Werbung

Nachricht vom 17.06.2020    

Kolumne „Themenwechsel“: O, du schöner Westerwald

Von Rabea Weller

GASTBEITRAG | Die Coronakrise ist allgegenwärtig, derzeit bleibt kein Bereich unseres Alltags davon unberührt. Jeden Tag gibt es neue Schlagzeilen, und das überall. Das ist gut so, denn Information ist wichtig. In unserer Kolumne wollen wir jedoch auch einen Blick auf die Themen werfen, die trotz Corona gerade aktuell sind, oder solche, die unsere Leser bewegen. Ein Gastbeitrag von Rabea Weller.

(Foto: Björn Schumacher)

Jeder von uns kennt es: Das Lied vom schönen Westerwald. In einer Hausarbeit im Rahmen meines Studiums sollte ich einmal dessen historische Bedeutung und Auslegung erläutern - doch darum soll es heute nicht gehen, sondern vielmehr um die Kernaussage: Der Westerwald ist ein unglaublich schönes Fleckchen Erde.

Wir gehen vor die Tür und sind mitten in der Natur. Ist das nicht wunderbar? Wir können in wenigen Minuten mit dem Auto an den schönsten Orten sein - zugegeben, zu Fuß dauert es meistens etwas länger und die Zugverbindungen im Westerwald lassen (noch) etwas zu wünschen übrig. Aber: Sie sind da, die schönen Orte, direkt vor unsere Nase, und sie wirken wie aus dem Bilderbuch.

Das Landleben hat viele Vorteile
Ich sage sehr oft, dass ich froh bin, nicht in der Stadt zu leben, und ich kenne sehr viele Menschen, denen es genauso geh. Trotzdem haben wir hier im Westerwald ein Problem damit, die Jugend und vor allem die jungen Erwachsenen für unsere Region zu begeistern. Dabei hat das Landleben viele Vorteile - auch für eine berufliche Karriere, und erst recht für die Gründung einer Familie.

Auf dem Land ist es, anders als in der Stadt, unglaublich einfach, Kontakte zu knüpfen - da kennt jemand jemanden, der einen kennt, und zack - eine Chance für ein Bewerbungsgespräch ergibt sich, das neue Carport ist gebaut oder das Auto wird repariert.



Wie modern kann der Westerwald sein?
Natürlich ist es nicht einfach, mit unserer sich schnell drehenden Welt mitzuhalten. Aber unsere Region, unsere Landkreise und unsere Kommunen tun das Beste dafür, dass auch hier auf dem Land das Leben einfacher, moderner und noch interessanter wird. Wir sind eine kulturell starke Region, das wissen wir selbst - und auch die Digitalisierung und Modernisierung trägt erste Früchte. So konnten in den vergangenen Wochen beispielsweise W-Lan-Hotspots in Birken-Honigsessen eingerichtet werden, wovon nicht nur die Anwohner selbst, sondern auch die Vereine und Veranstaltungen der Ortsgemeinde profitieren können. In Altenkirchen wurde mit dem „Wäller Autokino“ ein Programm gestartet, welches kulturelle Vielfalt aufweist und vielen einen Ausflug wert ist.

In diesem Sinne: Sehen Sie sich doch einmal genauer um, bevor Sie darüber nachdenken, dass das Landleben „öde“ sei - denn es wird auch hier modern, und gemütlich und freudvoll war es doch schon immer.

Wir lesen uns am Mittwoch!


Jetzt Fan der AK-Kurier.de Lokalausgabe Wissen auf Facebook werden!


Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus der Region


Unfall mit Fahrerflucht auf A 3 bei Heiligenroth

Heiligenroth. Bereits am Freitag, dem 21. Januar, ereignete sich gegen 17.45 Uhr auf der Autobahn 3 (A 3) in Fahrtrichtung ...

Polizei Hachenburg hatte erfolgreichen Samstag

Hachenburg/Nistertal. Wie erst am Samstag, dem 22. Januar, bei der Polizei Hachenburg angezeigt wurde, driftete bereits am ...

Gesundheitsamt Montabaur: Omikron-Welle erreicht Westerwaldkreis mit voller Wucht

Westerwaldkreis. Die aktuelle Entwicklung hat sich bereits in der letzten Woche abgezeichnet: Die Omikron-Welle hat auch ...

Feuerwehr in Niederelbert ehrte verdiente Kameraden

Niederelbert. Nach der Begrüßung durch Uli Roth, dem Vorsitzenden des Fördervereins der Feuerwehr, wurden zuerst verstorbene ...

Volker Siefert ist neuer Präses des Evangelischen Dekanats Westerwald

Westerwaldkreis. Die digital tagende Dekanatssynode, also das regionale Kirchenparlament, hat den 52-jährigen Volker Siefert ...

Gute Vorsätze in Corona-Zeiten: Fachleute geben Tipps

Montabaur. Egal ob im Westerwald oder anderswo: Viele Menschen beginnen das neue Jahr mit guten Vorsätzen. Doch die Corona-Pandemie ...

Weitere Artikel


Der Waschbär ist auf dem Vormarsch im Westerwald

Wissen. Mancherorts sind die beschaulichen Tiere schon zur Plage geworden. Waschbären sind Kulturfolger und arrangieren sich ...

Besonders schwerer Fall des Diebstahls an Tankstelle

Ransbach-Baumbach. In der Nacht von Mittwoch, dem 17. Juni auf Donnerstag, 18. Juni, wurde um 23:27 Uhr durch bislang unbekannten ...

Experiment geglückt: Zweitägige „Thementour“ führte ins Salmtal

Montabaur/Nassau. Dabei wurde für jede 100 Kilometer über ein aktuelles Thema gesprochen. Also eine ganz neue und experimentelle ...

Westerwälder Rezepte: Heut gibt's Döppekooche

Der Döppekooche ist ein Traditionsgericht aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz und südlichen Nordrhein-Westfalen, dessen Hauptbestandteil ...

Kultur im Westerwald erhält Unterstützung aus Berlin

Region. „Deshalb müssen wir die kulturellen Orte und Spielstätten erhalten. Genau das steht im Fokus des heute vom Bundeskabinett ...

Borkenkäfer verändern das Landschaftsbild

Hachenburg. Reine Fichtenkulturen wird es in Zukunft gar nicht oder nur noch vereinzelt geben. Mischwäldern und Laubholzkulturen ...

Werbung