vom Köppel zum PKW-Waldparkplatz zwischen Jugendlichen, die Schlägerei artete in gefährliche Körperverletzung aus, als Erwachsene streitschlichtend eingriffen.


Hundertjähriger Dornröschenschlaf der „Grube Edelstein“ in Luckenbach

Vor hundert Jahren, am 30. April 1921 wurde die „Grube Edelstein“ in Luckenbach geschlossen. Zwar wurden dort nie Edelsteine abgebaut, die Namensgebung ist sicherlich ein Ausdruck der Wertschätzung, weil der Eisenerzabbau in der Region vielen Menschen den Lebensunterhalt sicherte.


Region, Artikel vom 13.05.2021

Dieseldiebstahl am Sportplatz neben der B54

Dieseldiebstahl am Sportplatz neben der B54

Zeugenaufruf der Polizeiinspektion Westerburg: Wer hat einen Dieseldiebstahl auf dem Parkplatz am Sportplatz in Hellenhahn-Schellenberg oder ein auffälliges Fahrzeug bemerkt, mit dem der Diebstahl begangen worden sein könnte?




Aktuelle Artikel aus der Region


Westerwaldwetter: Wochenende wird feucht und kühl

Region. In der Nacht zum Samstag klingen die Schauer ab. Es ist teils stärker bewölkt. Die Nachttemperaturen kühlen auf bis ...

Corona im Westerwaldkreis: Inzidenzwert fällt unter 100

Montabaur. Der maßgebliche Inzidenzwert des Kreises für die Bundesnotbremse liegt laut RKI heute bei 99,6, Vortag 101, Vorgestern ...

Der Hexenweg in Friesenhagen: Erlebnisweg über dunkle Zeiten im Wildenburger Land

Friesenhagen. Die Zeiten der Hexenverfolgung sind lange vorbei, dennoch war das Wildenburger Land mit dem Kirchspiel Friesenhagen ...

Nichts ist für die Ewigkeit

Koblenz. Wie lange sollte man sich eigentlich an seinen neuen Strom- oder Erdgasversorger vertraglich binden? Diese Frage ...

Schlägerei auf dem Köppelweg - Zeugenaufruf

Ransbach-Baumbach. Am Donnerstag, dem 13. Mai 2021 gegen 18:30 Uhr, kam es zwischen Jugendlichen auf dem Weg vom Köppel zum ...

Dieseldiebstahl am Sportplatz neben der B54

Hellenhahn-Schellenberg. Am Donnerstag, dem 13. Mai 2021, gegen 13:40 Uhr, bemerkte ein Wanderer an einem Lastkraftwagen, ...

Weitere Artikel


Neu qualifizierte Fachärztin mit Zulassung bleibt in Selters

Selters. Auch wenn die Aktivitäten durch die Corona Pandemie ins Stocken geraten sind, freut sich Dr. Wolfgang Renz, der ...

Abendwanderung des WWV auf der Marienberger Höhe

Bad Marienberg. Unterwegs erfuhren die Wanderfreunde viel über den Eisenerz-Abbau, der bis zum Jahr 1931 auf der Marienberger ...

Kreisvorstand Fußballkreis Westerwald/Sieg unternahm Sommerwanderung

Zum Wandern bot sich ein Themenwanderweg in der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld an. Der „Sonnenweg“ des 3-Dörfer-Heimatvereins ...

Trunkenheitsfahrt mit "Beinahe-Unfall" auf der A 3- Zeugenaufruf

A 3, Mogendorf. Der Fahrzeugführer des Transporters konnte durch Beamte der Autobahnpolizei im weiteren Verlauf angehalten ...

Bendorf: Bewerbungsphase für Landesgartenschau 2026 hat begonnen

Bendorf. Im alten Kino in der Bendorfer Poststraße 10 wurde in liebevoller ehrenamtlicher Arbeit von freiwilligen Helfern ...

Nicole nörgelt… über blutige Übergriffe

Dierdorf. Dabei weiß ich natürlich nicht, ob sich der morgendliche Katzenkrieg um ein erlegtes Mäuseopfer gedreht hat oder ...

Werbung